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In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Uni-Stadt, Ulm, Häuser [Quelle: freeimages.com, Autor: Zhonk]

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Klein, aber fein! Die Stadt Ulm in Schwaben, die Geburtsstadt von Albert Einstein, ist mit ihren 123.000 Einwohnern recht übersichtlich. Fast alles ist bequem zu Fuß zu erreichen. An der Universität herrscht eine beinahe familiäre Atmosphäre, das Verhältnis zwischen Professoren und Studierenden ist gut.

Historisch gesehen ist die Universität Ulm eine der jüngsten Unis in Deutschland. Die medizinisch-naturwissenschaftliche Hochschule wurde Ende der 60er Jahre gegründet. Heute sind knapp 9.500 Studierende an der Universität Ulm immatrikuliert, zahlreiche weitere an den Fachhochschulen in Ulm und der Schwesterstadt Neu-Ulm. In den letzten Jahren wurden an der Universität zahlreiche neue Studienfächer wie Elektrotechnik oder Biochemie aufgebaut.

Studienschwerpunkte und Betreuung

Schwerpunkte bilden Medizin, Informatik, Elektrotechnik, Wirtschaftsmathematik und -wissenschaften. Mit dem Bachelor in Philosophie ist erstmals auch ein geisteswissenschaftlicher Abschluss an der Universität Ulm möglich - wenn auch nur im Parallelstudium. Ein gutes Betreuungsverhältnis, der direkte Draht zu den Dozenten, optimale Semester- und Seminargrößen sowie zahlreiche Tutorien in den ersten Semestern ermöglichen eines der schnellsten Universitätsstudien in Deutschland.

Altstadt mit Atmosphäre

Um Ulm kennen zu lernen, sollte man unbedingt einen Bummel durch die Altstadt machen. Ausgangspunkt ist dabei das berühmte Ulmer Münster mit einem der höchsten Kirchtürme der Welt. Vorbei am historischen Rathaus geht es ins Fischerviertel. Hier am Donau-Ufer schmiegen sich mittelalterliche Gebäude aneinander. Manche beherbergen urige Kneipen wie etwa "Der Wilde Mann", in anderen sind Antiquitätenläden oder Galerien zu Hause. Die historische Altstadt ist ein echter Touristenmagnet, besonders zur Weinachts(markt)zeit.

Highlights auf dem Wasser

Das kulturelle Highlight des Jahres ist die Schwörwoche, ihr Höhepunkt der "Schwörmontag". An diesem Tag berichtet der Oberbürgermeister an die Bevölkerung der Stadt und schwört den historischen Eid, eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert. Anschließend geht es am Nachmittag zum "Nabada", dem großen Wasserfestzug auf der Donau. Hier nehmen an die 40 phantasievolle und aufwändig gestaltete Boote und Schiffe teil, die die hohe Politik oder das kommunale Geschehen karikieren. Alle vier Jahre findet das traditionelle "Fischerstechen" mit bunten Trachtenumzügen statt.

Nachtleben mit Auswahl

Auch für abendliche Aktivitäten der Studierenden sowie der restlichen Bevölkerung gibt es reichlich Auswahl: Theater, mehrere Kinos, Ausstellungen, Konzerte im "Roxy" und im "Stadthaus" sowie unzählige kleinere und größere Kneipen sorgen für Abwechslung jenseits des Studiums.

Um Ulm herum

In der schwäbischen Landschaft gibt es eine Menge zu entdecken. Zum Beispiel die Universität selbst. Die Fakultäten residieren sinnigerweise auf dem Eselsberg, etwas außerhalb. Die Abgeschiedenheit ist natürlich ein Manko. Deswegen haben sich die Ulmer besonders Mühe gegeben. Rund um das moderne Gebäude will ein Kunstpfad die Kreativität der Studenten anregen. Wer nicht unbedingt in der Nähe der Hochschule bleiben will, packt sein Fahrrad oder das Auto und flieht: zum Beispiel an einen der Baggerseen im Illertal, zu Klettersteigen in der schwäbischen Alb oder zum Rudern auf der Donau. Wer sich an die etwas knorrige Art der Schwaben gewöhnt hat, kann sich also durchaus schnell hier heimisch fühlen.

Hochschulen in Ulm

Universität Ulm
Hochschule Neu-Ulm

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