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Halbmarathon in Gütersloh

Bertelsmann, Alumni-Porträt, Marathon, Quelle: sxc.hu, Autor: dlritter

Bertelsmann, Alumni-Porträt, Marathon, Quelle: sxc.hu, Autor: dlritter

Warum haben Sie sich für Bertelsmann entschieden?
An Bertelsmann hat mich die die Vielfalt der Produkte und Dienstleistungen – Zeitschriften, Bücher, Fernsehen, Druckereien, Call-Center und Buchclubs - sowie die große Internationalität gereizt. Darüber hinaus habe ich in verschiedenen Praktika bereits die Unternehmenskultur schätzen gelernt. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man schnell Verantwortung übertragen bekommt und großen Gestaltungsspielraum hat.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Während meines letzten Studienjahres in England habe ich mich über die Online-Plattform createyourowncareer.de auf eine ausgeschriebene Personal-Stelle beworben. Kurze Zeit später hatte ich bereits ein Telefoninterview mit meiner künftigen Chefin. Danach wurde ich dann zu Gesprächen mit Kollegen aus der Personalabteilung sowie mit dem späteren Abteilungsleiter und weiteren Mitarbeitern aus dem Team eingeladen. Da ich durch meine kaufmännische Ausbildung bei Bertelsmann und diverse Praktika im In- und Ausland den Konzern bereits gut kannte, war für mich schnell klar, dass die beschriebe Stelle mir sehr gut gefallen würde.
 
Positiv fand ich, dass bei den Bewerbungsgesprächen gleich mehrere spätere Kollegen dabei waren. So konnten sie gleich "testen", ob ich ins Team passen und mit den Kollegen harmonieren würde.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
Obwohl ich es ja schon aus meiner Praktikantenzeit kannte, war ich doch überrascht, so früh Verantwortung übernehmen zu können. So durfte ich direkt nach meinem Einstieg eine internationale Konferenz mit einem sehr ausführlichen Interview- und Assessment-Center organisieren und mir wurde bereits ein sehr großes Themengebiet eigenverantwortlich übertragen. Das bedeutete eine Menge Arbeit. Aber so war natürlich auch die Freude groß, während der Veranstaltung zu erleben, wie perfekt alles ablief. Und das positive Feedback der Teilnehmer hat mich natürlich besonders gefreut.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
Es hat sich sehr schnell gezeigt, dass ich auch in stressigen Phasen ein gutes Organisationstalent besitze und über analytische Fähigkeiten verfüge, um auch komplexe Sachverhalte gut zu erkennen und anderen erklären zu können. Ich habe aber vor allem gelernt, Arbeiten und Aufgaben zu delegieren, da man nicht alles immer selber erledigen kann. Es ist dann aber auch wichtig, aushalten zu können, wenn jemand Fehler macht.

Wie sind Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?
Unsere Abteilung widmet sich vielen Themen: Koordination und Verantwortung für das konzernweite HR-Reporting, die Begleitung von M&A-Projekten aus HR-Sicht, die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur und die Organisation und Durchführung der konzernweiten Mitarbeiterbefragung. Daher gibt es kaum einen typischen Arbeitsalltag. Das HR-Reporting wird jeweils zum Ende eines Quartals durchgeführt und bildete eine gewisse Konstante. Da Bertelsmann aktuell in über 50 Ländern Geschäfte unterhält, haben wir auch Kontakte zu Kollegen in fast allen Ländern, um Rückfragen zu klären oder auch über neue Projekte zu berichten. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen im Team sowie auch mit anderen Abteilungen ist dabei immer freundschaftlich, offen und locker.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Ein großer Erfolg meiner bisherigen Arbeit ist, dass ich ein konzernweites HR-Reporting und die jährliche Publikation eines zweisprachigen Konzernpersonalberichtes eingeführt und etabliert habe. In ihn fließen die Daten aus über 600 verschiedenen Einheiten in 50 Ländern ein. Da im Rahmen des demographischen Wandels und der Diskussion um Work-Life-Balance solche Daten immer relevanter werden, steigt die Bedeutung dieser Publikation zunehmend.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
Für den Job bei Bertelsmann bin ich damals nach Gütersloh gezogen und habe somit wieder eine neue Ecke in Deutschland kennengelernt. Mittlerweile habe ich das Joggen als Ausgleich zum Job entdeckt, da man dabei relativ unabhängig ist von festen Terminplänen und auch auf Dienstreisen oder im Urlaub interessante Laufstrecken finden kann. Im letzten Jahr bin ich im Frühjahr meinen ersten Halbmarathon in Berlin gelaufen und habe das ganze während eines längeren New-York-Aufenthaltes im Herbst mit der Teilnahme am Staten Island Half-Marathon wiederholt.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
Ich würde es genauso wieder machen, jedoch die Zeit noch mehr genießen. Denn die Lockerheit aus Studenten-Tagen wird man im späteren Arbeitsleben nicht mehr erreichen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
Die Studenten sollten die Chance ergreifen, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen – sei es als Student oder mit einem Praktikum – um ihren Horizont zu erweitern und auch selbständiger zu werden. Es ist etwas anderes, in einem fremden Land Urlaub zu machen, als dort zu arbeiten und zu studieren. Von den dort gemachten Erfahrungen profitiert man ein Leben lang.

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