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Management im Reich der Mitte

Im bevölkerungsreichsten Staat der Welt gibt es etliche gute Business Schools. Ein MBA in China bietet nicht nur fundierte Einblicke in die Wirtschaft des Landes. Er ermöglicht auch, wertvolle Kontakte aufzubauen und die sind gerade in China enorm wichtig.

Im bevölkerungsreichsten Staat der Welt gibt es etliche gute Business Schools. Ein MBA in China bietet nicht nur fundierte Einblicke in die Wirtschaft des Landes, es ermöglicht auch, wertvolle Kontakte aufzubauen und die sind gerade in China enorm wichtig.

Auch wenn die Zeit des Turbo-Wachstums vorbei ist und eine "neue Normalität" eingekehrt ist, nach wie vor zieht China mit seinem 1,3 Milliarden-Markt Unternehmen aus aller Welt an. Das Reich der Mitte ist einer der wichtigsten Märkte für internationale Konzerne und auch für Start-ups ist das bevölkerungsreiche Land ein äußerst interessanter Markt. Chancen gibt es derzeit auch im Umweltschutz. Aufgrund der enormen Umweltprobleme setzt die Regierung zunehmend auf alternative Energien und Elektroautos.

Entwicklung des MBA in China

Dabei hat auch der MBA in China eine rasante Entwicklung hingelegt. Als die China Europe International Business School (CEIBS) in Shanghai 1994 als Nonprofit-Joint-Venture vom damaligen Ministry of Foreign Trade and Economic Co-operation und der Europäischen Kommission gegründet wurde, war der Abschluss in China noch weitgehend unbekannt. Erst 1991 starteten die ersten Studiengänge, 2011 waren es schon 236. Allerdings war die Qualität oft nicht berauschend. Das hat sich längst geändert. Heute sind die Business Schools der renommierten Universitäten wie der Fudan, Peking, Tsinghua und Tongji University auch auf dem internationalen MBA-Parkett angesehen.

Wie stark chinesische Schulen in den letzten Jahren auf Qualität gesetzt haben, zeigt sich an der Zahl der international akkreditierten Schulen. Das Gütesiegel der AACSB haben 25 Schulen in China und Hongkong, bei EQUIS sind es 20 (Stand März 2017). Zum Vergleich: In Deutschland sind es neun bzw. fünf Business Schools. Und im Ranking der Financial Times waren 2017 gleich fünf chinesische Schulen unter den Top 40 weltweit.

Von Shanghai bis Honkong: Renommierte Business Schools für einen MBA in China

Am besten schnitt dabei die CEIBS mit Platz 11 ab. War es anfangs vor allem das Ziel, chinesische Manager auszubilden, so möchte die Schule seit einigen Jahren verstärkt auch mehr internationale Studenten für einen MBA in China gewinnen. "Wir sind eine internationale Business School in China und keine chinesische Business School", betont MBA-Direktor Chen Shimin. Die jährlich rund 200 MBA-Studenten stammen aus mehr als 25 Ländern, 60 Prozent sind aus China. Der moderne Campus befindet sich in Shanghais Stadtteil Pudong und wurde von Stararchitekt I. M. Pei im Stil eines traditionellen chinesischen Gartens angelegt mit Innenhöfen, Teichen und einer gläsernen Pyramide.

Eine Alternative zu "Mainland China" ist Hongkong. Auch wenn China immer mehr Kontrolle auf die ehemalige britische Kronkolonie ausübt, gibt es hier bisher noch eine liberalere Wirtschaftspolitik. Hongkong ist ein wichtiges Finanzzentrum und der Sitz zahlreicher internationalen Unternehmen, die hier ihre Asien-Zentrale betreiben. Im Norden der Stadt liegt die Chinese University of Hong Kong (CUHK). Bereits 1966 führte die dazu gehörende Business School als erste Schule in Asien den MBA ein und 1999 wurde sie als eine der ersten in Asien von der AACSB akkreditiert. Inzwischen kommen die Studenten aus aller Welt und die meisten bleiben nach dem Abschluss in Asien, viele davon in China. Die Business School befindet sich in einem modernen Gebäude auf dem mehr als 137 Hektar großen Campus der Universität, rund 30 Minuten mit der U-Bahn vom Stadtzentrum entfernt.

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Auf der Suche nach einem passenden MBA-Programm können auch international anerkannte Rankings helfen – hier findest du die aktuellen Platzierungen.

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