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Durch das GapYear zum Berufseinstieg

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Was tun nach dem Bachelor? Direkt den Berufseinstieg wagen oder doch noch weiterstudieren? Christina entschied erst einmal am GapYear Programm teilzunehmen. Im Praktikum unter anderem bei McKinsey und Bertelsmann betreute sie spannende Projekte und lernte die unterschiedlichen Unternehmenskulturen kennen. Heute ist sie Junior Fellow bei McKinsey.

Vom GapYear Programm habe ich durch Freunde erfahren. Besonders spannend fand ich die Möglichkeit, viele unterschiedliche Einblicke in Unternehmen, Branchen und Funktionen zu bekommen. Da ich mir damals noch nicht sicher war, in welche berufliche Richtung ich weiter gehen wollte, war diese Chance der ausschlaggebende Punkt, mich für das Programm zu bewerben.

Nach der schriftlichen Bewerbung bekam ich auch bald die Einladung zum Interview-Tag. Am Vormittag fand die Auswahl für McKinsey statt, die aus zwei Interviews und einem analytischen Test bestand. Am Nachmittag folgte dann je ein Interview mit den anderen Unternehmen. Noch am gleichen Abend bekam ich dann den Anruf mit der Zusage zu allen Praktika!

Start des GapYears

Bei McKinsey bekam ich während zwei Einführungstagen im Januar zunächst das Unternehmen und dessen Arbeitsweise genauer erklärt und die wichtigsten Informationen zu allen organisatorischen Abläufen. Dann begann auch schon mein Einsatz in einem Projektteam beim Klienten vor Ort. Mithilfe meiner Betreuer verschaffte ich mir einen Überblick über die Industrie unseres Klienten und lernte alle relevanten Prozessabläufe kennen.

Mein Team war für die Beratung eines deutschen Logistikunternehmens zuständig. Während des Projekts überarbeitete ich ein lineares Optimierungsmodell und erstellte zum Abschluss eine Präsentation mit Empfehlungen für den Klienten.

Vielfältige Arbeitsaufträge

Auch bei Bertelsmann wurden mir gleich zu Anfang das Unternehmen und die einzelnen Abteilungen erklärt, bevor ich mit meinen Aufgaben vertraut gemacht wurde. Ich führte eine Benchmarkinganalyse des Return-on-Sales aller Bertelsmann Divisionen durch. Dazu analysierte ich Geschäftsberichte von Wettbewerbern und erhob so die relevanten Daten. Meine Ergebnisse fasste ich in einer Präsentation für den Vorstand zusammen. Außerdem unterstützte ich die Abteilung bei diversen Strategie-Themen für den Aufsichtsrat und Vorstand.

Unterschiede zwischen den Unternehmen

Sehr interessant fand ich, wie deutlich die Unterschiede in den Unternehmenskulturen bei der täglichen Arbeit sind. Der Umgang mit Hierarchien, Problemen und Teamarbeit wurden teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt. Diese Aspekte hatten einen sehr großen Einfluss auf die Arbeitsabläufe und Aufgaben.

Gut betreut durchs GapYear

Ich hatte bei jeder Station einen Ansprechpartner, mit dem ich Probleme hätte besprechen können. Natürlich konnte ich mich mit inhaltlichen Fragen auch immer an meinen direkten Vorgesetzten wenden. Außerdem gab es immer andere GapYear Teilnehmer oder Praktikanten, mit denen ich mich austauschen konnte und die mir geholfen haben. Gut fand ich, dass meine Chefs in jedem Praktikum mit mir ein Zwischen- und ein Abschlussfeedbackgespräch führten. Besprochen wurde, wie gut ich meine Aufgaben erfüllt hatte, meine Stärken, Verbesserungspotenziale und wie ich mich in das Team und die Abteilung integriert hatte.

Berufseinstieg nach dem GapYear

Den Sommer nach dem GapYear habe ich genutzt, um zu reisen und meiner großen Leidenschaft, dem Rennradfahren, nachzugehen. Anfang September habe ich eine Tour von Rom nach Innsbruck gemacht - ohne Zweifel die beste Reise, die ich je gemacht habe und eine unglaublich spannende Erfahrung!

Im Oktober bin ich dann als Junior Fellow bei McKinsey eingestiegen. Dass ich nach dem GapYear erst einmal anfange zu arbeiten, war für mich immer eine Option. Ich habe die Zeit deshalb noch einmal bewusst genutzt, um ins Arbeitsleben hineinzuschnuppern und dann zu entscheiden, ob ich den Master direkt im Anschluss oder erst in einigen Jahren machen möchte. Aufgrund der unglaublich spannenden und interessanten Arbeit bei McKinsey, der netten Kollegen und dem super Einstiegsangebot habe ich dann endgültig entschlossen, direkt ins Berufsleben einzusteigen und den Master erst in drei Jahren zu machen, wie es das Junior Fellow Programm vorsieht.

Fazit

Ich bin sehr froh, an dem Programm teilgenommen zu haben! Ich habe die Chance genutzt, Einblicke in unterschiedliche Branchen, Funktionen, Unternehmen und Unternehmenskulturen zu bekommen. So konnte ich für mich herausfinden, welche Aspekte für mich bei der Arbeit wichtig sind, welche Bereiche und Aufgaben mir am meisten Spaß machen und in welche Richtung ich weiter gehen möchte. Außerdem habe ich in diesem Jahr viele Freunde gewonnen. Durch das häufige Wechseln der Wohn-/Arbeitsorte und somit sozialen Umfelder lernt man unheimlich viele Leute kennen, von denen mir sehr viele als gute Freunde erhalten bleiben werden.

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