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Ein Jahr, vier Projekte

Alumna Aline ist im MSU-Programm bei Roche eingestiegen [Bildquelle: sxc.hu, Autor: tkekkonen]

Alumna Aline ist im MSU-Programm bei Roche eingestiegen [Bildquelle: sxc.hu, Autor: tkekkonen]

Warum haben Sie sich für Roche Diagnostics entschieden?
Als ich das Unternehmen und seine Mitarbeiter kennengelernt habe, habe ich gemerkt, dass die Firmenkultur zu mir passt. Den ersten Kontakt zu Roche hatte ich bei einem Leadership-Workshop, an dem mich besonders die Persönlichkeiten der Führungskräfte und das Verständnis von "Führung" im Unternehmen beeindruckt haben. Anschließend habe ich im Mentoring weitere Einblicke in die Welt von Roche erhalten. Werte und Leitlinien werden bei Roche gelebt, und die Firmenkultur ist authentisch.

Was sind die Vorteile beim Berufseinstieg mit dem "Management Start Up"-Progamm?
Im "Management Start Up"-Programm (MSU-Programm) leite ich eigenständig Projekte in verschiedenen Bereichen und kann mich in Richtung Führungsaufgabe entwickeln. Auch eine Auslandsstation ist im Programm enthalten, was ich besonders reizvoll finde. Neben dem, was ich auf den Projekten lerne, kann ich mich auch in vielen Seminaren und Workshops weiterbilden, zum Beispiel bei einem Marketing-Seminar der London Business School. Die Feedback-Kultur und der Fokus auf Weiterbildung fördern meine persönliche Entwicklung.

Welche Projekte haben Sie im MSU-Programm bisher übernommen?
Ich habe bisher Konzepte zur Marktbearbeitung und fürs Personalmarketing erstellt. Außerdem habe ich ein Außendienstgebiet bei Diabetes Care betreut. So bekomme ich einen guten Einblick in die Unternehmensfelder. Durch die wechselnden Arbeitseinsätze und das Arbeiten an Schnittstellen kann ich ein interdisziplinäres Netzwerk knüpfen.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Nach der schriftlichen Bewerbung und einem Telefoninterview wurde ich zum Assessment-Center eingeladen. Ich befand mich gerade noch mitten in meiner Promotion und hatte zuvor auch noch kein Assessment-Center besucht. Ich war sehr überrascht, dass die Atmosphäre an den beiden Auswahltagen sehr angenehm und transparent war.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
Ein schwarzer BMW! Für meine erste Zeit im Außendienst bekam ich einen Geschäftswagen, mit dem ich Kunden in Bayern besuchte.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
In meinem Arbeitsalltag habe ich viel mit Menschen zu tun. Bei meinem ersten Projekt habe ich täglich unsere Kunden beraten. Für eines meiner momentanen Projekte, bei dem es um die Entwicklung eines Konzepts geht, spreche ich mit Mitarbeiten aus ganz unterschiedlichen Bereichen im Vertrieb. Ich habe an mir entdeckt, dass ich empathisch, offen und kontaktfreudig auf Menschen zugehen und mir so Türen öffnen kann.

Wie sind Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?
In nicht einmal einem Jahr bei Roche habe ich in Projekten mit sechs verschiedenen Leitern gearbeitet – in einem davon hatte ich die Projektleitung und ein Team von weiteren fünf Projektmitgliedern. Bei Roche wird Wert darauf gelegt, dass man mit vielen verschiedenen Führungskräften in Kontakt kommt. So habe ich die Chance, mir viele Führungsmodelle anzusehen und davon zu lernen. Schließlich kann man daraus seinen eigenen Führungsstil entwickeln.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
Mein größter beruflicher Erfolg bisher war die Markteinführung eines neuen Produkts: eines Blutgasanalysators. Das ist ein wichtiges Analysegerät zur patientennahen Diagnostik in der Notfallmedizin. Alle Projekte während der Trainee-Zeit sind anspruchsvolle und geschäftsrelevante Projekte. Ein neues Produkt auf den Markt zu bringen und die erste Phase der Vermarktung zu konzipieren und zu begleiten ist eine besondere Herausforderung, bei der ich viel über den Vertrieb von Diagnostika-Produkten lernen konnte.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
Nein. Ich bin während meines Chemiestudiums bereits meinen Interessen über das Fach hinaus nachgegangen und habe betriebswirtschaftliche Kurse belegt und ein Marketing-Praktikum absolviert. Auch aus heutiger Sicht würde ich meiner Leidenschaft für chemische und pharmazeutisch-medizinische Themen nachgehen. Ich kann nur jedem raten, seinen Interessen und Neigungen zu folgen, dabei aber auch über den Tellerrand zu blicken.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
Hab Spaß daran, Neues zu entdecken!

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