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Tipps zur optimalen Vorbereitung

Studentin beim Lernen

Quelle: Freeimages.com, IGNACIOLEO

Der Termin steht fest. Die Prüfung rückt näher. Du nimmst dir jeden Tag vor, ein paar Stunden zu lernen. Doch plötzlich stehen Freunde vor der Tür oder es macht ein neuer Club auf. Den musst du unbedingt testen. Eines Tages stehst du auf und fängst an, den Stoff für die Prüfung zusammen zu tragen. Dann kommt der Schock: Wie sollst du das nur schaffen? Die Lernfalle hat zugeschnappt.

Die Partyfalle...

"Viele Studenten schaffen bei der Prüfungsvorbereitung den rechtzeitigen Einstieg nicht," sagt Professor Dr. Ullrich Dittler. Seit zwei Jahren unterrichtet er an der FH Furtwangen im Bereich interaktive Medien und bringt den Studenten das Lernen und Lehren mit Medien nahe. "Viele schieben das Lernen vor sich her, gehen lieber in den Biergarten oder ins Kino statt frühzeitig anzufangen," sagt er. 

... und weitere Fußangeln

Deine Zeit zu vertrödeln ist nur ein Fehler, den du bei der Prüfungsvorbereitung machen kannst. Ein unordentlicher Arbeitsplatz kann deine Konzentration stören. Bloßes Wiederholen bringt oft nicht den gewünschten Erfolg. Wenn du versuchst, das ganze Stoffgebiet zu lernen, siehst du bald vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Nimm dir nicht zu viel vor

Du musst nicht zwangsläufig in eine dieser Fallen treten. Lernen kann man lernen, und wenn du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst, geht es auch. "Wenn der Prüfungstermin feststeht, sollte man sich Themenfelder überlegen und inhaltlich abstecken ," rät Dittler. Grenze das Thema ein und überlege dir: Was kommt eher nicht dran? Was ist unwichtig?

Der richtige Plan

Außerdem hilft ein Zeitplan beim rechtzeitigen Einstieg. Du kannst dann genau festlegen, wieviel Zeit du brauchst und wann du anfangen musst.
 
 Du solltest dir drei verschiedene Pläne machen:

  • langfristige Planung: Hier trägst du die Themengebiete ein, die du lernen musst. Frage dich: Wie viele Wochen benötige ich für welches Themengebiet? In welcher Woche lerne ich welchen Bereich? Dieser Plan zeigt dir, wann du anfangen musst. Plane großzügig.
  • Wochenplan: Trag in einen Plan alle Freizeitaktivitäten ein und frage, welche du reduzieren könntest. Dann zähle die Zeit zusammen, die dir pro Woche bleibt. Der Wochenplan ist die Basis für eine langfristige Planung.
  • Tagesplan: Mache dir an jedem Tag einen Plan, in dem du einträgst, wann du lernst. Denk daran, dass du Zeit zum "Aufwärmen" brauchst, und dass deine Leistungsfähigkeit auch von der Tageszeit abhängt. Vormittags zwischen acht und zehn Uhr können sich die meisten am besten konzentrieren. Ein erster Tiefpunkt liegt meist zwischen zwei und drei Uhr, ein weiteres Leistungshoch um fünf Uhr nachmittags. Zuletzt: Vergiss die Pausen nicht!
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