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Vom Auto ins Gesundheitswesen

Ein Berg Tabletten [Quelle: freeimages.com, dimshik]

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Warum haben Sie sich für Roche entschieden?

Ich habe mich bewusst für ein Health-Care-Unternehmen entschieden. Zum einen bietet diese Branche langfristig eine gute und nachhaltige Perspektive, zum anderen ist meine Arbeit im strategischen Einkauf zwischen Innovations- und Kostendruck überaus spannend.
 
Vor allem gefällt mir die Unternehmenskultur bei Roche: Ich schätze, dass ich als "Frischling" sehr schnell Verantwortung übernehmen konnte und meine Ideen und Meinung Gehör finden. Kollegialität und Offenheit werden groß geschrieben, und so ergeben sich früh Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch mit wichtigen Entscheidungsträgern im Unternehmen. Außerdem finde ich gut, dass Roche für engagierte und geeignete Mitarbeiter vielfältige Betätigungs- und Entwicklungs- möglichkeiten bietet, die sowohl Bereichs- als auch Standortwechsel einschließen.

Wie führte Ihr Weg zu Roche und wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Ganz anders als erwartet... Als Maschinenbau-Studentin war ich vor meinem Beginn bei Roche ein klassisches Kind der Automobilbranche. Ich habe mehrere Praktika bei Automotive-Unternehmen absolviert und war zuletzt für einen Automobilzulieferer in China tätig. Zu dieser Zeit bekam ich eine E-Mail, in der das e-fellows.net-Mentoren-Programm vorgestellt wurde. Ich bewarb mich bei einem Mentor von Roche Diagnostics und mit seiner Zusage begann meine Laufbahn dort.
 
Ich lernte über meinen Mentor nicht nur das Unternehmen und die Logistik-Abteilung kennen, sondern konnte so auch meine Diplomarbeit bei Roche schreiben. Dabei ging es vor allem um ein Benchmarking zweier Einkaufsfunktionen an unterschiedlichen Standorten des Unternehmens. Nachdem ich meine Diplomarbeit Anfang 2007 erfolgreich beendet und mein Studium damit abgeschlossen hatte, begann ich im strategischen Einkauf bei Roche in Mannheim. Die Bewerbung für diese Position war für mich als Roche-Diplomandin unkompliziert: Nach der Zusage durch die Fachabteilung musste ich mich lediglich beim Personalreferenten vorstellen und ihn in einem kurzen Bewerbungsgespräch überzeugen.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job, mit der Sie vorher nicht gerechnet haben?

Durch meine Diplomarbeit war ich mit dem Umfeld bereits vertraut. Echte Überraschungen gab es daher nicht für mich.

Welche Stärken - vielleicht sogar auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Als Fachprojektleiterin Einkauf bin ich innerhalb der Entwicklungsprojekte eine wichtige Schnittstelle zwischen externen Entwicklungspartnern, Lieferanten und unterschiedlichen Abteilungen innerhalb des Unternehmens. Um erfolgreich zusammenzuarbeiten, muss man sich genau abstimmen und klar kommunizieren. Das notwendige Maß an Verhandlungsstärke und Durchsetzungsvermögen musste ich zwangsläufig an mir "entdecken".

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Da fallen mir spontan zwei Punkte ein. Der Abschluss einer langwierigen und schwierigen Verhandlung, die zu einer Millionen-Einsparung führte. Und zum anderen habe ich eine massive Versorgungskrise bewältigt, die während der Markteinführung eines wichtigen neuen Blutzuckermessgerätes auftrat.

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?

Den "größten Fauxpas" gab es bisher noch nicht. Dagegen eine Reihe von kleinen Missgeschicken, die man aber leicht mit einem Augenzwinkern und der Hektik des Geschäfts entschuldigen kann. Grundsätzlich bemühe ich mich, meine Fehler kein zweites Mal zu machen und aus ihnen zu lernen.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Meine Arbeit nimmt den größten Teil meines Lebens ein. Folglich müssen private Dinge zurückstehen oder ich verschiebe sie ganz einfach auf das Wochenende. Wichtig sind mir Sport und mein Chinesisch-Unterricht, an dem ich einmal pro Woche teilzunehmen versuche. Mit Radfahren und Badminton verschaffe ich mir den körperlichen Ausgleich zu meinem Job und bekomme so den Kopf am besten frei.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Rückblickend bin ich mit dem Verlauf meines Studiums und des Berufseinstiegs zufrieden. Ich würde mich vielleicht früher im Studium um Stipendien und sonstige Fördermöglichkeiten bewerben. Stipendiatin bei e-fellows.net wurde ich leider erst gegen Studienende. Neben den finanziellen Vorzügen bieten diese Programme einen guten Eintritt in umfangreiche Netzwerke. Sie ermöglichen Kontakte zu Top-Managern und vermitteln ein gutes Bild von den Erwartungshaltungen der Unternehmen. Fast alle Stipendien setzen ein hohes Maß an Engagement und ausgezeichnete Leistungen voraus. So ist man zwangsläufig bereits im Vorfeld der Bewerbung zu viel Selbstinitiative und der notwendigen Zielstrebigkeit angehalten.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

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