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Drei Märkte, fünf Branchen

Würfel [Quelle: freeimages, Quelle: ectrhoi]

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Der Begriff 'ganzheitlich' wurde in den letzten Jahren arg strapaziert. Wenn er aber nicht für dubiose Therapien, sondern für das Angebot von Accenture verwendet wird, trifft er den Kern der Sache. Der Dienstleister berät seine Kunden nämlich nicht nur - er begleitet sie auch bei der Umsetzung der Empfehlungen. Eine Dienstleistungskette also, in der jeder Einsteiger Aufgaben findet, die zu seiner Ausbildung und seinen Interessen passen.

Ein Arbeitsplatz mit Leistungsanspruch, aber ohne ausgefahrene Ellbogen - wer das hört, denkt vermutlich nicht als erstes an die Beratungsbranche. Allerdings: Wer Accenture hört, sollte auch nicht sofort "Beratungsbranche" denken. Das Unternehmen bietet seinen Kunden nämlich viel mehr als Ratschläge zum Geldsparen.

Drei Wachstumsmärkte und fünf Branchengruppen

Neben der Managementberatung lauten die beiden anderen großen Aufgaben von Accenture "Technologieberatung" und "Outsourcing". Das bedeutet: Accenture analysiert die Situation des Unternehmens, erkennt Verbesserungspotenziale und entwirft Strategien, um diese Potenziale zu nutzen. Anschließend werden die Vorschläge gemeinsam mit dem Kunden umgesetzt.
 
Um hier den bestmöglichen Service zu bieten, werden die Kunden einer von fünf Branchengruppen zugeordnet. Für jede gibt es Berater mit dem nötigen Spezialwissen: für Communications und Hightech, Financial Services, Resources, Public Service oder Products. Vom Automobilhersteller bis zur öffentlichen Verwaltung ist alles dabei. Absolventen mit Vorwissen und -lieben finden da mit Sicherheit eine interessante Aufgabe.

Begeisterung muss gelebt werden

Wer in den Job einsteigt, muss aber noch keinen Business-Plan für seine Karriereentwicklung vorweisen können - er kann sich auch ganz langsam an die Aufgabe herantasten, die ihm am meisten liegt. Bei der Bewältigung des Joballtags hilft ein Mentor. Zwei Basistrainings - eines auf dem Campus Kronberg bei Frankfurt, eines in St. Charles bei Chicago - bringen alle Neulinge auf denselben Stand. Und dann? "Finden wir im HR-Team für jeden entsprechend seiner Qualifikationen und Interessen das bestmögliche Projekt", sagt Simone Wamsteker, Leiterin des Personalmarketings.

Weiterbildung - eine Selbstverständlichkeit

Weil aber nicht nur Managementberatung, sondern auch Technology Solutions eine Domäne von Accenture ist, gibt es über diese "Grundschule" hinaus spezifische Einstiegsprogramme. Auf die Aufgaben in der Solutions-Sparte bereitet eine achtwöchige Pre-entry School vor, mit Seminaren über Programmiersprachen, Plattformen und was der Einsteiger sonst noch braucht.
 
Wer sich für SAP interessiert, lernt im "SAP Jump Start" in zwei Monaten, mit den Software-Lösungen zu arbeiten. Das machen übrigens nicht nur Informatiker. "Viele Wirtschaftswissenschaftler nehmen an diesen Schulungen teil. Die haben zum Teil noch gar keine Erfahrung mit SAP", sagt Simone Wamsteker.

Frau Wamsteker, angenommen, ich habe gerade meinen Abschluss und weiß, dass ich gerne in die Beratung möchte. Aber ich habe keine Ahnung, worauf ich mich spezialisieren will. Ist das ein Problem?

Überhaupt nicht. Grundsätzlich absolvieren Einsteiger ohnehin erst einmal ein zweiwöchiges Einführungsseminar am Campus Kronberg, das ist für alle gleich. Danach werden die Absolventen Projekten zugeteilt. Wenn jemand aus einem früheren Praktikum bereits weiß, dass er sich zum Beispiel für Automotive interessiert, werden wir versuchen, ein entsprechendes Projekt für ihn zu finden. Es kann aber auch sein, dass ein Einsteiger sagt: Ich habe ein Praktikum im Finanzsektor gemacht, war ja ganz spannend, aber bitte nicht wieder Finanzen - dann werden wir seine Interessen und Qualifikationen ausloten und sehen, wo er am besten hinpasst.

