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Alumni-Porträt: Thorsten Jaecks

Wie war der Einstieg als Berater bei Accenture?

Mein Einstieg bei Accenture war sehr ereignisreich. Nach einem intensiven Einsteigertraining in unserer Zentrale in Kronberg wurde ich zunächst für drei Monate auf ein Projekt nach Rom geschickt. Für die europäischen Landesgesellschaften eines asiatischen Mobilfunkanbieters hat Accenture dort ein Customer Relationship Management System entwickelt und gelauncht. Meine Aufgabe war neben dem Testen von Softwarekomponenten auch die Einarbeitung von schwedischen und dänischen Übersetzungen in den Programmcode - als Wirtschaftler eine kleine Herausforderung. Seit kurzem arbeite ich für einen deutschen Mobilfunkanbieter im Produktentwicklungsprozess und unterstütze dort die Analyse- und Designphase der IT.

Wie bist Du auf deinen derzeitigen Arbeitgeber aufmerksam geworden?

Wenn man sich für Informationstechnologie interessiert, stolpert man als Student schon fast zwangsläufig über Accenture. Aber im Ernst, so richtig wurde mein Interesse durch die Erfahrungsberichte von Mitstipendiaten und Alumni auf Seminaren der Stiftung der Deutschen Wirtschaft geweckt. Mit dem "Vorwissen" bin ich dann in den Bewerbungsprozess gegangen und während der letzten Runde, dem "Personal Decision Day", hat es einfach gepasst!

Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Begeistert bin ich nach wie vor von den interessanten und hochmotivierten Mitarbeitern. Ob hier in Deutschland, in Italien oder auf dem obligatorischen Training in Chicago mit 250 Analysts aus über 25 Ländern - die Chemie zwischen den Kollegen stimmt einfach! Bei Accenture arbeitet man zumeist in internationalen und interdisziplinären Teams und profitiert gerade als Einsteiger von der Erfahrung der Kollegen. Der Job als IT-Consultant bringt nicht nur klassische Beraterthemen mit sich, sondern auch echte "hands-on-experience" an Systemen und Architekturen. Dabei gefällt es mir besonders gut, an der Schnittstelle von Management und IT zu sein und dort meine Erfahrung von beiden Seiten einzubringen. Thematisch gesehen bietet die Telekommunikationsbranche mit mobile business, UMTS oder VoIP einige Herausforderungen und es ist spannend, sein kleines Stück zu dem Erfolg dieser Innovationen beizutragen.

Was machst Du, wenn Du nicht arbeitest?

Unter der Woche bin ich meistens "out of town" auf dem Projekt und versuche dort, möglichst einen guten Ausgleich zum Arbeitstag zu haben. Ich gehe mit den Kollegen zum Squash oder zum Feiern, treffe mich mit Freunden aus dem Studium und lese viel, vor allem fremdsprachige Literatur. Am Wochenende genieße ich meine frei Zeit lieber mit meiner Freundin, meiner Familie und unserem Labrador Luca.

Worin bist du Experte?

Eher "Allrounder" als "Experte" würde ich sagen. Aber ich habe ein gutes Händchen für Kulturen und spreche mehrere Fremdsprachen fast akzentfrei. Und ich hoffe, dass das im übertragenen Sinne auch für meine asiatischen Rezepte gilt...

Wie hältst du Kontakt zu deinen ehemaligen Kommilitonen?

So wie alle Berufseinsteiger wahrscheinlich: per Mobiltelefon und E-Mail und wenn es möglich ist, auch mit Treffen in verschiedenen Städten Europas. Darüber hinaus arbeite ich mit drei Kommilitonen an der Entwicklung eines Alumni-Netzwerks für unseren Studiengang. Da man fast die Hälfte seines Studiums im Ausland verbringt, ist es umso wichtiger, zumindest "virtuell" in Kontakt zu bleiben und Erfahrungen auszutauschen. Seit kurzem bin ich auch begeisterter Nutzer des Open Business Clubs und finde dort regelmäßig alte Bekannte wieder.

Was wünscht du dir für deine berufliche Zukunft?

Dass ich immer die richtige "Work-Life-Balance" finde und trotzdem eine spannende, herausfordernde und vor allem sinnvolle Arbeit habe. Mein Traum ist es, mit meinem zukünftigen Job wirklich etwas zu bewegen und damit Menschen zu helfen.

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