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"Da sein, wo die Musik spielt"

Business Technology Award McKinsey (Autor: Brian Jackson, Quelle: Fotolia.com)

© Brian Jackson - Fotolia.com

Freshfields Bruckhaus Deringer hat von der Zeitschrift JUVE den Preis für die 'Kanzlei des Jahres' gewonnen. Wir haben nachgefragt, welche Voraussetzungen man dafür mitbringen muss.

Welche Mandate aus dem vergangenen Jahr haben besonders dazu beigetragen, den Juve-Award als Beste Kanzlei zu gewinnen?

JUVE stellt ein naheliegendes Mandat aus dem zu Ende gehenden Jahr besonders in den Vordergrund: die Arbeit vor allem unserer Finanz- und Aufsichtsrechtler, Öffentlichrechtler und Gesellschaftsrechtler als Teil der erfolgreichen Maßnahmen der Bundesregierung zur Stabilisierung der Finanzmärkte. Ein außergewöhnliches und extrem zeitkritisches Mandat, zumal unter den für alle Beteiligten völlig neuartigen Bedingungen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
 
In diesem Fall, aber auch in vielen anderen Mandaten, konnten wir uns genau dort einbringen, wo wir uns wohlfühlen: an vorderster Front bei den echten Herausforderungen, die immer höchste Qualität, immer Teamwork und oft genug mutige Innovation erfordern. Das gilt gerade in momentan besonders lebhaften Bereichen wie Restrukturierung, Konfliktlösung oder Kartellrecht, ohne dass ich hier weitere Mandanten namentlich nennen möchte.

Wofür genau hat Freshfields Bruckhaus Deringer den Juve-Award 2009 gewonnen?

Um genau zu sein: JUVE hat Freshfields als einzige Kanzlei mehrfach ausgezeichnet - mit dem Gesamtpreis als "Kanzlei des Jahres" und in den Bereichen "Bank- und Finanzrecht" sowie "Regulierte Industrien". Jeden dieser Preise hat die JUVE-Redaktion in einer ausführlichen Laudatio begründet.
 
Zusammenfassend kann man sagen: Im vergangenen Jahr ist es uns besser als anderen gelungen, in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld im richtigen Augenblick genau dort zu sein, wo die Musik spielt und wo wir immer sein wollen: in den spannenden, wegweisenden und besonderen Mandaten. JUVE sieht in der Art und Weise unserer Mandatsarbeit in diesem Jahr sogar einen "Meilenstein in der deutschen Rechtsgeschichte" - ebenso übrigens wie die Wirtschaftszeitung Financial Times, die Freshfields kürzlich zur innovativsten Kanzlei 2009 gekürt hat. Wir sind sicher erfolgsverwöhnt, aber auf solche Auszeichnungen sind wir stolz.

Welchen Anteil haben Sie und Ihre Kollegen an dem Sieg?

Ich hoffe doch, einen nicht unerheblichen! Zum einen hat die Financial Times unseren deutschen Partner Benedikt Wolfers auch individuell als "Legal Innovator of the Year" hervorgehoben. Und in die Bewertung durch JUVE fließen neben der Qualität und Fülle der Mandate viele andere Aspekte ein, vor allem das Urteil von Mandanten über die Leistung unserer Anwälte. Das fragt die Redaktion in vielen Gesprächen ab, wie wir wissen.
 
Letztlich sind es also bei JUVE - wie im Markt - unsere Mandanten, die unseren Erfolg möglich machen und uns immer wieder die Chance geben, uns zu beweisen. Entscheidend ist dabei nicht das Schielen auf den Erfolg, sondern es sind ganz andere Tugenden: Qualität, Einsatz, Kreativität, Teamwork mit dem Mandanten und im eigenen Team, Spaß an der Arbeit. Das ist es, was am Ende zählt und den Erfolg ausmacht.

Haben auch die strukturellen Veränderungen, die es in den letzten Jahren bei Freshfields gegeben hat, zum Gewinn des Awards beigetragen?

