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Karriere machen (© auris - Fotolia.com)

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Firmen müssen sich auf immer neue Trends einstellen. Welche Zukunftsthemen man als Wirtschaftswissenschaftler kennen sollte.

Big-Data-Analyse

Die großen Datenmengen, die in den sozialen Netzwerken, Firmendatenbanken und Bewertungsportalen gesammelt werden, ermöglichen Unternehmen, auf zukünftige Entwicklungen einzugehen: In welche Geschäftsfelder muss man investieren? Welche Produkte kommen beim Konsumenten an? "Um in den Daten verborgene Muster zu erkennen, werden Wirtschaftswissenschaftler gebraucht, die das Geschäftsmodell einer Firma verstehen, aber auch Statistik und Datenanalysesoftware beherrschen", sagt Mathias Klier, Professor am Institut für Technologie- und Prozessmanagement der Universität Ulm.

Neo-Ökologie

Ökostrom, nachhaltige Geldanlage, langlebige Kleidung oder Fairphones: Zahlreiche Branchen müssen sich darauf einstellen, dass es vielen Menschen wichtiger wird, mit gutem Gewissen zu konsumieren. Wirtschaftswissenschaftler, die sich auf nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften spezialisieren wollen, sollten schon im Studium Kurse zum Thema belegen – auch wirtschaftsferne wie Philosophie oder Politikwissenschaften, rät André Reichel. Er ist Professor an der Karlshochschule International University und leitet dort den Studiengang International Sustainability Management. Auch Praktika qualifizieren: "Man sollte aber darauf achten, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Randthema in der Firma ist oder aus Imagegründen betrieben wird. Und durchaus mal ein Praktikum bei NGOs in Betracht ziehen."

Social Recruiting

Früher druckte man eine Stellenanzeige und wartete auf Bewerber – heute müssen Firmen um neue Mitarbeiter buhlen. 45 Prozent der Arbeitnehmer wünschen sich, dass der Arbeitgeber auf sie zukommt, das zeigt eine Studie der Uni Bamberg. Neue Anforderungen für Personaler: Sie müssen auf Xing und LinkedIn gezielt nach Bewerbern suchen. Einige Firmen bieten Hilfe. Die Firma Complexium etwa will zwischen Arbeitgebern und potenziellen Bewerbern vermitteln und durchforstet Foren nach Themen, die zum Beispiel Informatiker beschäftigen. Man müsse die Interessen der Fachkräfte kennen und darauf reagieren, sagt Martin Grothe, Gründer von Complexium.

© ZEIT Online (Zur Original-Version des Artikels)

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