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Alumnus Thomas Icks arbeitet bei der Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG.

Alumnus Thomas Icks arbeitet bei der Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG.

Warum haben Sie sich für KPMG entschieden?
 Ich habe bereits im Studium zwei Praktika bei KPMG gemacht: im Stuttgarter Büro im Audit Financial Services und im Audit Corporate in Frankfurt am Main. Dadurch konnte ich einen Einblick in die Tätigkeiten bei einer der "Big-Four"-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gewinnen. Schon damals begeisterten mich verschiedene Faktoren, die letztlich zu meiner Entscheidung für KPMG beitrugen:
 
 Wir arbeiten mit den verschiedensten Mandanten aus den unterschiedlichsten Branchen zusammen, vom mittelständischen Unternehmen bis zum internationalen Konzern. Das führt zum einen dazu, dass man sich in kürzester Zeit ein breites branchen- und fächerübergreifendes Wissen aneignet. KPMG fördert dieses "lebenslange Lernen" zudem durch ein weitreichendes Kursangebot sowohl an fachlichen Fortbildungen als auch an "Enabling-Skills"-Trainings. Auch die zielorientierte Arbeit in kleinen Teams, die Entwicklungsmöglichkeiten wie die Examensförderung und die Möglichkeit zu Auslandseinsätzen spielten bei meiner Entscheidung für KPMG eine Rolle.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Mein Bewerbungsprozess war wohl eher untypisch: Nach meinem ersten Praktikum bei KPMG in Stuttgart hat mich KPMG in das Nachwuchsförderprogramm "highQ" aufgenommen. So unterstützte mich KPMG auch während meines Studiums, beispielsweise durch "Case-Study"-Wochenenden und Fachliteratur. Durch das e-fellows.net-Mentorenprogramm lernte ich einen KPMG-Partner aus Frankfurt kennen, der mir ein weiteres Praktikum im Audit Corporate anbot. Danach setzten sich die Verantwortlichen von KPMG mit mir zusammen und boten mir schon vor meinem Abschluss eine Anstellung an.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Manche haben ein Bild von "strengen Wirtschaftsprüfern" im Kopf - das wurde bereits an meinem ersten Arbeitstag im positiven Sinne zerstört. Die ständige Arbeit in den Projektteams ist nicht nur in fachlicher, sondern auch in persönlicher Hinsicht ein Gewinn. Auch in turbulenten Phasen geht der Humor im Team und auch in der Zusammenarbeit mit den vorgesetzten Partnern und Managern nie verloren. Jedes Teammitglied tritt für das andere ein. Zudem wird der persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitern durch diverse Veranstaltungen von KPMG unterstützt: After-Work-Parties, Team-Events und Sommerfeste tragen zu einer sehr positiven Arbeitsatmosphäre bei. Dadurch haben sich echte Freundschaften mit Arbeitskollegen entwickelt, so dass wir auch in unserer Freizeit viel zusammen unternehmen.
 

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Ich denke, dass eine meiner Stärken darin besteht, ein sehr gutes Verhältnis zum Mandanten aufzubauen. Dadurch kann ich die Grundlage für eine effiziente und gute Prüfungsdurchführung legen. Außerdem fühlt sich dann auch der Mandant in fachlicher und persönlicher Hinsicht gut betreut. Ein Wirtschaftsprüfer bekommt tiefe Einblicke in die vertraulichsten Daten der Kunden. Auch daher ist es unerlässlich, ein professionelles Vertrauensverhältnis zum Mandanten aufzubauen. Zudem erleichtert eine gute Arbeitsatmosphäre die Zusammenarbeit.
 
 Außerdem ist es im beruflichen Alltag bei KPMG unerlässlich, komplexe Sachverhalte eines ganzen Geschäftsjahres des Mandanten in kurzer Zeit zu verstehen. Ich muss beurteilen, ob die Sachverhalte mit den zugrundeliegenden Rechnungslegungsnormen übereinstimmen. Auch in diesem Bereich habe ich analytische Fähigkeiten an mir entdeckt, die mir in meinem Berufsalltag zugute kommen.
 

