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Wie es in der Redaktion wirklich zugeht

Eine Hand auf einer Tastatur [Quelle: freeimages.com, sqback]

Quelle: freeimages.com, sqback

Von Januar bis März habe ich im Team 'Content & Community' bei e-fellows.net für euch über Karriere und Studium geschrieben, eure Erfahrungsberichte gepimpt, eine iPhone-App getestet und als 'Graue Zelle' Wissens-Tests entführt. Zeit für einen Rückblick und Antworten auf die Fragen, warum Lukas beim Café um die Ecke Rabatt erhält und ob sich die Bewerbung für ein Redaktions-Praktikum auch für euch lohnt.

Wir hatten keine Uhrzeit ausgemacht. Also stand ich am ersten Tag um 8:45 Uhr vor dem Büro in der Münchner Innenstadt, beim Marienplatz um die Ecke. 8:45 Uhr schien mir eine gute Zeit, nicht zu früh und nicht spät. In der Redaktion war aber noch keiner da. Das lag zwar auch daran, dass am 4. Januar die ganze Stadt in der ihr typischen Gemütlichkeit aus dem Winterschlaf erwachte. Vor allem aber sah ich schon, während ich wartete, wie flexibel man sich bei e-fellows.net die Arbeitszeit einteilen kann: Ob man um 8:00 Uhr kommt oder erst um 9:30 Uhr, spielt keine Rolle, solange man seine Aufgaben erledigt und dafür abends auch mal etwas länger bleibt.

Abiturnote, Bewerbungsfoto und iPhone

Was waren meine Aufgaben im Team "Content & Community"? Vor allem natürlich, die Website mit Inhalt zu füllen und zu schreiben, schreiben, schreiben: Artikel, Blog-Postings und knackige Teaser für den Stipendiaten-Newsletter. Über was ich schreiben wollte, konnte ich frei wählen, solange es Themen rund um Studium und Karriere waren, die euch, die Besucher unserer Website, interessieren könnten. Zum Beispiel, ob Abiturienten in Baden-Württemberg besser rechnen können als in Hamburg und was Abiturnote und Bundesland miteinander zu tun haben. Oder auf was man achten sollte, wenn man Bewerbungsfotos machen lässt. Oder dass Bachelor- und Master-Absolventen in den Ingenieurwissenschaften immer bessere Karten haben. Ob die "Sleep Cycle Alarm Clock" wirklich funktioniert, habe ich für die Stipendiaten mit iPhone getestet und über meine Ergebnisse hier im Blog spekuliert.

Eure Erfahrungsberichte auf meinem Schreibtisch

Neben eigenen Beiträgen habe ich mich immer wieder mit dem beschäftigt, was ich selbst gerade schreibe: Erfahrungsberichten. Was ihr in Praktika, Workshops oder Bewerbungstrainings erlebt habt, landete auf meinem Schreibtisch. Falls nötig, habe ich umformuliert, gekürzt oder die Autoren um mehr Informationen gebeten; anschließend die Berichte mit passenden Fotos versehen und ins Redaktionssystem übertragen; die finale Version schließlich mit den Autoren und Partnerunternehmen abgestimmt und auf der Website oder hier im Blog veröffentlicht. Neben den Erfahrungsberichten habe ich weitere Rubriken betreut, die von eurem Input leben, zum Beispiel die Porträts der Doktoranden in der Serie "e-fellows promovieren".

Besser und schneller schreiben

Egal, ob ich eigene Texte geschrieben oder Inhalte redigiert habe, profitiert habe ich von der offenen Feedback-Kultur in der Redaktion. Dank der Tipps und journalistischen Erfahrung von Lukas und meinen Kolleginnen (tja, Männer sind in der Redaktion eine Randgruppe) habe ich meinen eigenen Schreibstil weiterentwickelt. Nebenbei habe ich gelernt, Prioritäten zu setzen und effizient zu arbeiten. Übertragen auf den Online-Journalismus heißt das, packenden Inhalt in möglichst kurzer Zeit zu produzieren. Die Mischung aus Qualität und Schnelligkeit, aber auch die Koordination im Team waren besonders wichtig, wenn ich innerhalb kurzer Zeit die Teaser auf der Website ersetzte oder den Versand des Stipendiaten-Newsletters vorbereitete.

Querdenker erwünscht

Feedback ist bei e-fellows.net übrigens nicht nur Sache der Chefs. In der Redaktionssitzung oder im wöchentlichen Info-Meeting, wo sich alle Mitarbeiter über Teamgrenzen hinweg austauschen, wird jede Meinung ernst genommen – egal ob der Geschäftsführer sie äußert oder ein Praktikant. Das hat mir imponiert. Besonders deutlich wurde das, als ich parallel zur journalistischen Arbeit die Website aus Benutzersicht analysierte und mir Vorschläge zur Verbesserung überlegte. Viele wurden noch während meiner Zeit in der Redaktion umgesetzt. Mit Lukas führte ich während des Praktikums außerdem mehrere persönliche Feedback-Gespräche.

Lukas und seine Kaffee-Connection

Vielleicht erinnert ihr euch daran, wie ich im Februar in die Rolle von "Graue Zelle" schlüpfte, zusammen mit Tinka die neuen Wissens-Test aus der Community entführte und euch zu einer spektakulären Befreiungsaktion herausforderte. Der Launch der Wissens-Tests war sicher ein Highlight meines Praktikums, eine lockere Atmosphäre herrschte im Büro aber eigentlich immer. Und wenn am Nachmittag doch mal die Kräfte nachließen, nahm Lukas eine Sammelbestellung auf und versorgte das Team mit Koffein aus dem Café nebenan (wo ihm seine Treue und seine Flirts mit dem Personal 10 Prozent Rabatt eingebracht haben).

Was ein Praktikum bei e-fellows.net bringt

Kurzum: Ich hatte eine tolle Zeit in der Redaktion. Im Team konnte ich nicht nur eigene Schwerpunkte setzen und meine Kenntnisse im Online-Journalismus ausbauen, sondern erhielt nebenbei durch Workshops einen Einblick in Web-Analyse und Suchmaschinen-Optimierung. Als freier Mitarbeiter werde ich auch in Zukunft den einen oder anderen Artikel beisteuern. Empfehlen kann ich ein Praktikum in der Redaktion, im Community-Management (oder je nach Interesse auch in anderen Bereichen) jedem, der mal hinter die Kulissen von e-fellows.net blicken, selbständig kreativ sein und lernen möchte, worauf es im Online-Journalismus ankommt.

Offene Fragen? Schreibt mir doch einfach in der Community.

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Kommentare (3)

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  1. Tinka

    OMG jetzt ist alles zu spät, sven ist nicht die graue zelle und bald gibt es drohbriefe an chris - rette sich wer kann.

  2. Julia H.

    Von mir auch! :-)

  3. Julia

    :-) Daumen!

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