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Wie funktioniert die Welt?

Stipendiat des Monats Judith Israel Peace 174x100.jpg [Quelle: e-fellows.net]

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Zusammenhänge verstehen, um die Welt erklären zu können: das war damals Judiths Motivation bei ihrer Studienwahl. Deswegen absolvierte sie ihren Bachelor in "Philosophy and Economics" in Bayreuth - denn erst die Philosophie mache die Zusammenhänge in der Wirtschaft deutlich: "Vor allem hat mich überzeugt, dass Philosophie hier nicht im luftleeren Raum steht, sondern praktisch auf die Wirtschaft angewandt wird", sagt Judith.
 

Blick nach vorne
 Um die Welt noch besser zu verstehen machte Judith Praktika in der ganzen Welt: Zum Beispiel betreute sie in Jerusalem Seminargruppen bei "Aktion Sühnezeichen", die sich mit der Bewältigung des Holocaust beschäftigen. Besonders faszinierte Judith dabei der "Blick nach vorne" der Holocaust-Opfer und die Bereitschaft zum Dialog: "Hier sah ich auch die deutsche Geschichte aus einem anderen Blickwinkel".
 

Zwischen den Welten
 Aber auch von Jerusalem an sich war Judith beeindruckt: "In Jerusalem treffen sich zwei Welten: Auf der einen Seite ist das jüdische und fast schon europäische Westjerusalem. Auf der anderen die lebhaften arabischen Märkte Ostjerusalems - wo ich sicher die besten Falafel meines Lebens genossen habe".
 

Über Nachhaltigkeit und Globalisierung
 Interkulturelles Verständnis ist essenziell für Judith - deswegen engagiert sie sich außerdem bei der UNESCO: Beim "Baltic Sea Project" betreute Judith Workshops, bei denen sich Schüler und Lehrer der Ostsee-Staaten versammelten. Dort ging es zum Beispiel um nachhaltigen Umgang mit Wasser oder darum, wie McDonalds seinen Müll recyceln kann.
 

Vom Model zur Realität
 Die Teilnahme am Model United Nations in Peking und New York, bei dem Jugendliche der ganzen Welt sich zu einer Simulation der Vereinten Nationen treffen, brachte Judith schließlich im Rahmen des Carlo Schmid Programms zu ihrem Praktikum bei den Vereinten Nationen in New York. Dort kümmert sie sich um zukünftige Entwicklungstrends. Wäre die Arbeit dort auch eine Option für später? "Ich könnte mir schon vorstellen, bei den Vereinten Nationen zu arbeiten", meint Judith, "aber ein Job als Unternehmensberaterin oder in der Politik fände ich auch spannend. Vielleicht mache ich aber erst meinen PhD".

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