Management-Maßnahmen sind nie Selbstzweck, sondern können letztlich nur den einen Sinn haben, die Dienstleistung für unsere Mandanten zu verbessern. Dazu gehört vor allem auch die konsequent auf Qualität fokussierte, fach- und standortübergreifende Teamarbeit aller Anwälte. Und hier sind wir in der Tat in den letzten Jahren durch unsere gezielten Maßnahmen noch einmal einen Schritt weitergekommen.
 
Zum Beispiel haben wir uns darauf konzentriert, das Geschäft unserer Mandanten noch besser zu verstehen, und können deshalb enger und effizienter mit jedem einzelnen zusammenarbeiten. Intern haben wir unsere Karriere- und Weiterbildungsförderung weiter optimiert und dabei, wo immer es geht, auch die sich wandelnden Bedürfnisse junger Top-Juristinnen und -Juristen aufgegriffen.

Sie wurden dafür ausgezeichnet, die Kompetenzen Ihrer Anwälte aus verschiedenen Rechtsgebieten so schnell zusammengeführt zu haben. Gibt es dafür ein Geheimrezept?

Unser Geheimrezept, wenn Sie so wollen, hat zwei Komponenten. Da ist zum einen unsere Kombination aus fachlicher Tiefe und breitem Angebot auf höchstem Niveau. Jeder Bereich hat exzellente und hoch angesehene Partner. Daraus resultiert als zweite Komponente die Freude an der Zusammenarbeit. Wir stellen uns jederzeit souverän und selbstbewusst gemeinsam in den Dienst der Mandanten. Das ist unsere Philosophie, und diese Vielfalt und Kollegialität der Besten unterscheidet uns wohl in der Tat von anderen.

Was bedeutet der Gewinn der Awards für junge Anwälte, die sich für einen Eintritt in Ihre Sozietät entscheiden?

Freshfields Bruckhaus Deringer ist auch als Kanzlei des Jahres kein anderes Unternehmen als zuvor, aber wir sehen die Auszeichnung als Bestätigung unserer fortlaufenden Verbesserungen. Wir sind bekannt als gleichermaßen ambitionierte wie erfolgreiche Mannschaft, die von ihren Anwältinnen und Anwälten sehr viel fordert und ihnen sehr viel bietet. Jeder vielversprechende Nachwuchsjurist, jede exzellente Nachwuchsjuristin weiß also, worauf man sich bei uns einlässt: viel und anspruchsvolle Arbeit, nahe am Mandanten, ausgeprägte Kollegialität und ein Karriere- und Weiterbildungsprogramm, mit dem wir immer wieder Maßstäbe setzen.
 
Wir wollen jeden Anwalt, jede Anwältin bei jedem Karriereschritt unterstützen. Deshalb freut es uns, dass Freshfields nicht nur nach Auskunft vieler unserer jungen Anwälte, sondern auch in Studien angesehener Marktbeobachter als attraktivste Kanzlei für angehende Top-Anwälte gilt. Dafür hat uns JUVE ebenfalls ausgezeichnet, 2008 als "Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung" und in diesem Jahr als "Top-Arbeitgeber Nr. 1" für Juristen unter weit über 100 namhaften Unternehmen, Institutionen und Kanzleien. Die "Kanzlei des Jahres" haben wir uns also auch mit unserer Nachwuchsarbeit verdient.

Welche Auswirkungen hat der Award auf die weitere Entwicklung der Kanzlei?

Der Preis ist sicher ein besonderer, er würdigt und bestätigt unsere harte Arbeit. Diese Arbeit steht gerade aufgrund unseres Anspruchs, Marktführer zu sein, auch bei JUVE stets unter besonders kritischer Beobachtung. Deshalb ist der JUVE Award - ebenso wie die zahlreichen anderen Preise, die Freshfields regelmäßig international gewinnt - für uns vor allem ein Ansporn, uns nie auf unseren Lorbeeren auszuruhen. Wir sind selbst unsere schärfsten Kritiker und wollen es immer noch besser machen als bisher – auch und gerade als "Kanzlei des Jahres".

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