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Auf interdisziplinären Wegen zur IT-Projektleitung

Hengeler Müller Einstiegsmöglichkeiten (Autor: kantver, Quelle: Fotolia.com)

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Reine Software-Entwicklung war e-fellow Maximilian zu einseitig. Kein Wunder, dass ihn das IT-Traineeprogramm der Allianz überzeugte: Neben technischen beschäftigt er sich auch mit betriebswirtschaftlichen und juristischen Fragen. Und sorgt dafür, dass Allianz Kunden zur Beratung bald nicht mehr in die Versicherungsagentur müssen.

Maximilian, warum hast du dich bei deinem Berufseinstieg für die Allianz entschieden?

Ich hatte gerade mein Studium abgeschlossen und wurde über die Event-Seite von e-fellows.net auf einen Globalisierungs-Workshop der Allianz aufmerksam. Die Veranstaltung hatte witzigerweise gar keinen speziellen IT-Bezug, aber das Thema interessierte mich einfach.

Was war auf dem Event geboten?

Ich hörte mehrere interessante Vorträge zum Thema Globalisierung und tauschte mich mit Allianz Mitarbeitern aus. Diese hatten die unterschiedlichsten Studienhintergründe, von BWL über Mathematik bis hin zu Informatik. Bei der Gelegenheit kam ich auch mit IT-Trainees in Kontakt. Insgesamt hat mir der ehrliche und offene Umgang vonseiten der Allianz sehr gefallen. Andere Unternehmen fordern oft viel Information von den Teilnehmern, geben selbst aber wenig von sich preis; das war bei dieser Veranstaltung anders. Nicht zuletzt deshalb hat mich die Allianz überzeugt.

Wie ist das IT-Traineeprogramm aufgebaut?

Das Programm besteht aus vier Stationen: Der erste Teil ist eine dreimonatige Orientierungsphase, darauf folgen sechs Monate Spezialisierung und Teilprojektleitung. Danach assistiert man für sechs Monate einem Mitarbeiter aus dem Management. Abschließend geht es für drei Monate auf Auslandsstation. Die wird bei mir auf eigenen Wunsch hin ziemlich sicher in London sein.

Das klingt alles sehr praxisbezogen. Absolvierst du auch Schulungen?

Ja, zwischen den Phasen gibt es sehr viele Seminare, zum Beispiel zu den Themen Präsentieren, Verhandeln, Projektleitung oder Konfliktmanagement - es werden in meinem Fall also eher die Soft Skills geschult. Das Fachliche lerne ich dagegen zum größten Teil "on the job". Das liegt aber auch daran, dass ich mich während meiner Trainee-Zeit auf Projektleitung spezialisieren will, da sind die Soft Skills besonders wichtig. Andere Trainees gehen lieber in Richtung Software-Entwicklung und absolvieren entsprechend mehr fachliche Trainings. Für solche Entscheidungen steht jedem Trainee ein persönlicher Mentor zur Verfügung - bei mir ein Mitarbeiter aus dem Management.

Hast du mit den anderen Trainees viel Kontakt?

Sehr viel. Neben dem guten Mentoring halte ich das für einen sehr großen Pluspunkt des Programms. Wir haben wirklich eine tolle IT-Trainee-Community: Während der Arbeit haben wir einen engen fachlichen Austausch, und auch privat unternehmen wir viel zusammen.

An welchem Projekt arbeitest du gerade?

Aktuell soll eine Online-Beratung für die Versicherungskunden eingerichtet werden. Künftig sollen Kundengespräche also mit Webcam und Bildschirm-Sharing möglich sein. So muss der Kunde nicht mehr in die Versicherungsagentur kommen, sondern kann sich bequem über PC oder Tablet persönlich beraten lassen. Bei diesem Projekt habe ich die IT-Projektleitung übernommen. Da spielen natürlich technische Fragen eine große Rolle, aber auch betriebswirtschaftliche und juristische: Unter anderem habe ich mit Datenschutz, Marketing und Lizenzeinkauf zu tun. Dieser interdisziplinäre Anstrich des Programms gefällt mir übrigens sehr gut. Viele andere IT-Traineeprogramme gingen mir zu sehr entweder in die technische oder die betriebswirtschaftliche Richtung.

Wie geht es nach dem Traineeprogramm weiter?

Da bin ich gerade mit meinem Mentor im Gespräch, auf jeden Fall werde ich aber wie beabsichtigt eine Position in der IT-Projektleitung haben. Das Programm ist nicht auf ein bestimmtes Stellenprofil in der Allianz ausgerichtet, darum kann man sich wie gesagt sowohl Richtung Fach- als auch Richtung Führungskarriere entwickeln.

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