Zeitmanagement

Artikel mit Techniken, mit denen die e-fellows ihre Zeit besser managen. Stelle hier deine Technik vor. Klicke dazu auf "bearbeiten", ersetze unten stehende Überschrift (z.B. "Technik 1") durch den Namen deiner Technik und beschreibe darunter deine Technik.

To-Do-Liste am Morgen

Also, ich schreibe mir jeden Morgen auf einen Zettel eine To-do-list. Diese Liste darf nicht mehr als sieben Tagespunkte enthalten, die abgearbeitet werden können. Mit dem einfachsten (oder dem, was ich am liebsten mache) beginne ich. [Motivationstrainer Brian Tracy empfiehlt dagegen in seinem Buch "Eat the frog" jeden Tag mit dem Wichtigsten zu beginnen.] Danach mache ich mit dem Schwersten weiter und arbeite mich dann weiter durch. Hinter jeden Punkt schreibe ich noch, wieviel Zeit ich höchstens dafür verwenden darf. Mit dieser Technik bin ich bisher immer gut gefahren und hoffe, sie hilft auch euch weiter.

Notizbuch als Planer

Ich als Student habe wenige Termine, also kein Bedarf für ein Zeitplanersystem á la Filofax. Dafür aber jede Menge sonstige Dinge zu erledigen, weshalb ich meine To-Do-Liste in Form eines kleinen Notizbuches (z.B. Moleskine compact) stets bei mir habe.

Das Notizbuch ist, frei nach David Allens (sehr empfehlenswerten) "Getting Things Done", eingeteilt in "Next Actions" (ca. 1/2 des Buches), Projekte (ca. 20 Seiten), irgendwann/vielleicht-Liste (ca. 20 Seiten) und sonstiges/Notizen (Rest). Diese Abschnitte sind mit PostIts oder Klebemarkern markiert. Innerhalb der Listen kann man nach belieben Prioritäten verteilen und Markierungen für "warte auf Input" oder "delegiert" anbringen.

Sobald das Notitzbuch voll ist, schreibe ich den Zeitraum mit einem dicken Filzstift außen auf den Seitenrand und stelle es ins Regal. So habe ich ein fortlaufendes Archiv an To-Do-Listen.

Einfache Liste am Laptop

Für eher Technik affine Leute kann ich empfehlen, TODOs einfach in einem Text-File z.B. auf dem Laptop zu speichen. Auf dem Desktop ist es beispielsweise immer erreichbar. Der Vorteil zu handschriftlichem ist die hohe Dynamik: Es kann alles und überall gelöscht, geändert oder hinzugefügt werden. Es emfehlen sich einfache Symbole für Prioritäten oder zur Markierung, was noch getan werden muss. Zudem kann man Files für verschiedene Kategorien anlegen (job.txt, studium.txt, hobby.txt), allerdings sollte da aber nicht zu viele erstellen, sonst wird es unübersichtlich.

Ein Beispiel:

TODOS:
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* Unbedingt noch Mail an Kollegen wegen Wiki schreiben
+ Einkaufen
+ Seminar ausarbeiten
? Internetseite aktualisieren
? Projekt abschließen
- Staubsaugen
- Vortrag vorbereiten

Symbolik:
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* hohe Priorität
+ noch zu erledigen
? bedarf Klärung/Rückfragen
- erledigt

Man kann das Ganze auch gliedern:

+ Seminar ausarbeiten
  - Thema klären
  + Titel erstellen
  + Einleitung schreiben
  * Literatur recherchieren
? Internetseite aktualisiern

Zusätzlich bieten etliche Editoren an, die Zeilennummern anzuzeigen, sodass man nach Sortieren der Aufgaben nach Prioritäten auf den ersten Blick erkennen kann, was wie wichtig ist.


--> Es gibt die "Stickies" (MAC) oder "POST-ITS" (für PC) - bzw. igoogle im Interent, mit denen lassen sich virtuelle Haftnotizen auf den Rechner beamen. Ich (Martin) benutze das für verschiedene, getrennte To-Do Listen, als Zwischenspeicher für Textpassagen (bei Artikeln, Hausarbeiten) oder auch als Spickzettel für Passwörter.

Getting Things Done - Ansatz

Getting Things Done (kurz GTD) ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen. Getting Things Done basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten in einem Verwaltungssystem notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Dieses System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen. GTD stellt den Anspruch, den gesamten Alltag einer Person zu erfassen.

Diese Methode ist sehr flexibel anwendbar und berücksichtigt die tieferen Ursachen, warum viele Menschen wichtige Aufgaben aufschieben. Diese Methode eignet sich sehr für Studenten, die an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten.

Literatur & Links

Der Studi-Survival-Guide: Das erste Selbst- und Zeitmanagement-Buch für Studenten. Geschrieben von e-fellow Stipendiat Martin Krengel. Infos und weitere Zeitmangement-Tipps, Downloads, Checklisten: http://www.studienstrategie.de

The 7 habits of highly effective people: Der Klassiker unter den Selbstmanagment-Büchern, den man zumindest mal in den Händen gehalten haben muss. Unbedingt in Englisch lesen! Von Stephen. R. Covey

Energiekompetenz: Verena Steiner zeigt hier, wie man stressfreier arbeitet und lernt mit seinen Energien umzugehen. Wirklich lesenswertes Buch, für alle die Dauermüde sind.

Weblinks