Apropos Praktikum: Muss, wer bei Accenture arbeiten will, bereits ein Praktikum bei Ihnen absolviert haben?

Ein Praktikum ist Pflicht - aber nicht notwendigerweise bei Accenture. Natürlich sollte das Praktikum entweder in der Beratungsbranche stattgefunden haben oder in einer der Zielbranchen, zum Beispiel bei einem Pharmaunternehmen oder in einer Bank. Dann kennt sich der Einsteiger nämlich bereits mit den Themen aus, die dem Kunden wichtig sind.

Wenn ich mich nun auf eine Branche festlege - kann ich mich später auch noch einmal "umspezialisieren"?

Es kann vorkommen, dass jemand im ersten Jahr, vielleicht aufgrund früherer Praxiserfahrungen, nur mit dem Thema Chemie oder Pharma zu tun hat und dann sagt: Jetzt will ich etwas ganz anderes machen. Das ist natürlich möglich.

Oft hilft es einem in der Orientierungsphase auch, mit einem erfahrenen Kollegen zu sprechen. Ist so etwas bei Accenture vorgesehen?

Der Einsteiger wird auf jeden Fall von einem Mentor betreut, ein halbes Jahr lang. Der Mentor ist meist auf derselben Hierarchiestufe, besitzt aber mehr Berufserfahrung. Es gibt regelmäßige Treffen, bei denen man alle Fragen klärt, die sich beim Jobstart stellen. Nach einem halben Jahr wechselt dann der Mentor gegen einen Career Counselor, der den jungen Kollegen im Idealfall während der gesamten Karriere berät. Der Counselor ist üblicherweise mindestens eine Karrierestufe über dem Mentee.

Wen suchen Sie eigentlich für die Management- und für die Technologieberatung? Hat man da als Nicht-BWLer oder Nicht-Ingenieur überhaupt eine Chance?

Auf jeden Fall! Vorwiegend gesucht werden zwar Wirtschafts-, Natur- oder Ingenieurwissenschaftler, aber auch Exoten haben Chancen. Bei Accenture arbeitet zum Beispiel eine Beraterin, die hat Modedesign studiert. Das ist kein Hinderungsgrund für die Einstellung - wichtig ist nur ein spannender Lebenslauf, der zur Beratung passt. Eine Modedesign-Absolventin könnte beispielsweise bei einem großen Label ein Praktikum gemacht haben, bei dem sie die Unternehmensprozesse unter die Lupe genommen hat. Was natürlich auch wichtig ist: Dass der notwendige Elan da ist und das Karrierestreben, das für die Beratungsbranche typisch ist.

Modedesigner, Physiker, BWLer und Informatiker - kommt es da nicht zu Kommunikationsschwierigkeiten? Müssen Sie zwischen den einzelnen Studiengängen "vermitteln"?

Bewerber werden bei Accenture nicht ausschließlich auf ihr Fachwissen hin geprüft, sondern genauso hinsichtlich der "weichen Faktoren". Das bedeutet: Wir schauen, ob jemand in das Team passt, zur Mentalität bei Accenture, und ob das notwendige Kommunikationstalent da ist. Dann bereichern Absolventen solcher "Orchideenfächer" die Beratung nämlich. Die Kollegen bestätigen immer wieder, dass andere Fachrichtungen eine ganz andere Herangehensweise an Probleme mitbringen. Das hilft einem Projekt oft sehr.
 
Spezielles "Team-building" müssten wir eigentlich nicht betreiben. In den ersten beiden Trainingswochen lernen sich die Einsteiger ohnehin gegenseitig kennen. Sie beginnen rasch, miteinander abends etwas zu unternehmen oder gemeinsam Sport zu machen. Die eigentliche Integration aber erfolgt spätestens beim ersten Projekt: Wenn man dort Seite an Seite an einem Problem arbeitet, entsteht der Zusammenhalt im Team ganz von selbst. Trotzdem hat Accenture auch hier eine Struktur, die das Netzwerken im Unternehmen unterstützt. Das geschieht zum einen auf den Projekten und zum anderen in so genannten Communities – Fachgruppen innerhalb unserer Organisationseinheiten.

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