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Forschung im Technischen Zentrum

Auto, Felgen (Quelle: freeimages.com, nontico)

Quelle: freeimages.com, nontico

Die Schwaben sind ja bekanntlich alle mit einem besonderen Tüftler-Gen ausgestattet. Auch Robert Bosch besaß dieses Gen: Vor mehr als hundert Jahren eröffnete er seine 'Werkstätte für Feinmechanik und Elektrowerkzeuge'. Bald entwickelte sich die Werkstatt zu einem wichtigen Partner der neu entstandenen Automobilindustrie.

Heute ist Bosch der weltweit größte Hersteller von Kraftfahrzeugtechnik. Rund 271.000 Mitarbeiter arbeiten in den drei Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter- und Gebäudetechnik. Mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften ist das Unternehmen rund um den Globus in 50 Ländern präsent.

Die "Crème de la Crème" der Forschung

Schwieberdingen. Ein kleiner Ort gleich hinter Stuttgart, mitten im Schwabenland. Dort liegt der weltweit größte Entwicklungsstandort von Bosch. Was machen die Mitarbeiter dort, die von sich behaupten, die "Crème de la Crème" der Forschung zu sein? Sie erfinden und konzipieren zukunftsweisende Technik, die entscheidend dazu beiträgt, Fahrzeuge dynamischer, sauberer und sparsamer zu machen. Einige arbeiten an Projekten, die erst in fünf oder zehn Jahren auf dem Markt sein werden und daher noch einer strengen Geheimhaltung unterliegen. Alle scheinen hochmotiviert, engagiert und würden keine Sekunde zögern, den Satz "Wir gehören zur Spitze der Technologie-Entwicklung" zu unterschreiben.

"Sicher, sauber, sparsam"

Seit 1969 gilt das Bosch-Motto als oberste Prämisse aller Tätigkeiten im Unternehmen. Wobei die Sparsamkeit bei Bosch nicht nur von einer schwäbischen Tugend abgeleitet werden kann. Sie rührt auch von den besonderen Eigentumsverhältnissen: Anteilseigner ist zu 92 Prozent die Robert Bosch Stiftung (acht Prozent gehören der Familie). Die Dividende der Bosch GmbH fließt anteilig in diese Stiftung zurück, die damit gemeinnützige Zwecke finanziert. So werden zum Beispiel Hochschulen, Stipendien und internationale Beziehungen gefördert. Das Unternehmen finanziert sich also aus sich selbst heraus - verschwenderisch mit Geld umzugehen war damit seit jeher unangebracht.

Prämien für Erfinder

"BeQIK" lautet ein weiteres Motto. Es heißt für die Boschler nicht nur: Sei flink, sondern steht auch für die Abkürzung "Qualität, Innovation und Kundenorientierung". Für Erfindungen und Verbesserungsvorschläge gibt es regelmäßig Prämien. Doch nicht nur die monetären Anreize sind es, die bei Bosch zu großen und kleinen Erfindungen führen: Alle Mitarbeiter betonten im Gespräch mit e-fellows.net, dass neue Ideen stets diskutiert werden und auf fruchtbaren Boden fallen.

Einige Fakten zum Technischen Zentrum in Schwieberdingen:

  • Der Standort Schwieberdingen ist weltweit Boschs größter Entwicklungsstandort: 5.300 Mitarbeiter arbeiten dort.
  • Der Anteil der Naturwissenschaftler und Ingenieure unter den Mitarbeitern ist ausgesprochen hoch. So arbeiten rund 3.200 Ingenieure in Schwieberdingen. Den größten Anteil (fast die Hälfte) nehmen Maschinenbauer ein, dicht gefolgt von den E-Technikern.
  • Unsere Mitarbeiter beschäftigen sich hauptsächlich mit der Entwicklung innovativer elektrischer und elektronischer Kraftfahrzeugtechnik.
  • Für diese vielfältigen Aufgaben sind Motorenprüffelder, Rollenprüfstände, Dauerlauf- und Klimaprüfräume, eine Messhalle für die elektromagnetische Verträglichkeit, leistungsfähige Prozessrechner und hochgenaue Messeinrichtungen vorhanden.
  • Den Arbeitsplatz wechseln und im Unternehmen bleiben: In Schwieberdingen nutzen rund zehn Prozent der Mitarbeiter jährlich diese Option.
  • Sechs Geschäftsbereiche bietet der Standort: Benzinsysteme, Automobilelektronik, Starter und Generatoren, Elektrische Antriebssysteme, Chassissysteme sowie Forschung und Vorausentwicklung.
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