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"Ich sehe sofort den Nutzen meiner Arbeit"

Quelle: freeimages.com, flaivoloka

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Ausgeglichener werden durch den Berufseinstieg? Alumnus Dr. Benjamin Krauß ging es so. Sein Job als Software Consultant bei der TNG Technology Consulting GmbH ist geregelt und abwechslungsreich - und man sieht sofort den Nutzen der Arbeit.

Warum haben Sie sich für TNG Technology Consulting entschieden?

Ich habe über e-fellows.net an einem Open Techday von TNG Technology Consulting teilgenommen – das ist eine Veranstaltung von TNG, bei der man Vorträge zu IT und Technik besuchen kann. Dort habe ich mich mit einigen Mitarbeitern von TNG unterhalten und fand es sehr interessant, was sie von ihren Projekten erzählt haben.

Was fanden Sie an den Berichten über die Projekte interessant?

Technologieberatung interessierte mich schon seit längerem, da man bei verschiedenen Kunden arbeitet, unterschiedliche Projekte übernimmt und zahlreiche Themen kennenlernt. Besonders an TNG ist die ausgeglichene Work-Life-Balance: Die meisten Projekte sind in München, also verbringt man nicht den Großteil seiner Zeit mit Anfahrtswegen. Außerdem haben alle Mitarbeiter von TNG von der guten Arbeitsatmosphäre geschwärmt.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Direkt nach dem Open Techday habe ich mich schriftlich bei TNG beworben. Das Vorstellungsgespräch war angenehm, die Gesprächsatmosphäre entspannt. TNG hat sich ausführlich präsentiert und ich hatte die Gelegenheit, weitere Fragen zum Unternehmen zu stellen. Anschließend habe ich mich ebenfalls vorgestellt und über meinen Lebenslauf berichtet. Darüber hinaus galt es noch eine Fallstudie zu bearbeiten und technische Fragen zu beantworten.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Gleich am dritten Arbeitstag wurde ich beim Kunden vor Ort eingesetzt, was mir sehr gut gefallen hat: So ist man von Anfang an gleich mittendrin. Mich hat außerdem begeistert, dass so viele Tools und verschiedene Programme eingesetzt werden, die den Arbeitsalltag erleichtern und strukturieren, zum Beispiel Continuous Integration und agile Methoden wie Scrum.  

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Als Physiker in der IT-Beratung gibt es viel Neues und Spannendes zu lernen. Aber das kannte ich ja aus meiner Promotionszeit, wobei ich als Doktorand eher derjenige war, der anderen Studenten etwas beibringt. Was mir bei TNG sehr viel Spaß macht, ist der Kundenkontakt. Ich sehe es als eine meiner Stärken, dem Kunden technisch anspruchsvolle Zusammenhänge so verständlich wie möglich zu vermitteln.

Wie ist Ihr Arbeitsalltag?

Die Woche startet für mich immer mit einem Team-Meeting: Was war letzte Woche los, bei welchen Kunden werden wir diese Woche sein und welche Aufgaben warten dort auf uns? Die Besprechungen mit unseren Kunden, um deren Anforderungen an das Projekt zu erfahren und sie über den Status zu informieren, gehören ebenso zum Arbeitstag wie die Umsetzung dieser Punkte. In den meisten Projekten entwickeln wir technisch sehr viel, bei anderen Kunden liegt der Fokus wiederum mehr auf Projektmanagement und -methoden.

Regelmäßig führen wir eine sogenannte Retrospektive durch, um unsere Arbeit zu reflektieren: Was haben wir erreicht, was war gut, wo besteht noch Verbesserungspotenzial und was für Aktionen leiten wir daraus ab? Wir sind in der Regel mindestens zu zweit beim Kunden. Für Einsteiger ist das besonders gut, so hat man immer einen erfahrenen Kollegen an seiner Seite, von dem man etwas lernen kann.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?

Die Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten und Kollegen funktioniert hervorragend. Alle Mitarbeiter von TNG sind bereit, anderen etwas beizubringen und auch selbst dazu zu lernen. Genau hierfür sind unsere Techdays da. Bei TNG sind die Hierarchien flach, die Geschäftsführer sind jederzeit ansprechbar und nehmen sich auch immer Zeit.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Meine Promotion sehe ich auf jeden Fall als ein Meilenstein meiner bisherigen Karriere. Während meiner Doktorarbeit bei dem Physik-Nobelpreisträger Prof. Klaus von Klitzing und in Harvard habe ich Graphen, das ist eine Schicht aus Kohlenstoffatomen, die nur ein Atom dick ist, mit verschiedenen Sonden wie zum Beispiel mit fokussiertem Licht oder einem Einzelelektronentransistor untersucht. Bei TNG bin ich besonders stolz auf unser erfolgreiches Refactoring und die Weiterentwicklung eines Redaktionssystems für einen börsennotierten Maschinenbauer.

Ist Ihnen auch einmal ein Fauxpas unterlaufen? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Bisher ist mir zum Glück noch kein Fauxpas passiert, was vermutlich aber auch daran liegt, dass wir bei TNG als Team arbeiten, mit dem Vier-Augen-Prinzip. Codereviews gehören zu unserem Standard und wir legen viel Wert auf eigens entwickelte automatisierte Tests, mit denen man eventuelle Fehler sofort entdeckt. Es ist einfach wichtig, dass man die richtigen Tools einsetzt, um Schwachstellen zu erkennen und zu vermeiden.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Seit meinem Berufseinstieg bei TNG fühle ich mich ausgeglichener. Im Vergleich zur Promotion in der Forschung läuft meine Arbeit jetzt kalkulierbarer ab und ist durch die Vielzahl an Kunden und Projekten sehr abwechslungsreich. Im Studium war der Blick häufig auf die Abschlussprüfungen oder Veröffentlichungen gerichtet. Nun habe ich immer mehrere kleine Etappenziele vor Augen, was Frustrationen gar nicht erst aufkommen lässt. Heute sehe ich in meinem Beruf als Software Consultant sofort den Nutzen, den meine Arbeit dem Kunden bringt.

Meine Work-Life-Balance ist super. Dadurch, dass ich meistens direkt in München arbeite, kann ich nach Feierabend noch etwas mit Familie und Freunden unternehmen. Zusätzlich treibe ich viel Sport: Joggen, Radfahren, Inlinern und Snowboarden. Und was natürlich auch sehr wichtig ist: Urlaub, so war ich schon Segeln in der Karibik und bin auf den Kilimandscharo gestiegen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Vielleicht würde ich noch ein weiteres Auslandssemester einlegen. Ich war zwar jeweils sechs Monate in Singapur und in den USA – aber es hätte noch weitere spannende Möglichkeiten gegeben. Worauf man im Physik-Studium besonders achten sollte: sauber und gründlich zu arbeiten. Das ist gerade bei den Experimenten sehr wichtig, um belastbare Ergebnisse zu erhalten.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Sie sollten sich ein Studienfach und einen Job aussuchen, der ihnen wirklich Spaß macht. Dabei sollte man sich nicht von Trends leiten lassen, sondern nur vom eigenen Interesse. Es schadet auch nichts, mal etwas Unbekanntes auszuprobieren. Und unbedingt ein Auslandssemester einlegen!

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