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Wie läuft ein Praktikum in der Unternehmensberatung ab?

Konferenzraum, Konferenz, Unterlagen, Tisch [Quelle: freeimages.com, Autor: funny-p]

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Kann man als Praktikant in der Unternehmensberatung bei Kundenprojekten mitarbeiten? Welche Aufgaben übernimmt man im Consulting? Huyen Mi Hua berichtet im Interview von ihrem Praktikum bei Detecon.

Kann man als Praktikantin in der Unternehmensberatung schon richtig in Projekten mitarbeiten?

Ja, man hat die Möglichkeit, vollständig in ein Kundenprojekt eingebunden zu werden und arbeitet dann direkt beim Klienten. Das klappt vielleicht nicht bei jedem Praktikum, aber bei vielen. Wenn das nicht möglich ist, dann ist man unter anderem bei internen Knowledge-Projekten tätig oder bei der Erstellung von Angeboten. Ich habe mich zum Beispiel in ein Prozessmodellierungstool eingearbeitet und die Organisation für entsprechende Trainings übernommen.

Waren Sie in Ihrem Praktikum auch direkt beim Kunden eingesetzt?

Ich bin nach meinem Praktikum auf eines der größten IT-Projekte Europas gekommen. Dort geht es darum, ein effizientes und agiles ERP-System für das Unternehmen zu schaffen. Das Projekt besteht aus sehr vielen Teilprojekten, für deren Planung die Teilprojektleiter verantwortlich sind. Mein Team und ich waren die Zentrale, die die Gesamtkoordination übernommen hat. Ich selbst habe als Schnittstelle zwischen IT und Fachabteilung fungiert, mich um die Ressourcen- und Budgetplanung gekümmert und Meetings organisiert. Nach dem Praktikum bin ich bei der Detecon als Business Analyst eingestiegen und arbeite seitdem in diesem Projekt. Das finde ich prima, denn so ist mein Übergang ins Arbeitsleben reibungslos vonstatten gegangen.

Welche Aufgaben haben Sie übernommen, als Sie ins Projekt gekommen sind?

Ich habe bereits kurz nach meinem Start zusammen mit dem Kunden ein schon bestehendes Tool zur Ressourcenplanung verfeinert und präzisiert. Mit diesem Tool können alle Projektmitarbeiter so eingesetzt werden, dass es keine Lücken und Überschneidungen gibt und dass alle zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind.

Warum haben Sie sich für ein Praktikum bei Detecon entschieden?

Ich wusste schon gegen Ende meines Studiums, dass ich gerne in der Unternehmensberatung arbeiten möchte. Also habe ich mich informiert, welche Firmen und Einstiegsmöglichkeiten es gibt. Ich habe mich dann ganz bewusst für ein Praktikum entschieden, um herauszufinden, ob mir die Arbeit in der Unternehmensberatung wirklich so gut gefällt. Ein Bekannter hat mir dann Detecon empfohlen. Ich hatte dort ein Bewerbungsgespräch und es hat super gepasst.

Wie war die Einarbeitungszeit zu Beginn des Praktikums?

Herausfordernd und lehrreich. Als Detecon-Praktikant arbeitet man sehr selbstständig und muss sich viel Wissen selbst aneignen. Aber man ist mit seinen Aufgaben nie alleine, sondern wird von den anderen Beratern prima unterstützt.

Gab es etwas, das Sie beim Praktikum überrascht hat?

Positiv überrascht hat mich, dass es bei Detecon keine Barriere zwischen Praktikanten und Beratern gibt. Man arbeitet eng zusammen und wird auch als junger Kollege von den Consultants ernst genommen – das kannte ich von anderen Beratungen anders.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Bei Detecon gefällt mir vor allem die Arbeits- und Unternehmenskultur. Ich fühle mich hier sehr wohl – vor allem auch wegen meiner netten Kollegen. Toll finde ich auch, dass ich hier so viele Entwicklungsmöglichkeiten habe und durch zahlreiche Trainings gefördert werde. Außerdem gefällt mir die Arbeit inhaltlich und weil sie so abwechslungsreich ist. Ich habe das Gefühl, dass meine Persönlichkeit gestärkt wird, da ich immer wieder mit Neuem konfrontiert werde.

Was muss man mitbringen, wenn man bei Detecon einsteigen möchte?

Man sollte Freude daran haben, mit unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Als Praktikant bekommt man die Möglichkeit, sich viele verschiedene Themen anzusehen. Aber das bedeutet auch, dass man in vielen verschiedenen Teams arbeitet - daher sollte man nicht scheu sein, sondern aufgeschlossen für Neues, flexibel und kreativ. Außerdem ist Interesse an IT und Technologie wichtig. Viele meiner Kollegen haben Wirtschaftswissenschaften studiert, aber ich selbst bin ein gutes Beispiel dafür, dass man auch mit einem anderen Hintergrund bei Detecon einsteigen kann – ich habe Regionalwissenschaften Ostasien studiert.

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