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Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis ist jetzt "Chefsache"

Initiative Chefsache, Auftaktveranstaltung Berlin [Quelle: McKinsey]

Quelle: McKinsey

Zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel stellten in Berlin elf Top-Führungskräfte die Initiative "Chefsache" vor. Das Ziel: ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen.

"Wir können es uns als Arbeitgeber und insgesamt als Gesellschaft nicht leisten, auf die Hälfte der gut ausgebildeten Talente zu verzichten", so Cornelius Baur, Deutschlandchef von McKinsey und Sprecher der Initiative "Chefsache. Wandel gestalten - für Frauen und Männer".

Auftaktveranstaltung mit der Kanzlerin

Initiative Chefsache [Quelle: McKinsey]

Am Montag, den 13. Juli stellten elf Gründungsmitglieder in Berlin die Initiative vor. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Ihr Ansatz: Sie wollen ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in ihren eigenen Organisationen zur Chefsache machen. Im gegenseitigen Austausch wollen sie Lösungen aus der Praxis vorantreiben und Impulse für einen gesellschaftlichen Wandel in Deutschland geben. Zu den Gründern gehören unter anderem Allianz, Bosch, McKinsey, DIE ZEIT, Siemens, das Bundesministerium für Verteidigung, der Deutsche Caritasverband und die Fraunhofer-Gesellschaft. Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt die Schirmherrschaft für das neue Netzwerk und ließ es sich nicht nehmen, die Initiative bei der Auftaktveranstaltung in der Bosch-Repräsentanz in Berlin persönlich vorzustellen. Mit ihr diskutierten unter anderem Dr. Ursula von der Leyen (Bundesministerin der Verteidigung), Dr. Cornelius Baur (Deutschlandchef, McKinsey & Company), Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer, ZEIT Verlag), Christoph Kübel (Geschäftsführer und Arbeitsdirektor, Bosch), Dr. Werner Zedelius (Vorstand deutschsprachige Versicherungs-Märkte, Banking und HR, Allianz) und Janina Kugel (Vorstand HR, Siemens).

Training, Mentoring und Dialog

"Chefsache" will das gesellschaftliche Bewusstsein dafür schärfen, wie tief verankerte Rollenbilder noch immer das Kommunikations- und Entscheidungsverhalten in Wirtschaft und Gesellschaft bestimmen und so das Erreichen von Spitzenpositionen für Frauen erschweren. Die Aktivitäten des Netzwerks richten sich an Führungskräfte und damit auch an Männer. Zu den genauen Maßnahmen gehören spezielle Trainingsformate, Mentoring-Programme für Führungskräfte und Dialogveranstaltungen. Zudem will das Netzwerk regelmäßig die Entwicklung des Frauenanteils in Führungspositionen nachhalten.

Mehr zur Initiative "Chefsache" auf der offiziellen Website.

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