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Weg, Erfolg [Bildquelle: sxc.hu, Autor: lockstockb]

Weg, Erfolg [Bildquelle: sxc.hu, Autor: lockstockb]

Warum haben Sie sich für Accenture entschieden?
Kennengelernt habe ich Accenture auf einer Recruiting-Veranstaltung, bei der sich verschiedene Beratungs- unternehmen vorstellten. Über Accenture als Arbeitgeber hatte ich mir damals eher weniger Gedanken gemacht. Nach Roundtable-Gesprächen, Abendveranstaltungen und Unterhaltungen mit Beratern und Personalverantwortlichen war ich begeistert und habe mich für Accenture als Arbeitgeber entschieden. Als ich mit den Mitarbeitern Fallstudien löste, erlebte ich die angenehme Zusammenarbeit innerhalb der internationalen Teams. Viele unserer Einsteiger geben das Arbeitsumfeld bei Accenture als Grund für ihre Entscheidung an. Das kann ich absolut nachvollziehen, denn auch ich habe selten so einen guten Zusammenhalt und so hohe Motivation erlebt und dabei so viel Spaß gehabt wie bei Accenture.

Wie lief das Bewerbungsverfahren ab?
Nach der Recruiting-Veranstaltung hat mich Accenture zu einem Bewerbertag mit Fallstudien eingeladen. Dort lernte ich die Mitarbeiter des Unternehmens kennen und konnte ganz offen Fragen zu den einzelnen Beraterprofilen stellen. Danach ging alles sehr schnell: Im Anschluss an den Bewerbertag habe ich ein Jobangebot mit nach Hause genommen.

Was war die erste Überraschung in Ihrem Job?
Ich war überrascht, wie unglaublich strukturiert die Mitarbeiter selbst auf kleinsten Projekten vorgehen, um die Kunden bei ihren Entscheidungen zu unterstützen. Trotz dieser strukturierten Vorgehensweise wird bei der täglichen Arbeit die Kreativität nicht außer Acht gelassen. Das hat es mir stets ermöglicht, mich sehr schnell in neue Projektthemen einzuarbeiten.

Welche Stärken - vielleicht auch Schwächen, die es zu überwinden galt - haben Sie an sich entdeckt?
Als Berater muss man sehr flexibel sein und in kurzer Zeit häufig den Schreibtisch wechseln. Für mich bedeutete das, mich von meinem vertrauten Schreibtisch-Chaos zu verabschieden, was mich schon einiges an Zeit und Umzügen gekostet hat.

Wie sehen Ihr Arbeitsalltag und die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen aus?
Unabhängig vom Projektalltag bekommt jeder Mitarbeiter einen Counselor und Mentor zur Seite gestellt, die die berufliche Laufbahn des Einsteigers verfolgen und Ansprechpartner für alle Themen sind. Die Zusammenarbeit bei Accenture ist generell sehr offen und entspannt. Unabhängig vom Status kann jeder jeden ansprechen und auch die Partner nehmen sich ebenso Zeit für Neueinsteiger wie für andere Kollegen. Das erleichtert die Integration in der Anfangsphase erheblich und trägt auch im Tagesgeschäft zu großem Kundennutzen bei, da jeder seine Ideen, aber auch Bedenken äußern kann.

Was würden Sie als Ihren größten beruflichen Erfolg bisher bezeichnen?
Ich empfinde es stets als großen Erfolg, wenn ich den Kunden wirklich helfen kann, ein Problem zu identifizieren, zu strukturieren und anschließend zu lösen. Das ist meistens das Resultat von Teamarbeit. Wenn sich die Kunden dann hinterher persönlich bei mir bedanken, sind das meine beruflichen Erfolgsmomente.

Ist Ihnen schon einmal ein Fauxpas passiert? Welche Erkenntnis zogen Sie daraus?
Als mir ein Kunde die saisonalen Abhängigkeiten seiner Produktion erläuterte, erkundigte ich mich nach einem Produkt, dessen Namen ich noch nie gehört hatte. Er klärte mich darüber auf, dass es sich um eine Barbecue-Soße handelt. Ich versuchte meine Unwissenheit sogleich wettzumachen, indem ich meine Lieblings-Barbecue-Soße in höchsten Tönen lobte. Ich dachte, sie sei ebenfalls ein Produkt dieses Hauses, aber unglücklicherweise handelte es sich dabei um das Konkurrenzprodukt. Alle nahmen die Situation mit Humor und seitdem sehe ich mir sowohl die Etiketten meiner Nahrungsmittel als auch das Produkt-Portfolio meiner Kunden noch genauer an.

Wie hat sich Ihr Privatleben verändert und worin finden Sie den Ausgleich zum Job?
Einen Großteil meiner Arbeitszeit verbringe ich außerhalb meines Wohnorts. Daher konzentriert sich das Privatleben fast ausschließlich auf das Wochenende. Sportliche Aktivitäten kann ich allerdings super innerhalb der Woche unterbringen. An welchem Arbeitsplatz findet man sonst Kollegen, die auch um 22 Uhr zu einer Partie Squash nicht nein sagen?

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie besonders achten würden?
Wichtiger als die Studieninhalte ist die Art der Wissensaneignung und wie man sein Wissen verschiedenen Zielgruppen möglichst einfach näher bringt. Mich haben hauptsächlich die Methodiken eines einzigen Studiengangs geprägt. Daher würde ich das nächste Mal versuchen, noch interdisziplinärer zu studieren, um unterschiedliche Denk- und Argumentationsstrukturen kennenzulernen.

Haben Sie so etwas wie ein Tagesmotto oder einen Tipp, den Sie den e-fellows mit auf den Weg geben möchten?
Mein Lebensmotto ist "per aspera ad astra". In diesem Sinne kann ich jedem nur empfehlen, seine "Sterne", also Ziele, zu kennen und sie regelmäßig zu hinterfragen, um sich ihrer sicher zu sein. Außerdem sollte man sie gerade im Alltag kommunizieren, um sie auch zu erreichen. Oder um es ganz simpel auszudrücken: Wenn du in München auf die A9 fährst, wird dich dein Navi am Hermsdorfer Kreuz nur dann auf die A4 schicken, wenn du ihm vorher gesagt hast, dass du nach Dresden möchtest. Sonst wunderst du dich irgendwann, dass du an Berlin vorbeifährst :-).

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