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Dresscode im Vorstellungsgespräch (Quelle: freeimages.com, linder6580)

Quelle: freeimages.com, linder6580

Du hast zahlreiche Mappen verschickt, eine hat getroffen: Ein Unternehmen hat dich zu deinem ersten Vorstellungsgespräch eingeladen. Von "Selbstpräsentation für Dummies" bis zu "500 fiese Fragetechniken": Es gibt kaum einen Ratgeber, den du nicht gelesen hast. Du fühlst dich super vorbereitet. Vergiss jetzt jedoch nicht deine Visitenkarte: das richtige Outfit!

Eigentlich sollte es bei einem Vorstellungsgespräch um deine Eignung für den Job gehen – aber auch der optische Eindruck entscheidet über deine Erfolgsaussichten. Deine Kleidung ist hier deine Visitenkarte. Hat das Hemd den richtigen Kragen und das Einstecktuch die richtige Farbe? Hat der Rock die richtige Länge - oder wäre nicht doch ein Hosenanzug angebrachter? Fragen, um die du vor dem Vorstellungsgespräch nicht herumkommst.

Beim Outfit von den künftigen Kollegen lernen

Leider gibt es kein Patentrezept, welcher Kleidungsstil in welchem Unternehmen passend ist. Deshalb ist es sinnvoll, sich vorher zu informieren, was die Mitarbeiter tragen. Manchmal kannst du das vor Ort tun, zum Beispiel bei einer Bank. Geht das nicht, mache dich auf der Unternehmens-Website oder in den Firmenbroschüren schlau. Welche Kleidung tragen die Menschen auf den Bildern? Recherchiere zudem in deinem Bekanntenkreis. Irgendwer kennt immer irgendwen, der in der betreffenden Branche oder sogar im betreffenden Unternehmen arbeitet. Beim Vorstellungsgespräch sind die Spielregeln streng: Durch dein Outfit zeigst du, dass du die Erwartungen an dich kennst und dich vorab informiert hast. Generell kleidet man sich beim Vorstellungsgespräch gediegen und eher konservativ. Bei den Damen ist schlichte Eleganz gefragt.

Der Wohlfühlfaktor

Sehr wichtig ist, dass du dich in deinem Outfit wohlfühlst und sicher und selbstbewusst auftreten kannst. Vermutlich bist du in der Uni nicht tagein, tagaus mit Anzug und Krawatte herumgelaufen. Wenn du zum Gespräch allerdings einen Anzug oder ein Kostüm anziehst, in dem du dir verkleidet vorkommst, wirst du das ausstrahlen und wenig authentisch wirken. Am besten trägst du dein Outfit beim Vorstellungsgespräch also nicht zum ersten Mal. Drückende Schuhe, zu enge Hemden, rutschende Hosen, fehlende Knöpfe: All das ist, zu spät bemerkt, eine Quelle der Verunsicherung.

Der letzte Blick in den Spiegel

Bevor du dich auf den Weg zum Vorstellungsgespräch machst: Stelle dich vor einen großen Spiegel. Sieh dich genau an. Bewege dich. So kannst du deine Außenwirkung überprüfen und sehen, ob alles richtig sitzt. Wenn du zu deinem Vorstellungsgespräch mit dem Zug oder dem Flugzeug anreisen musst, solltest du ein Ersatzoutfit dabei haben. Schon eine zerknitterte Hose kann das Selbstbewusstsein dämpfen. Und umgekehrt: Wenn du feststellst, dass du in deinem Anzug richtig gut aussiehst - dann kannst du mitreißend auftreten und jeden Personalmanager von dir überzeugen.

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