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Was brauche ich noch?

Zeugnisvergabe Auszeichnung Bewerbungsunterlagen [Quelle: Fotolia, Marco2811]

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Was die Hochschulen für ein Masterstudium verlangen.

Englischnachweise

In vielen Bewerbungen muss man seine Englischkenntnisse nachweisen, oft wird die Niveaustufe B2 verlangt. Der standardisierte TOEFL, also der Test of English as a Foreign Language, wird von praktisch allen Universitäten anerkannt. Geprüft wird nicht nur, wie gut man geschriebenes und gesprochenes Englisch versteht, sondern auch, auf welchem Niveau man es selbst schreibt und spricht. Zu einem Termin in einem Testcenter sollte man sich etwa vier Wochen vorher anmelden, manchmal sind sonst alle Plätze belegt. Weil der TOEFL mit mehr als 200 Euro Anmeldegebühr recht teuer ist, sollte man sich nach Angeboten der eigenen Universität umhören: An der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik an der TU Berlin kann man etwa den TOEFL-ITP machen, einen TOEFL-Nachweis, der für die meisten Masterbewerbungen genügt. Wenn in den Zulassungsvoraussetzungen kein bestimmter Test verlangt wird, kann man seine Englischfähigkeiten anders nachweisen. Eine günstige Variante sind beispielsweise Sprachtests des DAAD. Sprachprüfer an vielen Universitäten bieten diese schon für etwa 25 Euro an. Oft reichen auch UNIcert-Zertifikate aus, die man in Kursen an der Hochschule erlangen kann.

Latinum

Während Lateinkenntnisse für ein Bachelorstudium selten Pflicht sind, benötigt man sie bei Bewerbungen für geisteswissenschaftliche Master deutlich häufiger. An manchen Universitäten braucht man sie etwa für Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte oder Sprachwissenschaft. Das Latinum zu machen kann einige Semester dauern, weshalb es ratsam ist, die Zugangsvoraussetzungen der Masterprogramme rechtzeitig zu prüfen.

GMAT

Eine unliebsame Hürde für viele BWL-Studenten ist der englischsprachige Graduate Management Admission Test, kurz: GMAT. Dieser internationale, standardisierte Test ist die Eintrittskarte zur Managementausbildung und wurde früher nur an Business Schools verlangt. Mittlerweile muss man ihn auch für einige Masterstudiengänge an deutschen Universitäten bestehen, etwa für den Management-Master in Mannheim oder den Master International Management/CEMS in Köln. Für die Bewerber gilt es, dreieinhalb Stunden lang Text-, Rechen- und Logik-Aufgaben zu lösen. Der GMAT soll die Leistungen internationaler Bachelorabsolventen besser vergleichbar machen. Der Test, der etwa 200 Euro kostet, ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch Übungssache: Zwei Monate intensiver Vorbereitung werden empfohlen. Dafür gibt es viele GMAT-Bücher und GMAT-Workshops, die allerdings schnell 200 Euro kosten können. Mittlerweile bieten auch Universitäten immer häufiger Vorbereitungskurse an. In München kostet ein viertägiger Kurs beispielsweise 25 Euro. Manche (nicht alle!) Universitäten lassen es zu, dass der GMAT vier oder sechs Wochen nach dem normalen Bewerbungsende eingereicht werden kann – dafür einen genauen Blick in die Abgabefristen werfen. Bei wieder anderen Bewerbungen, etwa für den BWL-Master in München, ist der GMAT optional. Hier kann man alternativ eine schriftliche Eingangsprüfung ablegen. Nach solchen Alternativen kann man sich auch an anderen Hochschulen erkundigen.

Amtliche Beglaubigungen

Nicht jedes Dokument, mit dem man sich bewirbt, muss amtlich beglaubigt werden. Dies ist nur nötig, wenn es explizit gefordert wird. Die meisten Universitäten wollen erst bei der Einschreibung beglaubigte Kopien sehen. Zu einem Notar braucht man dafür übrigens nicht zu gehen, das wird schnell teuer. In Kreisverwaltungsreferaten und Bürgerbüros bekommt man Beglaubigungen deutlich günstiger, in manchen sogar kostenlos. Auch im Immatrikulations- und Prüfungsamt der Unis kann man sein Bachelorzeugnis beglaubigen lassen, manchmal gegen eine kleine Gebühr.

Dokumente für die Immatrikulation

Zur Einschreibung braucht man unter anderem beglaubigte Zeugnisse, eine Bescheinigung von der Krankenkasse, eine Kopie des Personalausweises, manchmal auch ein Passbild und einen Beleg, dass man die Studiengebühren beglichen hat. Wer vom Bachelor zum Master seinen Studienort wechselt, sollte sich vor dem Umzug eine Studienverlaufsbescheinigung und einen Exmatrikulationsnachweis organisieren. Erst mal umgezogen, ist das aufwendig.

© ZEIT Online (Zur Original-Version des Artikels)

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