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"Schaut über den Reagenzglasrand!"

Labor Reagenzglas Glaskolben (© fotolia.com - dusk)

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Als Forscherin ins Marketing? Catherine war anfangs skeptisch - bis sie mit Roche ihr Verkaufstalent entdeckte. Das kann sie als Management-Start-Up-Trainee nun voll ausleben.

Wie kam der erste Kontakt mit Roche zustande?

Roche kennt man einfach, wenn man Molekulare Biotechnologie in München studiert, schon aufgrund der geografischen Nähe des Standorts Penzberg. So richtig für das Unternehmen interessiert habe ich mich aber erst seit meiner Promotion in Innsbruck: Ich las im Newsletter von e-fellows.net von einem Sales Training in Mannheim. Zuerst hatte ich Zweifel, ob ich mich überhaupt bewerben sollte, da ich mich - wie viele Naturwissenschaftler - eher für eine Forscherin hielt und mit Verkauf noch nie zu tun hatte. Mein Freund hat mich schließlich überzeugt, doch teilzunehmen.

Wie war das Event?

Genial! Ich habe viel über das Verkaufen gelernt - sowohl darüber, wie ich Produkte, als auch, wie ich mich selbst verkaufe. Somit habe ich eine ganz neue Seite an mir entdeckt. Und ich konnte mich mit Trainees und Mitarbeitern von Roche unterhalten und sehen, wie das Unternehmen tickt.

Wie tickt Roche denn?

Auffallend finde ich den gesamtheitlichen Ansatz bei der Entwicklung neuer Medikamente: Bei Roche legt man beispielsweise sehr viel Wert darauf, dass ein Patient nicht einfach irgendeine Chemotherapie bekommt, sondern man versucht, die Therapie individuell auf eine Patientengruppe und die spezielle Form der Krankheit anzupassen. Durch die Verbindung zwischen Diagnostik und Pharma versucht man bei Roche den Patienten eine personalisierte Medizin zu ermöglichen. Diese Mentalität hat mich gleich für Roche eingenommen.

Und nach dem Event wurdest du für das Talentförderungsprogramm "Roche Evolution" vorgeschlagen?

Genau. Ich war ja schon sehr weit fortgeschritten in meinem Studium, habe aber das Programm noch intensiv nutzen können: Beim Jahresevent 2013 in Penzberg konnte ich mich mit Roche-Mitarbeitern vernetzen. Bei "Roche meets" in Grenzach lernte ich Marketing- und Medical-Trainees kennen. Und im Frühjahr 2014 war ich beim Event "Clear on your career", bei dem ich mehr über meine Stärken und meinen idealen Karriereweg erfuhr. Ich hielt mich ja, wie gesagt, eher für einen Forschertyp. Meine Persönlichkeitsanalyse  und das Feedback der anderen Teilnehmer ergaben aber überraschenderweise, dass meine Talente vor allem in Kreativität und Präsentation liegen und damit ideal für einen Job im Marketing oder Vertrieb passen. Und das Ergebnis erklärte zum Teil, wieso mir die tägliche Arbeit im Labor nicht so viel Spaß machte, ich aber große Freude daran hatte, meine Forschung in Vorträgen darzustellen und mich auf Kongressen auszutauschen.

Und nach der Doktorarbeit bist du als Marketing-Trainee eingestiegen?

Ganz so schnell ging es leider nicht. Weil die Stelle bei Roche noch nicht ausgeschrieben war, habe ich mich bei einigen anderen Unternehmen beworben und sogar Zusagen bekommen. Ich habe aber bis zum Schluss gepokert und auf die Roche-Stelle gewartet - die ich dann glücklicherweise auch bekam.

Was genau machst du jetzt als Trainee in Grenzach?

Ich bin gerade im Innendienst und absolviere alle drei Monate eine neue Station: Bei mir sind das Marketing, Finance, Medical und aktuell Digital Innovations, eine spannende Abteilung, die Strategien entwickelt, wie man Kunden auch digital ansprechen und Services anbieten kann. Danach folgen noch zwei weitere Stationen im Innendienst, bevor ich meinen 18-monatigen Außendienst beginne, auf den ich mich schon sehr freue. Insgesamt läuft das Programm drei Jahre lang.

Eigentlich ungewöhnlich, dass eine Naturwissenschaftlerin im Marketing ist.

Zunächst einmal ist man im Marketing viel näher dran an wissenschaftlichen Innovationen, als man vielleicht denkt: Man hat ja täglich mit den Produkten von Roche zu tun und beschäftigt sich zum Beispiel mit Studienergebnissen, Mode of Action und liest auch weiterhin Fachartikel. Viele befreundete Naturwissenschaftler gratulieren mir sogar zu meiner Stelle, trauen sich dann aber doch nicht zu, sich selbst zu bewerben oder einmal zu einem Event zu gehen. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, zu sagen: Bewerbt euch einfach, schaut mal über den Reagenzglasrand hinaus und schüttelt eure Vorurteile ab!

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