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Jetzt schon Pläne für danach schmieden

Personalverantwortliche hält Laptop fest [Quelle: pexels.com, Edmond Dantès]

Quelle: pexels.com, Edmond Dantès

Das Coronavirus beschäftigt uns seit über einem Jahr und hat auch im Personalbereich zu großen Veränderungen geführt. Doch es wird eine Zeit nach Corona geben: Wir zeigen Ihnen, welche Themen und Pläne im Personalmarketing und Recruiting Sie dafür jetzt schon in Angriff nehmen sollten.

In einer von e-fellows.net im März 2020 unter Personalverantwortlichen durchgeführten Umfrage gaben 69 Prozent der Befragten an, dass sie aufgrund der Corona-Situation in ihrem Recruiting-Prozess deutlich mehr digitale Schritte anwenden. Dies umfasst nicht nur Vorstellungsgespräche, sondern beginnt schon bei der Werbung um neue Mitarbeiter:innen und schließt auch das Onboarding ein. In vielen Firmen wird darüber hinaus das Homeoffice als neue Arbeitsweise angewendet.

Insgesamt hat sich alles mehr in den digitalen Bereich verschoben. Doch trotz aller Herausforderungen in einem Jahr der Pandemie hat sich gezeigt, dass diese Entwicklung gut funktionieren kann und positive Seiten mit sich bringt. Durch die neuen Prozesse können Firmen nicht nur flexibler werden, sondern auch zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Vor allem daran sollten Personalverantwortliche interessiert sein. Denn ganz besonders in einer solchen Krise zeigt sich, wie wertvoll gute Mitarbeiter:innen sind.

Diese Chancen sollten Unternehmen auch in Zukunft im Recruiting und Personalmarketing für sich nutzen. Immerhin glauben 44 Prozent der Umfrage-Teilnehmer:innen, dass sich durch Corona der Recruiting-Prozess langfristig verändern wird. Als Personaler:in sollten Sie deshalb jetzt schon an die Zeit nach der Pandemie denken und planen, an positiven Veränderungen festzuhalten.

Darüber sollten Sie sich jetzt Gedanken machen

1. Online-Events beibehalten

Da aufgrund der Corona-Beschränkungen keine Vor-Ort-Messen stattfinden können, haben viele Unterenehmen innerhalb kürzester Zeit Events im Online-Format entwickelt und angeboten. So auch wir von e-fellows.net: Mit unseren Online-Events ermöglichen wir es Arbeitgebern, weiterhin mit potenziellen Bewerber:innen in Kontakt zu treten. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Sie sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern erreichen damit auch deutlich mehr Menschen, die vorher vielleicht eine lange Anreise gescheut haben.

Daher wäre es doch schade, diese Vorteile aufzugeben. Natürlich können Online-Events – egal, ob von Dienstleistern oder von Ihnen selbst durchgeführt – die Events vor Ort nicht vollständig ersetzen, aber Sie sollten trotzdem in Betracht ziehen, ob in Zukunft die Kombination beider Formen für Sie sinnvoll sein kann.

2. Online-Recruiting-Prozess optimieren

Auch bei Recruiting-Prozessen hat sich ein Großteil ins Digitale verlagert. Dies spart ebenfalls Kosten und beschleunigt die Bewerbungsverfahren erheblich. Denken Sie hier den kompletten Prozess vom ersten Kontakt bis hin zum Onboarding durch und fragen sich, ob dieser geeignet ist, um auch nach Corona eingesetzt zu werden. Möglicherweise stellen Sie fest, dass Sie doch wieder zum persönlichen Gespräch zurückkehren möchten. Aber vielleicht bietet es sich an, eine Hybrid-Lösung aus online und vor Ort zu entwickeln. In jedem Fall ist es ratsam, Ihren Recruiting-Prozess soweit zu optimieren, dass er für Bewerber:innen möglichst attraktiv ist.

3. Präsenz zeigen durch Online-Porträts

Bleiben Sie auch in der Krise in den Köpfen von potentiellen Bewerber:innen verankert. Das erreichen Sie, indem Sie online an möglichst vielen Stellen präsent sind. Eine gute Möglichkeit hierfür sind Online-Porträts bei Personaldienstleistern. So gelingt es Ihnen, den Kern Ihres Unternehmens kurz und knapp darzustellen und darüber hinaus auf aktuelle Jobs und weitere Angebote hinzuweisen.

4. Talentpool aufbauen

Stellen wurden gestrichen, aber Bewerbungen trudeln weiterhin viele bei Ihnen ein? Nutzen Sie diese, um sich einen Talentpool aufzubauen – sofern Sie noch keinen haben. Selbst wenn Sie im Moment keine passenden Stellen zu besetzen haben, lohnt es sich, die Unterlagen zu sichten. Mit besonders vielversprechenden Kanditat:innen sollten Sie trotzdem Gespräche führen und dabei transparent und ehrlich sein. Erholt sich die Wirtschaft schneller als gedacht, können Sie rasch und unkompliziert neues Personal gewinnen, da Sie bereits eine Vorauswahl getroffen haben.

