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Für eine engagierte Elite

Stipendiaten der Bayerischen EliteAkademie [Quelle: Bayerische EliteAkademie]

Quelle: Bayerische EliteAkademie

Die studienbegleitende Ausbildung der Bayerischen EliteAkademie soll engagierten Studenten Managementwissen und Soft Skills, aber auch Verantwortungsbewusstsein vermitteln.

Jede Gesellschaft hat und braucht Eliten. Der Elitebegriff in unserem Namen zwingt uns, ihn immer wieder aufs Neue zu diskutieren. Uns geht es nicht um elitäres Gehabe, sondern um Leistung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Wir haben für uns deshalb die Leitbegriffe "Vorbild, Verantwortung, Verpflichtung" gewählt. Gerade in der aktuellen Lage wird es immer offenkundiger, dass wir Eliten brauchen, die positiv in die Gesellschaft hineinwirken, um ihr Auseinanderbrechen zu verhindern.

Dr. Thomas Wellenhofer, Geschäftsführer der Bayerischen EliteAkademie

Die Idee einer Elite-Akademie für Bayern entstand 1996 im Wissenschaftlich-Technischen Beirat der Bayerischen Staatsregierung. Voraussetzung für die Gründung der Akademie war, dass sie von der bayerischen Wirtschaft finanziert wird.
 
Inzwischen unterstützen führende Unternehmen wie Allianz, Münchener Rück BMW, E.ON, Siemens, HypoVereinsbank und vor allem die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) sowie der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (VBM) die Akademie. Sie ist eine Stiftung und erhält zusätzliche Spenden von ihren Förderern. Besonders motivierte, leistungsbereite und gesellschaftlich engagierte Studentinnen und Studenten aus allen Fachbereichen bayerischer Universitäten und Hochschulen können sich bei der Bayerischen EliteAkademie bewerben.

Führungsfähigkeiten ausbauen

Die Ausbildung ist studienbegleitend. Den ersten Jahrgang von 15 Studenten hat die EliteAkademie 1999 aufgenommen. Inzwischen gibt es den 18. Jahrgang mit 37 Studenten. Zwischenzeitlich ist auch das Netzwerk der Absolventen der Bayerischen EliteAkademie stark gewachsen. Der Alumni-Verein zählt mittlerweile über 400 Mitglieder. Die Akademie arbeitet eng mit allen bayerischen Universitäten und Hochschulen zusammen. Sie unterstützt herausragende und leistungsbereite Studenten, die sich weiter qualifizieren und später im Berufsleben Führungsaufgaben übernehmen wollen. Die Bayerische EliteAkademie sucht starke und vielseitige Persönlichkeiten, die auch für andere Verantwortung übernehmen und im Leben mehr im Blick haben als nur ihre eigene Karriere.

Eine Programmteilnehmerin im Gespräch

Warum hast du dich trotz anfänglicher Skepsis für die Förderung beworben?

Ich hatte ja schön öfters von der Bayerischen EliteAkademie (BEA) gehört, also dachte ich mir, dass ein zweiter Blick nicht schaden könnte. Prompt fand ich das ganze Programm sehr interessant und habe mich beworben. Seit Februar 2012 bin ich dabei.

Du bist im Studium schon relativ weit fortgeschritten - ist das nicht zu spät für eine Förderung?

Nein, ganz und gar nicht. Es gibt in unserem Jahrgang auch Doktoranden und Absolventen. Dadurch, dass die Förderung 18 Monate dauert, sind manche Stipendiaten bei der Abschlussveranstaltung schon mit dem Studium fertig.

Was bringt dir die Förderung der BEA? 

Am meisten nehme ich mit von den anderen Teilnehmern. Jeder von uns hat einen anderen fachlichen oder persönlichen Hintergrund. Alle hängen sich richtig rein in ihr Studium und in andere Aktivitäten. Da macht die Zusammenarbeit viel Spaß und ist sehr fruchtbar.

Inhaltlich gefallen mir vor allem die Soft-Skill-Kurse und die Seminare zu den anderen Studienfächern. Man lernt etwas über Genetik, Steuerrecht, Politik - dieser Blick über den Tellerrand ist sehr abwechslungsreich.

Was war bislang der spannendste Teil?

Das sind unter anderem die Kaminabende. In kleiner Runde sprechen wir dort mit Persönlichkeiten wie Harald Krüger, Edmund Stoiber oder Susanne Klatten, aber auch mit vielen interessanten Führungspersonen aus dem Mittelstand. Ganz gespannt bin ich auch auf das Seminar zur Team- und Selbstreflexion. Dort analysieren wir in vier Tagen unsere Stärken und Schwächen und reflektieren über unsere eigene Persönlichkeit.

Lassen sich die Präsenzphasen mit dem Studium verbinden?

Ja, die Präsenzphasen finden in den Semesterferien statt, so dass man keine Vorlesungen verpasst. Natürlich muss man sich trotzdem sehr gut selbst organisieren, aber das klappt bei den meisten ganz gut. 

Man sieht die anderen Teilnehmer also nur während einiger Wochen in den Semesterferien?

Nicht nur. Es gibt auch noch die Projektarbeit, die während der ganzen 18 Monate läuft. In kleinen Teams erarbeiten wir ein Thema und müssen uns dazu auch regelmäßig treffen. Außerdem lernt man sich in den Seminaren sehr gut kennen, so dass oft Freundschaften entstehen. Dann trifft man sich natürlich auch mal privat.

Hat man denn überhaupt noch Zeit für Praktika?

In der Phase der Förderung ist es eher schwierig. Ich hatte Glück, denn ich habe schon vorab einige Praktika gemacht. Allerdings nimmt man aus den Präsenzphasen so viel mit, dass es sich schon lohnt, eine Weile keine Zeit für Praktika zu haben.

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Wie bringt die Förderung durch die Bayerische EliteAkademie deine Karriere voran? Eine Absolventin berichtet, wie es ihr seit dem Abschluss ergangen ist.

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