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Stipendiatin des Monats Mai


Auf keinen Fall in ein anderes entwickeltes Land gehen wollte sie nach dem Abitur. Indien oder Jordanien standen ganz oben auf Annettes Wunschliste, als sie sich über eine internationale Organisation als Volontärin bewarb. In Amman, Jordanien, bekam sie eine Stelle und arbeitete ein Jahr lang mit bei der Erziehung und Pflege von Waisen- und Flüchtlingskindern in der Theodor-Schneller-Schule. Sie lernte Arabisch, freundete sich mit den Kindern an und sagt heute: "Dieses Land und die Leute haben mir sehr viel gegeben: ihre Begeisterungsfähigkeit, ihre Offenheit und Dankbarkeit waren für mich etwas ganz Besonderes."

Annette über sich:

Experte bin ich in... na jedenfalls im theoretischen Wissen über den Kulturschock während eines längeren Aufenthalts im Ausland. Aber nachdem ich jetzt schon so oft darauf vorbereitet und davor gewarnt wurde, warte ich immer noch vergebens. Weder während meines Aufenthaltes in Jordanien, noch in Frankreich oder den USA hat er sich jemals bei mir eingestellt. Dafür bin ich wohl ziemlich gut im Anpassen an andere Kulturen und gewöhne mich schnell an die kleinen Unterschiede.

Gar nicht geeignet bin ich für... Pessimismus, ständiges Nörgeln und Vorurteile. Man sollte immer das Gute in allem sehen und versuchen, das Beste aus jeder Situation zu
machen.

Wenn ich nicht studiere, dann... reise ich furchtbar gerne. Toll, dass sich das mit meinem Studium sogar noch verbinden lässt und ich alleine deshalb schon ziemlich viel herumkomme! Ich finde es klasse, neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen und immer wieder Neues zu entdecken. Die Welt hat so viel zu bieten, wenn man sich nur darauf einlässt!

Wenn ich etwas Grundlegendes ändern könnte in Deutschland, dann... würde ich mir mehr Begeisterungsfreude bei den meisten Menschen wünschen. Während meiner Zeit in Jordanien ist mir aufgefallen, wie begeistert die Menschen dort auf alles reagiert haben, selbst wenn es gar nicht unbedingt etwas derart Besonderes war. Ich würde vielen Menschen in Deutschland wünschen, dass sie sich auch einfach mal von einer Sache mitreißen lassen und sich so richtig freuen können.

Mein größter Traum ist es,... einmal einen tollen und herausfordernden Job zu finden, der mir aber trotzdem noch genug Zeit und Energie für ein Leben außerhalb der Arbeit lässt. Ich möchte gerne erfolgreich sein, ohne dabei aber meine Freunde, meine Familie oder mich selbst zu vergessen!

In zehn Jahren... habe ich hoffentlich einen tollen Beruf, Freunde auf der ganzen Welt und nutze gerade meinen Jahresurlaub für eine sechswöchige Backpacking-Tour durch Südamerika mit meinem Freund!

 

 

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