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Innovationen statt Generika

Quelle: freeimages.com, gokoroko

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Was Katharina bei ihrem Berufseinstieg am wichtigsten war? In einem innovativen Unternehmen zu arbeiten, das auch international tätig ist. Bei Roche fand sie, was sie gesucht hatte - im Trainee-Programm Medical Affairs.

Warum haben Sie sich für Roche entschieden?

Ich habe am Mentorenprogramm von Roche teilgenommen. Das war eine tolle Möglichkeit, Kontakte in die Industrie zu knüpfen, obwohl ich noch an der Uni war. Mein Mentor war der Initiator dafür, dass ich Roche durch verschiedene Veranstaltungen besser kennengelernt habe: Ich war bei Karriere-Events und Mentoren-Mentee-Treffen. Das hat mich so von der Firma überzeugt, dass ich mich direkt nach der Promotion dort für das Management-Start-Up-Programm "Medical Affairs" beworben habe. Es war meine erste Bewerbung und hat gleich geklappt. Roche ist ein global tätiges Unternehmen und mir war wichtig, dass Innovation hier groß geschrieben wird. Roche investiert viel Geld in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und stellt keine Generika her. Und nicht zuletzt waren mir die Mitarbeiter einfach sympathisch.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Ich hatte zuerst ein Telefoninterview, später mehrere Vorstellungsgespräche mit Führungskräften vor Ort. Dadurch, dass man im Management-Start-Up-Programm mehrere Abteilungen durchläuft, konnte ich in der Praxis austesten, welche Aufgaben mir am meisten Spaß machen. Noch heute erleichtert es mir meinen Job, dass ich im Programm in kürzester Zeit Einblick in viele verschiedene Bereiche bekommen habe, weil ich jetzt ein großes Netzwerk bei Roche habe und weiß, wie die verschiedenen Abteilungen aufgebaut sind und wie dort gearbeitet wird.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Ich war positiv überrascht, weil ich von Anfang an Verantwortung bekommen habe und so schnell anerkannt war als Ansprechpartnerin für unterschiedliche Projekte. Wenn man von der Uni kommt, ist man meist sehr spezialisiert, aber diese individuelle Fachexpertise ist im Job oft gar nicht so gefordert. Wichtiger ist, dass man sich schnell in fachfremde Aspekte einarbeiten kann, zum Beispiel in betriebswirtschaftliche oder juristische Themen.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

In meinem Beruf muss ich viele Aufgabenbereiche unter einen Hut bekommen. Ich musste lernen, zielorientiert zu arbeiten und meine Aufgaben zu priorisieren. Als Medical Manager habe ich eine Schnittstellenposition, ich arbeite mit unseren medizinischen Abteilungen zusammen, mit dem Kundenservice und dem Marketing. Ich habe es gut geschafft, diese Bereiche adäquat zu informieren und bei Entscheidungsprozessen mit ins Boot zu holen. Außerdem muss man bei uns auch flexibel sein, weil die Dinge ständig in Bewegung sind: Man übernimmt oft neue Aufgaben oder es wird umstrukturiert, weil sich die gesetzlichen Regelungen ändern. Aber das macht die Arbeit abwechslungsreich.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?

Ich plane die medizinische Produktstrategie, bin für die wissenschaftliche Schulung und die Betreuung vom Innen- und Außendienst verantwortlich und kümmere mich um die Entwicklung und Durchführung von klinischen Studien. Außerdem publiziere ich die Resultate der Studien bei internationalen Kongressen und tausche mich mit Kunden aus. Meine Arbeit ist eine Mischung aus Projektarbeit, Präsentationen, Meetings, Telefonkonferenzen und Dienstreisen.

Wie plant man die medizinische Strategie von Roche?

Ich schreibe jährlich einen sogenannten Medical Plan, der mit anderen Abteilungen abgestimmt wird. Dabei überlege ich mir, welche Maßnahmen ich nächstes Jahr ergreifen will, um mit meinem medizinischen Produkt ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das kann zum Beispiel die Publikation einer wichtigen Studie sein, um die Datenlage für ein Medikament zu verbessern. Außerdem plane ich dabei auch das Budget für das nächste Jahr und behalte die Risiken im Auge. Dafür sehe ich mir auch die Mitbewerber an und überlege mir, ob wir bei unserer Strategie Lücken haben.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Vorgesetzen und Kollegen?

Angenehm und kooperativ. Wir haben eine sehr produktive Arbeitsatmosphäre. Wir arbeiten in einem Großraumbüro, die Wege sind kurz und mein Chef sitzt gleich nebenan.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Mein Team und ich haben für Deutschland eine Produktstrategie erstellt, die so erfolgreich war, dass sie nun auch von anderen Ländern übernommen wird. In einem anderen Projekt habe ich Studienzentren klassifiziert, mit denen wir für Studien in frühen klinischen Phasen zusammenarbeiten. Dafür haben wir bestimmte Kriterien festgelegt, Ansprechpartner der Studienzentren interviewt und dann ein Ranking erstellt. Wie wir dabei vorgegangen sind, kam so gut an, dass andere Roche-Niederlassungen in verschiedenen Ländern dieses Konzept nun übernehmen wollen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Ich bin damit zufrieden, wie mein Studium gelaufen ist. Man sollte Praktika machen, um herauszufinden, wohin man sich entwickeln will. Es ist auch gut, wenn man mal den Studienort wechselt - dann muss man sich zwar auf eine neue Umgebung einlassen, aber man sammelt viele neue Erfahrungen, die einen weiterbringen. Rückblickend würde ich mir vielleicht mehr Zeit nehmen zwischen den einzelnen Stationen und mehr reisen. Man ist einfach nie wieder so flexibel wie im Studium. Ob man nun ein Jahr früher oder später fertig wird mit dem Studium, ist nicht so relevant – es geht am Ende doch darum, was für ein Mensch man geworden ist.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Kraft und Freude zieht man oft aus den Kleinigkeiten im Arbeitsalltag: Ein gutes Gespräch mit einem Kollegen zum Beispiel. Man bleibt erfolgreich, wenn man Neugier und Freude nicht verliert. Und man sollte auch ab und an über den Tellerrand blicken und schauen, was es außerhalb des eigenen Aufgabenfeldes noch so gibt.

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