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Bewerbertraining für (Wirtschafts-)Mathematiker

Taschenrechner Mathe (Quelle: freeimages.com, lusi)

Quelle: freeimages.com, lusi

Soll das Foto auf dem Lebenslauf gedruckt oder aufgeklebt sein? Und wie bereite ich mich optimal auf ein Telefoninterview vor? Beim Bewerbungstraining der Allianz konnte e-fellow Christian einen fiktiven Bewerbungsprozess durchlaufen und sich Bewerbungs-Tipps von den Profis holen. So erfuhr er alles über Einstiegschancen und Karrieremöglichkeiten bei der Allianz und bekam ein Bewerbungs-Feedback aus Unternehmenssicht.

Titel und Thema der Veranstaltung

Allianz Bewerbertraining für (Wirtschafts-)Mathematiker

Zeit und Ort

19.-20. September 2013 am Standort der Allianz in Berlin.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

12 (Wirtschafts-)Mathematiker nahmen am Training teil. Das Coaching übernahmen Nadja Gruber und Ramona Nissl vom Personalmarketing der Allianz, Ralf Hilscher, Leiter Referat Personalmarketing der Allianz, und Elfriede Schallert, Organisationspsychologin.

Bisher habe ich zu Bewerbungen selten Kritik oder Verbesserungsvorschläge aus Unternehmenssicht erhalten. Deshalb war ich gespannt, wie meine Selbstpräsentation von den Recruitern der Allianz eigeordnet wird. Darüber hinaus wollte ich die Veranstaltung dazu nutzen, mich über Einsatzfelder und Einstiegsmöglichkeiten bei der Allianz zu informieren.

Fiktive Bewerbung als Vorbereitung

Im Vorfeld des Bewerbertrainings bewarb ich mich fiktiv auf eine offene Stelle in der Stellenbörse der Allianz Deutschland AG. Meine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) wurden direkt an einen der Coaches weitergeleitet. Im Seminar wurde die Bewerbungssituation dann mit einem 20-minütigen Vorstellungsgespräch komplettiert. So fühlte ich mich wie bei einer "richtigen" Bewerbung.

Anschließend  wurden die gesamten Unterlagen und das Gespräch ausführlich (60 min) mit einem der Coaches besprochen. Dabei erhielt ich von den Fachexperten Lob, Kritik und (ganz wichtig!) Verbesserungsvorschläge zu meinem Auftreten, zum Erscheinungsbild und Design der Unterlagen und zu meiner Selbstdarstellung. Was bevorzugen Recruiter – viele einzelne PDFs oder nur eine mit allen Unterlagen? Wie ordnet man den Lebenslauf für sich selber am besten an? Diese und viele andere Fragen konnten die Fachexperten kompetent beantworten und uns Tipps und Tricks verraten.

Selbstpräsentation

Die persönliche Selbstdarstellung stand im Fokus des gesamten Seminars. Die Recruiter und Frau Schallert halfen uns dabei, herauszufinden, welche  Charakteristika des eigenen Lebenslauf relevant sind für einen Arbeitsplatz oder Arbeitgeber – und damit insbesondere für das Anschreiben. So bekamen wir etwa die Aufgabe, uns und unseren unternehmerischen Mehrwert in 2 Minuten zu präsentieren. Das hatte ich mir leichter vorgestellt, als es dann tatsächlich war. Insbesondere fiel es mir schwer, die Präsentation auf den Punkt zu bringen!

Do's and Don'ts

Wer schon einmal ein Bewerbungsgespräch geführt hat, kennt sicher die Frage nach den drei persönlichen Stärken und Schwächen. Für diese und viele andere Standard- und Stressfragen entwickelten wir gemeinsam mögliche Reaktionen. Dabei gibt es leider keine optimalen, aber immerhin einige gute Ansätze. Darüber hinaus identifizierten wir Do’s and Don’ts für das Anschreiben, den Lebenslauf und das Telefoninterview. Darunter gab es viele hilfreiche Tipps, wie etwa das Bereithalten eines Headsets für Telefoninterviews.

Fragen - wie zum Beispiel "Soll das Foto auf dem Lebenslauf gedruckt oder aufgeklebt sein?" – diskutierten wir bei dieser Gelegenheit ausführlich mit den Fachexperten. Der (für manche überraschende) Konsens war übrigens: Ausdrucken!

Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen

Während des Seminars gab es viele verschiedene Möglichkeiten, mit den vier Fachexperten ins Gespräch zu kommen. Wir konnten uns ganz ungezwungen über Work-Life-Balance, Einstiegschancen, Karrieremöglichkeiten und ganz allgemein über die Allianz als Arbeitgeber unterhalten. Ich empfand es als sehr angenehm, dass die Recruiter uns nicht unendlich viele Informationen über die Allianz aufdrückten, sondern vielmehr große Gesprächsbereitschaft signalisierten. So konnte jeder Teilnehmer seinem persönlichen Gesprächsbedarf nachkommen. Einige nutzten das Seminar auch als Vorbereitung auf eine reale Bewerbung bei der Allianz und schöpften die Gesprächsbereitschaft der Fachexperten voll aus.

Zum Abschluss des ersten Seminartages informierte Prof. Dr. Volker Bach, der stellvertretende Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, über allgemeine Karrieremöglichkeiten von Mathematikern. Dabei ging er auch auf die Fähigkeiten ein, die einen Mathematiker aus seiner Sicht auszeichnen und wie diese in einem Unternehmen wie der Allianz gewinnbringend eingesetzt werden können. Nach dem Vortrag ließen wir gemeinsam mit den Fachexperten den Tag in der Lounge des von der Allianz zur Verfügung reservierten Hotels ausklingen. Auch hier fand ein reger Austausch statt.

Gut gefallen hat mir außerdem der Kontakt zu den anderen (Wirtschafts-)Mathematikern.  Die Teilnehmer-Gruppe war sehr breit gestreut, vertreten waren sowohl Promovenden als auch Bacheloranden, Kieler und Barcelonesen, Algebraiker und Finanzmathematiker. Mit ihnen tauschte ich mich unter anderem aus über Praktika, Studiengänge, Hochschulen im Inland und Ausland und die Promotion.

Vollverpflegung, moderne Kunst und ein weiches Bett

Die Allianz schaffte einen sehr angenehmen Rahmen für das Seminar. Es wurden nicht nur die An- und Abreisekosten übernommen, sondern auch eine Hotelübernachtung inklusive Frühstück. Zum Mittagessen wurden wir in die Allianz-Kantine  eingeladen. Zur Entspannung und Auflockerung gab es darüber hinaus am zweiten Seminartag eine Kunst-Führung durch die Berliner Allianz-Zentrale.

Fazit

Das Bewerbertraining der Allianz empfand ich persönlich als sehr gelungen. Obwohl ich schon einige Bewerbungssituationen hinter mir habe, fand ich keine Minute des Seminars überflüssig. Dazu trug sicher die im Vorfeld abgegebene Bewerbung als Gesprächsgrundlage und die Kompetenz der Fachexperten bei. Schon allein um die Recruiter-Perspektive bei Bewerbungen näher kennenzulernen, kann ich das Seminar uneingeschränkt weiterempfehlen. Durch die zahllosen Gesprächsmöglichkeiten konnte ich außerdem viel Feedback und Informationen zu Karriere und Studium erhalten und austauschen.

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