Wie gestalten sich Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?
 Einen "durchschnittlichen Arbeitstag" gibt es eigentlich nicht, da wir bei jedem Projekt täglich mit neuen Fragestellungen konfrontiert werden, auf die wir reagieren müssen. Die Tage haben dabei eigentlich nur eines gemeinsam: Sie beginnen ungefähr um 8 Uhr. Die Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten ist sehr freundschaftlich und von gegenseitigem Respekt geprägt. Sie sehen die Leistungen des Prüfungsteams nicht als selbstverständlich an. Vielmehr bringen sie dem Team nach jedem erfolgreichem Projektabschluss die nötige Wertschätzung entgegen.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Bei der Vielzahl der Projekte, auf denen ich jedes Jahr eingesetzt bin, ist es schwer, einzelne Erfolge besonders herauszustellen. Eigentlich stellt jede erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung einen beruflichen Etappensieg dar. Außerdem setzt man sich im Laufe der Karriere immer anspruchsvollere Ziele. Kurz nach dem Einstieg bei KPMG war es beispielsweise ein Erfolg für mich, immer anspruchsvollere Prüfungsgebiete zur Zufriedenheit der Vorgesetzten abzuschließen.
 
 Zum jetzigen Zeitpunkt ist es ein Erfolg, wenn ich mein Team über den kompletten Prüfungszeitraum von der Planungsphase bis zum Prüfungsbericht zu einer guten und effizienten Prüfungsdurchführung motivieren kann und wir dem Mandanten stets als kompetenter Ansprechpartner zur Seite stehen. Besonders zufrieden war ich allerdings, als ich einen ersten Kontakt zu einem potenziellen Mandanten herstellen und zusammen mit einem KPMG-Vorstand die von uns angebotenen Dienstleistungen vor Ort vorstellen konnte.
 

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
 Zum Glück ist mir bislang noch kein wirklicher Fauxpas unterlaufen. Bei komplexeren Fragen wird man insbesondere als Neueinsteiger sehr gut von erfahrenen Teammitgliedern und Vorgesetzten unterstützt, so dass ein Fauxpas schon im Vorfeld vermieden wird.
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Wenn man bei KPMG einsteigt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man keinen "nine-to-five"-Job hat, insbesondere in der "Busy Season". Dadurch hat man zwar mehr Geld, aber weniger Freizeit zur Verfügung, die man daher auch intensiver genießen sollte. Ich genieße meine freie Zeit mit Sport und Musik, mit Feiern mit Freunden und Familie, mit einem schönen Abendessen oder auch mal mit einem Kurzurlaub in einem schönen Hotel. KPMG bietet jedoch auch die technischen Vorraussetzungen für ein flexibles Arbeiten. So kann man in Absprache mit dem Vorgesetzten bei Bedarf auch von zu Hause arbeiten. Und das, ohne sich von der Aussicht auf eine Karriere bei KPMG verabschieden zu müssen.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Wenn ich auf mein Studium zurückblicke, würde ich wieder alles genauso machen. Vor allem kann ich jedem empfehlen, bereits während des Studiums Praktika zu machen. So wusste ich recht schnell, was ich nach dem Studium machen will und was mich bei einer Anstellung bei KPMG erwartet. Zudem hatte ich dadurch bereits ein Grundwissen über das Berufsbild und die tägliche Praxis eines Wirtschaftsprüfers.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Ein Tagesmotto habe ich eigentlich nicht oder eher jeden Tag ein anderes. Was ich den e-fellows mit auf den Weg geben will: Bleibt immer ihr selbst und versucht nicht, euch zu verstellen. Wenn ihr authentisch seid und euren Mitmenschen immer mit Respekt begegnet, schafft ihr es meiner Meinung nach am ehesten, eure persönlichen und beruflichen Ziele zu erreichen.

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