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Eben noch Student - jetzt Projektleiter

Solarenergie [Quelle: freeimags, Autor: dynamix]

Quelle: freeimages, dynamix 

Alumnus Dirk Frohberger hat gerade seinen ersten Job nach der Uni begonnen - und konnte bei Bosch Solar Energy direkt eine erste Projektleitung übernehmen. Wichtig war ihm unter anderem, in der Photovoltaik-Branche zu arbeiten. In der Geschäftsfeld- und Strategieentwicklung bestimmt er jetzt die Richtung des Unternehmens mit.

Warum haben Sie sich für Bosch entschieden?

Der Direkteinstieg bei Bosch Solar Energy in der Geschäftsfeld- und Strategieentwicklung war aus vielen Gründen attraktiv für mich. Ich wollte in einem internationalen, namhaften Großunternehmen mit einem zukunftsorientierten Produkt-Portfolio arbeiten. Das habe ich bei Bosch gefunden. Im "Jahrhundert der Energie" macht das Unternehmen schon lange viel mehr als Zündkerzen, Wischblätter, Weiße Ware und Power Tools. Es investiert mehr und mehr in die Schlüsseltechnologien der Zukunft wie zum Beispiel Elektromobilität und Erneuerbare Energien. Dabei kam mir der starke Fokus auf Photovoltaik wegen meines großen Interesses für die Solarbranche sehr entgegen. Zudem kann ich mich sehr gut mit den Werten von Bosch identifizieren: Zukunftsorientierung, Verantwortlichkeit, Offenheit, Fairness, Zuverlässigkeit und kulturelle Vielfalt sind mir im privaten wie im beruflichen Leben wichtig.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?

Unkompliziert! Meine Stelle hatte ich auf der Karriereseite von Bosch entdeckt und mich dann ganz normal über die Website beworben. Ich hatte dann ein anderthalbstündiges klassisches Vorstellungsgespräch mit meiner jetzigen Vorgesetzen und einer Personalverantwortlichen. Die Atmosphäre war sehr nett und persönlich. Meiner Chefin war es wichtig, dass ich auch von der Persönlichkeit her in die neu gegründete Abteilung passe.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?

Obwohl es mein erster Job nach dem Studium ist, konnte ich schon früh Verantwortung übernehmen: Neben meiner Hauptaufgabe, der strategischen Wettbewerber-Beobachtung, habe ich Anfang des Jahres die Projektleitung für die Benchmarking-Aktivitäten des Geschäftsbereichs übernommen. Außerdem war überraschend, schon nach kurzer Zeit engen Kontakt mit dem Bereichsvorstand von Bosch Solar Energy zu haben.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?

Ich habe gemerkt, dass ich Aufgaben sehr zielorientiert und strukturiert bearbeiten kann. Das hilft mir die Vielzahl an Themen zu bewältigen, die ich mittlerweile betreue, auch wenn mir dabei die Priorisierung manchmal schwerfällt. Bei Bosch Solar Energy arbeiten wir zudem ja auch an gesellschaftlich relevanten und aktuellen Themen, insbesondere der Energiewende; dafür kann ich mich sehr motivieren. Da sich der Geschäftsbereich Solar Energy noch im Aufbau befindet, ist jede Unterstützung willkommen und man kann sich vielfältig gewinnbringend einbringen. Ich kann hier selbst viel gestalten, das macht mir Spaß.

Wie sind Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen?

In meiner Abteilung arbeiten wir an klassischen Strategie-Aufgaben: Wir gestalten die künftige strategische Ausrichtung des Geschäftsbereiches Solar Energy und analysieren dabei neue Geschäftsfelder. Im Team teilen wir uns die Arbeit auf und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Ich bin verantwortlich für den Bereich "Competitive Intelligence", also die strategische Wettbewerber-Beobachtung, eine Art Abgleich der eigenen strategischen Ausrichtung und Wettbewerbsfähigkeit mit den Top-Wettbewerbern. Die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen ist sehr angenehm, freundschaftlich und kollegial. Es gibt besonders viele junge und motivierte Kollegen im Unternehmen, zudem duzen wir uns fast alle, was bei Bosch nicht ganz so üblich ist. Wir unternehmen auch in der Freizeit öfter mal was zusammen. Mit meiner Vorgesetzten habe ich ein sehr gutes Verhältnis, sie lässt mich selbständig arbeiten, fordert und fördert.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?

Dass ich nach kurzer Zeit von meinen Kollegen und Vorgesetzten fachlich akzeptiert und anerkannt werde, obwohl ich erst vor kurzem mit wenig Berufs- und Branchenerfahrung begonnen habe. Es ist mir gelungen, mich bei den von mir verantworteten Themen zu einem Experten zu entwickeln. Bei Fragen zu Wettbewerbern kommt man zu mir, die Kollegen sagen: "Der Frohberger, der weiß das".

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert, und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?

Natürlich kann ich mir meine Zeit nicht mehr so flexibel einteilen wie noch zu Studentenzeiten. Allerdings gibt es bei Bosch Solar Energy für viele Mitarbeiter Gleitzeit, was doch eine gewisse Flexibilität ermöglicht. Insgesamt ist unsere Arbeit sehr zyklisch durch die viele Projektarbeit: Es gibt verschiedene Strategie-Planungsphasen, in denen wir intensiver arbeiten; danach können Gleitzeitstunden jedoch auch wieder abgebaut werden. In meiner Freizeit mache ich viel Sport und reise gerne – das geht auch jetzt im Berufsleben noch sehr gut. Außerdem fahre ich meistens mit dem Rennrad zur Arbeit. Das ist für mich der perfekte Start in den Tag. Und nach einem Arbeitstag genieße ich es, den Kopf auf dem Rad frei zu bekommen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?

Ich habe am Karlsruher Institut für Technologie Wirtschaftsingenieurwesen studiert und während meines Auslandstudiums in den USA einen MBA gemacht. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Wahl meines Studienganges und der Hochschulen. Die Kombination von kaufmännischem und technischem Wissen wird überall wertgeschätzt. Gerade bei Bosch ist es gut, wenn man technisches Verständnis hat, aber auch wirtschaftliches Know-how mitbringt. Meine Auslandsaufenthalte waren wichtig für meine persönliche Entwicklung: Neben den knapp eineinhalb Jahren in den USA war ich drei Monate für ein Praktikum bei einem Solarunternehmen in Südkorea sowie zwei Monate in China. Außerdem hat es sich für mich bewährt, am Anfang des Studiums eher breites Wissen zu sammeln und sich später in Praktika und Abschlussarbeit zu spezialisieren. Heute würde ich jede Entscheidung noch mal so treffen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?

Neben mindestens einem längeren Auslandsaufenthalt und mehreren Praktika in verschiedenen Branchen und Funktionen würde ich empfehlen, sich bei der Wahl des ersten Jobs ausreichend Zeit zu nehmen. Dabei empfand ich Gespräche mit engen Freunden, den Eltern und der Partnerin als besonders hilfreich.

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