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Die fünf nervigsten Kollegen-Typen

Der Plauderer

So ist er: Er nutzt jede mögliche und unmögliche Gelegenheit, um Ihnen ein Gespräch aufs Auge zu drücken. Ob es nun um seinen letzten Urlaub, die beste Geldanlage oder die amerikanische Außenpolitik geht – er hat zu allem eine Meinung, die er gerne und ungefragt während der Arbeitszeit kundtut. Er lässt sich auch von ungeduldigem Stift-auf-den-Tisch-Klopfen nicht aus der Ruhe bringen. Um die vergeudete Zeit auszugleichen, müssen die Kollegen dafür Überstunden schieben.

So gehen Sie mit ihm um: Möglicherweise merkt Kollege Plaudertasche gar nicht, dass sein Redeschwall die anderen von der Arbeit abhält. Daher sollten Sie es zunächst einmal ehrlich, aber freundlich versuchen: "Das ist ja interessant, aber ich möchte jetzt ohne Ablenkung weiterarbeiten. Bitte nimm das nicht persönlich. Du hast ja sicher auch noch eine Menge zu tun." Wenn das nicht hilft, dürfen Sie auch unfreundlich werden, indem Sie den Blick abwenden, weitertippen oder zum Telefonhörer greifen. Zugegeben: Das ist nicht nett. Aber anderen gegen ihren Willen ein Gespräch aufzudrücken, ist es auch nicht.

Der Faulpelz

So ist er: Er kommt morgens immer ein bisschen zu spät, dafür geht er abends etwas früher. Die Zeit dazwischen verbringt er bevorzugt in der Kaffeeküche, bei einem netten Plausch oder am Telefon. Und die Arbeit bleibt am Rest des Teams hängen.

So gehen Sie mit ihm um: Der Faulpelz kann sein Unwesen nur dann treiben, wenn ihn die Kollegen unterstützen, indem sie ihm Arbeit abnehmen. Experten raten dazu, ihm die Hilfe zu verweigern, zum Beispiel mit der bestimmten Absage: "Tut mir leid, ich kann dir das nicht abnehmen, ich habe selbst gerade sehr viel zu tun."

Wenn Sie gerne Probleme direkt ansprechen, können Sie den Drückeberger beiseite nehmen und ihm erklären, dass seine Arbeitsmoral den Kollegen Mehrarbeit macht und die Stimmung im Team beeinträchtigt. Möglicherweise kann sich dadurch etwas ändern, wenn der Kollege gar nicht gemerkt hat, dass er andere belastet. Führen Sie dieses Gespräch am besten im kleinen Kreis. Wenn Sie ihn im großen Plenum auf seine laxe Arbeitseinstellung ansprechen, wird er sich angegriffen und überrumpelt fühlen – keine gute Basis für eine nachhaltige Veränderung.

Ansonsten hilft nur, ihn auflaufen zu lassen. Wenn Sie ihm nicht helfen, ein Projekt fristgerecht fertigzustellen, wird seine Arbeitsattitüde auch dem Chef bekannt – und der kann härtere Maßnahmen ergreifen.

Der Jammerer

So ist er: Der Jammerer hat das Unglücklichsein zur Lebensform erhoben – und er lässt andere ausgiebig daran teilhaben. Was er will, ist Mitleid. Für Lösungsvorschläge ist er nicht offen. Er klagt ausgiebig über alles und kann kaum einer Sache etwas Positives abgewinnen. Das beeinträchtigt nicht nur seine Stimmung, sondern auch die der Kollegen.

So gehen Sie mit ihm um: Wenn Sie ihn fortlaufend trösten und immer neue Lösungs- oder Hilfsangebote machen, erreichen Sie nichts. Verweigern Sie ihm das Mitleid, nach dem er lechzt. Entweder Sie stimmen vorübergehend in sein Gejammer ein ("ja, stimmt, alles ist furchtbar") oder Sie reagieren gar nicht. Wenn er nicht wie gewohnt Mitleid bekommt, zieht er sich im besten Fall zurück. Akuthilfe: Gönnen Sie sich einen kleinen Puffer, wenn Sie morgens ins Büro kommen: Schauen Sie erst einmal bei netten Kollegen vorbei oder genehmigen Sie sich eine Tasse Kaffee. Wenn Sie dann zu Ihrem Schreibtisch kommen, vermeiden Sie Blickkontakt, um die Einstiegshürde für ein Gespräch etwas zu erhöhen.

Der Choleriker

So ist er: Im einen Augenblick ist er noch entspannt, im nächsten brüllt er unkontrolliert los. Manchmal reicht schon eine Kleinigkeit aus, um den Choleriker zum Explodieren zu bringen. Seine Wutausbrüche sind heftig und unberechenbar. In seiner Aggression ist er verletzend; deshalb wird er auch gerne gemieden.

So gehen Sie mit ihm um: Ungezügelte Wutausbrüche sind nicht akzeptabel. Das muss der Choleriker verstehen. In einer entspannten Situation sollten Sie daher (alleine oder auch gemeinsam mit anderen) das Gespräch mit dem Hitzkopf suchen. Vielleicht gibt es für sein Verhalten einen bestimmten Grund, der sich beseitigen lässt. Erklären Sie ihm, dass seine Wutanfälle dem Betriebsklima und der Motivation nachhaltig schaden. Möglicherweise schätzt Kollege Wüterich die Wirkung seiner Ausbrüche auch völlig falsch ein. Vereinbaren Sie dann beispielsweise ein Signal, an dem er erkennt, dass er verletzend wird. 

In der akuten Situation sollten Sie dem Wüterich Verständnis signalisieren. Stimmen Sie ihm in den Punkten zu, in denen tatsächlich etwas schiefgelaufen ist: "Ja, es ist sehr ärgerlich, dass …". Dagegen ist es nicht ratsam, ihm zu heftig zu widersprechen oder die Situation herunterzuspielen. Das regt ihn im Zweifelsfall nur noch mehr auf.

Wenn eine verständnisvolle Reaktion nicht hilft, können Sie das Zimmer verlassen und sachlich erklären: „Lassen Sie uns gerne das Gespräch fortsetzen, wenn Sie sich beruhigt haben.“ Das bringt ihn möglicherweise dazu, sein eigenes Verhalten zu reflektieren.

Der Besserwisser

So ist er: "Also, wenn du mich fragst, …". Dieser Satz gehört zum Standardrepertoire des Besserwissers. Doch eigentlich fragt ihn niemand – er gibt auch ungebeten zu allem seinen Senf dazu. Dabei überschreitet er gerne und regelmäßig die Grenze zwischen konstruktivem Tipp und herablassender Belehrung. Das ist ärgerlich – vor allem, wenn er vor versammelter Mannschaft auftrumpft.

So gehen Sie mit ihm um: Wenn Sie den Angriff ignorieren, kann sich der Besserwisser mit seiner (vermeintlichen) Expertise nicht so leicht in den Vordergrund drängen – und er verfehlt sein Ziel, im Rampenlicht zu stehen. In einer solchen Situation ruhig zu bleiben, erfordert allerdings ein gewisses Maß an Selbstdisziplin.

Alternativ können Sie Kollege Oberschlau Paroli bieten: Halten Sie Gegeneinwände parat und hinterfragen Sie seine Vorschläge. Viele Besserwisser durchdenken ihre Tipps nicht bis ins Detail. Werden sie auf Schwachstellen angesprochen, geraten sie leicht aus dem Tritt. Und wenn sie eines nicht mögen, dann ist es, selbst auf Fehler oder Schwächen in ihrer Argumentation hingewiesen zu werden.

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