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So ticken die e-fellows

Studenten Freunde Team Teamarbeit Gruppenarbeit [Quelle: Unsplash.com, Autor: Brooke Cagle]

Quelle: Unsplash.com, Brooke Cagle

Mit welchem Gehalt rechnen Top-Talente beim Berufseinstieg? Welche Branchen finden sie besonders attraktiv? Und nach welchen Positionen streben sie? Unsere Studie "Most Wanted" liefert Antworten.

In der Studie "Most Wanted" ermitteln wir gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen McKinsey, mit welchen Erwartungen die e-fellows.net-Stipendiaten auf ihren Berufseinstieg blicken und welche Branchen sie besonders attraktiv finden. 2019 fand die Studie bereits zum 15. Mal statt; teilgenommen haben rund 7.000 e-fellows, darunter Studenten ebenso wie Absolventen und Berufseinsteiger. Berücksichtigt werden in der folgenden Auswertung die Antworten von rund 5.000 Befragten aller Fachrichtungen ausgenommen der Rechtswissenschaften.

Die Kluft beginnt im Kopf

Frauen verdienen in Deutschland noch immer wesentlich weniger als Männer. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts liegt der unbereinigte Gender Pay Gap aktuell bei 21 Prozent. Spiegelt sich das auch in den Erwartungen der e-fellows an ihr Einkommen wider? Tatsächlich ja – denn während Stipendiaten beim Berufseinstieg rund 55.300 Euro pro Jahr kassieren möchten, rechnen Stipendiatinnen nur mit etwa 44.500 Euro.

Bemerkenswert auch: Obwohl seit Jahren ausgiebig über den Gender Pay Gap diskutiert wird, nimmt der Unterschied zwischen den Geschlechtern bei den e-fellows zu. Im Jahr 2015 wollten Stipendiaten "nur" 16 Prozent mehr verdienen als Stipendiatinnen. Im Jahr 2019 klafft zwischen ihren Gehaltsvorstellungen eine Lücke von über 24 Prozent.

Die höchsten Gehaltsforderungen unter den Männern stellen die Wirtschaftswissenschaftler (58.600 Euro), gefolgt von den Naturwissenschaftlern (57.400 Euro) und den Ingenieuren (56.100 Euro). Bei den Frauen führt die Fachgruppe Informatik/Mathe/Physik (48.100 Euro) vor den Wirtschaftswissenschaften (47.900 Euro) und den Ingenieurwissenschaften (47.300 Euro). Das Schlusslicht bilden bei beiden Geschlechtern die Geistes- und Sozialwissenschaften mit 43.900 Euro (Mäner) beziehungsweise 37.800 Euro (Frauen).

Ein Top-Verdienst geht meist mit einer hohen Arbeitsbelastung einher – das wissen auch unsere Stipendiaten. Um ihr Wunschgehalt zu erreichen, wären die Männer zu 49 Arbeitsstunden pro Woche bereit. Für die Frauen liegt das Limit bei 44 Stunden. Gleichzeitig möchten 69 Prozent der Männer und 52 Prozent der Frauen lieber im Rahmen einer 40-Stunden-Woche mit fest vorgegebenen Zeiten arbeiten als mit flexiblen Zeiten und hoher Erreichbarkeit.

Übrigens beweisen die männlichen e-fellows nicht nur mehr Mut in ihrer Gehaltsforderung – sie sind auch risikofreudiger, was das Gehaltsmodell angeht: 61 Prozent bevorzugen eine leistungs- und erfolgsabhängige außertarifliche Bezahlung gegenüber einer sicheren und konstanten Vergütung nach Tarif. Unter den Frauen wünscht sich das nur jede dritte.

Karriereziel: Bis ganz nach oben

Wie andere Studenten auch unternehmen die e-fellows ihre ersten Karriereschritte im Rahmen eines Praktikums. Im Schnitt absolvieren sie davon 2,5. Besonders umtriebig sind die Live-Science-Studenten mit durchschnittlich 4,3 Praktika. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Befragten hierzu nicht nur Stationen in Unternehmen zählen, sondern auch solche Praktika, die sie im Rahmen ihres Studiums an der Uni absolvieren.

Erkundigt man sich, was sie sich von Praktika vor allem versprechen, nennen die meisten als Hauptgrund das Ausbauen fachlicher Fähigkeiten. Auf Platz zwei und drei folgen das Kennenlernen verschiedener Branchen beziehungsweise das Kennenlernen eines Unternehmens und seiner Kultur. Eine untergeordnete Rolle spielen hingegen das Aufwerten des Lebenslaufs oder die Möglichkeit, ein Jobangebot für den Berufseinstieg zu bekommen.

Fehlende Ambitionen kann man den e-fellows dennoch nicht vorwerfen: 76 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen geben an, im Lauf ihres Berufslebens eine hohe Führungsposition (oberes Management oder Vorstand/Geschäftsführung) anzustreben. Die Mehrheit ist zuversichtlich, dieses Ziel auch erreichen zu können. Stellt man sie vor die Wahl zwischen einer fachlichen Karriere als Experte oder einer Karriere im Management, entscheiden sich dennoch 60 Prozent der Frauen für ersteres (Männer: 44 Prozent). Außerdem präferieren 65 Prozent der Männer und 88 Prozent der Frauen planbare, stabile und langfristige Karrieremöglichkeiten gegenüber steilen, schnellen und unsicheren.

Die Lieblingsbranchen der e-fellows.net-Stipendiaten

Last but not least haben wir die Studienteilnehmer gefragt, in welchen Branchen sie am liebsten arbeiten würden – bis zu drei Nennungen waren hier möglich.

Im Ranking landet die Unternehmensberatung unangefochten auf Platz eins. Es folgen der akademisch-wissenschaftliche Bereich und das Gesundheitswesen. Schlüsselt man das Ranking nach den Geschlechtern auf, verschieben sich die Präferenzen ein wenig: Bei den Männern landen Unternehmensberatung, Wissenschaft und Elektronik & Technologie auf dem Siegertreppchen. Bei den Frauen tauschen Unternehmensberatung und Wissenschaft im Vergleich zum Gesamtranking die Plätze.

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