5. Homeoffice beibehalten

War Homeoffice bei vielen Unternehmen vor Corona nur eine Ausnahme, ist es nun oft zur Dauerlösung geworden. Wenn die Zusammenarbeit gut funktioniert, gibt es kaum Gründe, alles wieder rückgängig zu machen.

Das Ermöglichen von Homeoffice macht Sie auch in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv und kann Ihnen dabei helfen, Expert:innen zu gewinnen, die nicht vor Ort verfügbar sind. Überlegen Sie sich deshalb schon jetzt, wie eine Homeoffice-Regelung nach Corona in Ihrem Unternehmen aussehen könnte. Sind bereits alle technische Voraussetzungen geschaffen, umso besser. Ansonsten überprüfen Sie, wo es noch Optimierungsbedarf gibt.

Auf der anderen Seite sollten Sie das Szenario durchspielen, wenn Ihre Mitarbeiter:innen zurück ins Büro kommen. Folgende Fragen könnten dabei relevant werden:

  • Wie können wir unseren Mitarbeiter:innen helfen, sich wieder an den Büroalltag zu gewöhnen?
  • Wie können die Arbeitsprozesse vor Ort wieder reibungslos aufgenommen werden?
  • Wie kann die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen im Homeoffice optimal organisiert werden?

Am besten beziehen Sie Ihre Angestellten in diese Überlegungen ein. Denn sie können Ihnen den besten Einblick geben und ihre Wünsche, aber auch Erfahrungen mit Ihnen teilen.

6. Digitale Weiterbildung ermöglichen

Nie waren die Optionen für Weiterbildungen durch zahlreiche Online-Angebote besser als jetzt. Viele haben Webinare für sich entdeckt und dadurch neues Wissen erlangt. Diese Möglichkeit sollten Sie Ihren Mitarbeiter:innen weiterhin gewähren, auch während der Arbeitszeit.

Zudem können Sie als Arbeitgeber die Chance in Betracht ziehen, selbst in Webinaren aufzutreten und sich zu präsentieren.

7. Austausch / Kommunikation aufrechterhalten

Ein bewährtes Mittel, um gut durch Krisen zu kommen, ist eine offene Kommunikation. Zwar erschwert das Homeoffice den unmittelbaren Austausch, doch durch Videokonferenzen und Co. haben sich schnell gute Alternativen zum persönlichen Kontakt etabliert.

Dadurch sind wir alle vernetzter geworden und haben vielleicht sogar mit manchen Kolleg:innen mehr zu tun als zuvor. Als Personalverantwortliche:r ist es wichtig, diesen Austausch zu fördern und auch nach der Krise aufrechtzuerhalten, vor allem, wenn sich der Großteil wieder im Büro befindet und nur vereinzelt Kolleg:innen von zuhause arbeiten.

Genauso verhält es sich mit der Information der Führungskräfte gegenüber ihren Mitarbeiter:innen. Sie sollten die Kollegen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten, denn das schafft Vertrauen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, regelmäßige Infotreffen zu veranstalten. Diese sind auch für die Zeit nach Corona sehr hilfreich.

8. Bleiben Sie in der Krise aktiv

Und zu guter Letzt: Auch, wenn sich nicht alle Maßnahmen erfolgreich umsetzen lassen: Hören Sie nicht auf, Personalmarketing zu betreiben. Suchen Sie nach neuen Optionen und Lösungen. Denn eines hat uns die Krise gelehrt: Es lohnt sich, kreativ zu sein und neue Wege zu gehen. Haben Sie beispielsweise schon mal an einem Online-Event mit Weinprobe oder Escape Game teilgenommen? Sie werden überrascht sein, wie gut das funktioniert und wie viel Spaß es macht.

Wie geht es weiter?

Leider kann niemand vorhersagen, wann wir wieder zur Normalität zurückkehren werden. Dennoch ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, Pläne zu konkretisieren. Und das Wichtigste: Seien Sie positiv und geben Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gutes Gefühl, mit dem sie optimistisch in die Zukunft blicken können.

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Als Experte für Hochschulmarketing und Recruiting verbinden wir die Besten. Zielgruppengenau. Individuell. Effizient.

"e-fellows.net verschafft mir Zugang zu einer einzigartigen Gruppe von Studenten", sagt Vanessa de Gruyter, IE Business School. Mehr Referenzen lesen.

In unserem Pool warten 220.000 Talente auf Sie, darunter 30.000 Stipendiaten, die zu den besten Studenten im deutschsprachigen Raum gehören.

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Ralf Maywald

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