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Anspruchsvolles Arbeiten in lockerer Atmosphäre

Dr. Tobias Wilms ist Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer, Quelle: sxc.hu, User: morvan

Dr. Tobias Wilms ist Associate bei Freshfields Bruckhaus Deringer, Quelle: sxc.hu, User: morvan

Warum haben Sie sich für Freshfields Bruckhaus Deringer entschieden?
 Freshfields bietet ein erstklassiges Arbeitsumfeld mit hochinteressanten Mandaten, hervorragenden Arbeitsbedingungen und herausfordernden Aufgaben. Wodurch sich Freshfields für mich von anderen möglichen Arbeitgebern unterschieden hat, war die angenehme menschliche Art, mit der die Kanzlei mir begegnet ist. Ich hatte stets das Gefühl, dass man an mir als Person, die auch außerhalb des Berufs ein Leben mit Sport, sozialen Kontakten und Engagement hat, interessiert ist und sich um mich als solche bemüht. Auch die Internationalität der Kanzlei und das ausgesprochen gute Weiterbildungsprogramm spielten eine Rolle.
 

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
 Ein wirkliches Bewerbungsverfahren hatte ich eigentlich gar nicht. Vor zwei Jahren habe ich hier in Düsseldorf an einem Bewerbertag teilgenommen. Danach ist der Kontakt zu meinem jetzigen Leitpartner, mit dem ich an diesem Tag ein sehr nettes Gespräch hatte, nie wirklich abgebrochen. Als dann die Berufsentscheidung anstand, habe ich ihn angerufen. Wir vereinbarten einen Gesprächstermin, bei dem ich die Kanzlei, die anderen Partner und die Associates kennenlernte und mich vorstellte. Der Tag verlief sehr angenehm. Nach einigen Tagen Bedenkzeit unterschrieb ich dann den Arbeitsvertrag.
 

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
 Offen gestanden hatte ich vorher nicht damit gerechnet, so schnell wirklich selbstständig arbeiten zu können. Nur ein Beispiel: Nach wenigen Wochen sprach mich ein Partner an. Er habe einen Anruf vom Vorstandsvorsitzenden einer kleineren börsennotierten AG erhalten, der zum Thema Kapitalerhöhung einige Fragen habe. Dazu möge ich mir doch ein paar Gedanken machen. Als ich dann nach einigen Stunden wieder zu ihm kam, um ihm meine Ergebnisse zu präsentieren, meinte er nur: "Erzählen Sie es nicht mir, rufen Sie bitte den Vorstandsvorsitzenden an". Da war ich schon etwas verblüfft. Letztlich hat aber alles reibungslos geklappt.
 

Welche Stärken - vielleicht sogar auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
 Was ich sehr schnell gemerkt habe: Ich kann alle Aufgaben eines Wirtschaftsanwaltes bewältigen. Oft helfen dabei Gespräche mit erfahrenen Kollegen. Auch wenn ich manchmal angesichts der Komplexität und Schwierigkeit mancher Sachverhalte durchatmen muss, lassen sich alle Fragestellungen Schritt für Schritt erarbeiten.
 

Wie gestalten sich Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?
 Einen Arbeitsalltag, den ich in wenigen Sätzen zusammenfassen könnte, habe ich eigentlich nicht. Ich telefoniere viel, recherchiere, entwerfe Verträge und andere Dokumente. Zur Arbeit gehören aber auch das gemeinsame wöchentliche Fußballspielen und diverse Fortbildungen. Die Zusammenarbeit ist dabei immer sehr offen und locker. Das macht das Arbeiten für mich sehr angenehm und erleichtert vieles. Ich finde immer jemanden, mit dem ich über rechtliche Probleme oder auch über private Dinge sprechen kann.
 

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
 Einen konkreten Erfolg kann ich nicht nennen. Aber es gibt immer wieder Ergebnisse, die mich freuen und zufrieden machen. Zum Beispiel wenn ein Vertrag, den ich zur Lösung eines schwierigen rechtlichen Problems entworfen habe, dann auch so unterzeichnet wird.
 

Und Ihr größter Fauxpas? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
 Mein größter Fauxpas? Auch den kann ich nicht wirklich so bezeichnen. Aber ich lerne schon jeden Tag dazu und manchmal denke ich dann: "Ach ja, das hättest du beim letzen Mal auch anders machen können" oder "So wäre es vielleicht schneller gegangen".
 

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
 Das Leben ändert sich schon sehr, wenn man vom Studium oder Referendariat in den Beruf einsteigt. Als Student kann man einfacher sagen: "Heute bleibe ich etwas länger liegen" oder "Heute ist schönes Wetter, da lern ich mal nicht, sondern gehe ins Freibad". Diese absolute Flexibilität geht natürlich verloren und es dauert auch einige Zeit, sich daran zu gewöhnen. Aber es ist auch nicht so, dass mein Leben nur noch in der Kanzlei stattfindet. Ich musste eben lernen, mir meine Freiräume zu schaffen und durchzusetzen oder auch auf ein paar Dinge zu verzichten.
 

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
 Ich würde alles wieder genauso machen und immer im Moment entscheiden, was für mich das Richtige ist. Vielleicht würde ich ein paar Dinge nicht so verbissen sehen, wie man das oft im Studium macht. Mich zum Beispiel nicht so über jede schlechtere Klausur oder Hausarbeit ärgern. Aber das ist wahrscheinlich auch leichter gesagt, wenn man es denn erstmal geschafft hat.
 

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
 Ein Motto habe ich nicht, aber einen Tipp. Für mich war und ist es immer hilfreich, mir selbst zu sagen: "Du schaffst das schon, die anderen kochen auch nur mit Wasser". Und immer das zu machen, wovon man selbst denkt, dass es einen zufriedenstellt und glücklich macht. Denn wenn einem etwas Spaß macht, dann macht man es in der Regel auch gut. Auch wenn gesagt wird, "Tu dieses, mach jenes, das ist wichtig für deine Karriere", entscheidend war und ist für mich immer, ob ich es selber möchte und mich dabei wohlfühle.

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