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Mit dem Master of International Affairs aufs politische Parkett

International Ausland Welt [© contrastwerkstatt - Fotolia.com]

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Du träumst von einer Karriere bei den Vereinten Nationen, in einer NGO, im diplomatischen Dienst oder als Politikberater? Mit dem Master of International Affairs an der Hertie School of Governance unternimmst du einen großen Schritt in diese Richtung: Während des zweijährigen Master-Programms hast du die Möglichkeit, dich mit theoretischen und praktischen Fragen der Internationalen Beziehungen zu befassen und dich auf aktuelle Schlüsselthemen wie internationale Finanzmärkte oder Sicherheitspolitik und Nachhaltigkeit zu spezialisieren.

Die Hertie School of Governance ist eine staatlich anerkannte, gemeinnützige Privathochschule mit Sitz in Berlin. Die Hochschule wurde 2004 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, herausragend qualifizierte junge Menschen auf Führungsaufgaben im öffentlichen Bereich, in der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft vorzubereiten. Neben dem Master of Public Policy und dem Executive Master of Public Administration bietet die Hochschule ab September 2015 einen dritten Master-Studiengang an, der den Fokus sowohl auf die theoretischen als auch auf die praktischen Aspekte der Internationalen Beziehungen legt: den Master of International Affairs.

Spezialisierung auf aktuelle Schlüsselthemen

Inhaltlich deckt der Master-Studiengang ein breites Spektrum ab: Im ersten Jahr besuchst du Kurse zu Global Governance, internationaler Ökonomie, Recht und Sicherheitspolitik. Außerdem erhältst du eine Einführung in statistische Analyse und Public Management und trainierst deine Verhandlungskompetenzen. Im zweiten Jahr legst du dich auf eine von zwei Spezialisierungen fest – zur Auswahl stehen Finanzen und Handel oder Sicherheitspolitik und Nachhaltigkeit. Themen also, die in Zeiten von Eurokrise, Diskussionen um Terrororismusbekämpfung und Klimawandel so brisant sind wie nie.

Durch Kurse speziell zu diesen Themen, weitere Wahlfächer und Module aus dem Master of Public Policy kannst du den Studiengang weiter auf deine Vorstellungen zuschneiden. Den Abschluss bildet schließlich die Master-Arbeit. Hier kannst du dein theoretisches und methodisches Wissen unter Beweis stellen und auf ein praktisches politisches Problem anwenden.

Austausch mit Profis aus der Praxis

An der Hertie School of Governance wirst du von ausgewiesenen Experten unterrichtet: Viele der Professoren und Gastdozenten der Hertie School haben nicht nur jahrelange Forschungserfahrung in Deutschland, sondern auch an großen Universitäten in den USA und anderen Ländern gearbeitet.  

Auch Profis aus der Praxis sind in die Lehre eingebunden: So übernimmt zum Beispiel Wolfgang Ischinger, früher deutscher Botschafter in den USA und jetzt Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, ab September 2015 die Professur für Sicherheitspolitik und Diplomatie. Außerdem kommen regelmäßig Alumni der Hertie School oder andere Mitarbeiter von potentiellen Arbeitgebern auf den Campus, um in "Professional Perspectives Lectures" Einblick in ihre Arbeit zu geben.

Auslandssemester oder Doppelabschluss mit der Columbia University

Das dritte Semester im Master of International Affairs kannst du wahlweise auch an einer der Partnerhochschulen der Hertie School verbringen, zum Beispiel am Graduate Institute in Genf, am Barcelona Institute of International Studies (IBEI) oder an der Fudan-Universität in Schanghai. Außerdem bietet die Hertie School in Kooperation mit der Columbia University ein Double-Degree-Programm an: Die Studenten verbringen dann das erste Jahr in Berlin und das zweite in New York und erhalten am Ende Abschlüsse von beiden Universitäten.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Wie bist du auf die Hertie School aufmerksam geworden?

Ich war mir lange unsicher, was ich machen möchte. Im Bachelor hatte ich BWL mit Fokus auf Sprachen und Kultur studiert und mich auf Finance und Banking spezialisiert. Daran anzuknüpfen wäre schon o.k. gewesen, aber so recht begeistert hat dieser Weg mich nicht.

Da habe ich mich daran erinnert, dass schon nach dem Abitur internationale Beziehungen eine Alternative für mich waren. Auf der Suche nach einem Master bin ich schließlich auf die Hertie School gestoßen. Was mich sofort angesprochen hat: Der Studiengang steht Absolventen aller Fächer offen und ist komplett englischsprachig.

Der Master of International Affairs ist noch ein ganz neuer Studiengang. Hat dich das nicht gestört?

Man merkt natürlich, dass wir der erste Jahrgang in diesem Programm sind und dass sich manche Prozesse erst noch einspielen müssen. Aber ich sehe das positiv: In unserem Studiengang herrscht Aufbruchstimmung – wir packen das gemeinsam an und helfen uns gegenseitig, wo nötig.

Wie sieht dein Uni-Alltag aus?

Im ersten Semester hatten wir pro Woche zwei Vorlesungen mit Tutorium und zwei Seminare. Das mag nicht nach sehr viel klingen, ich war aber trotzdem jeden Tag in der Uni, habe die Kurse vor- und nachbereitet, Gruppenarbeiten gemacht und für die Prüfungen gelernt. Vom Niveau her ist das Studium an der Hertie School viel anspruchsvoller und arbeitsaufwändiger als mein Bachelor-Studium. Die "steile Lernkurve" ist hier tatsächlich Realität: Man lernt zu Beginn die Grundlagen und dann geht es sehr schnell bergauf.

Was hat dich am meisten überrascht?

Wie entspannt und persönlich der Umgang ist, auch mit den Dozenten. Das kannte ich zwar aus Skandinavien schon, aber ich hätte nicht gedacht, dass es in Deutschland auch so sein könnte.

Was gefällt dir am besten an deinem Studium?

Das Studium fordert mich, aber macht mir gleichzeitig auch großen Spaß. Ich setze mich zum ersten Mal freiwillig hin und mache mit Freude etwas für die Uni. Außerdem profitiere ich unglaublich von der Zusammenarbeit mit meinen Kommilitonen und der multidisziplinären Studierendenschaft. Als BWLer arbeite ich ergebnisorientiert und versuche, alles schnell zu einem guten Ende zu bringen. Jemand, der vorher Philosophie studiert hat, legt vielleicht mehr Wert auf die Diskussion, während jemand, der vorher Mediendesign studiert hat, wiederum andere Sachen beitragen kann, zum Beispiel bei der Präsentation.

Gleichzeitig heißt unser Studiengang nicht umsonst International Affairs – ich glaube, die ausländischen Studenten sind sogar in der Mehrzahl. Wenn man sich zum Beispiel mit einem US-Amerikaner oder einem Inder über einen Sachverhalt unterhält, lernt man viele neue Perspektiven kennen und erweitert so ständig seinen Horizont – und das finde ich persönlich sehr bereichernd.

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