University of Westminster

Artikel über das Studium an der University of Westminster, London.

Die University of Westminster

Die „University of Westminster“ war zur Gründung in den 30iger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Polytechnische Oberschule, die durch entsprechende Lehrstühle und Forschung in den 80’er Jahren im 20. Jahrhundert den Universitätsstatus erhielt. In London wird diese Universität im Mittelfeld („average“) gesehen, die an die Bekanntheit und das Renommee von beispielsweise der London School of Economics oder dem Kings College nicht heranreicht. Es gibt Fakultäten für Economics (Westminster Business School, WBS), Architecture, Electronics, Computer Science, Law, Life Science sowie Social Science und Media, die an vier verschiedenen Campusarealen in der Stadt verteilt sind und etwas mehr als 20 000 Studenten umfassen.

Wohnheim

Da nicht alle Areale direkt in der Stadt liegen – die Ausnahme bildet der Campus Harrow – empfiehlt es sich bei der Wahl des Wohnheimes möglichst dort einen Platz zu bekommen, wo sich auch die Fakultät befindet (für den Bereich Economics ist dies der Marylebone Campus). Die Plätze im Wohnheim sind allerdings begrenzt, weshalb sich letztlich definitiv immer ein Platz lohnt, unabhängig vom Campus – sofern man denn einen erhält. Denn dieses Glück ist nicht jedem vergönnt. Die Politik bei der Platzvergabe funktioniert so, dass (wie aus Kreisen des International Office erklärt wurde) aus weiterer Entfernung anreisende Studenten (sprich: Asien, Afrika, Amerika, Australien) bei der Platzvergabe bevorzugt werden. Der Gedanke dahinter ist, dass europäische Studenten auch schon einmal vor Semesterbeginn eine Kurzreise nach London zur Wohnungssuche und -besichtigung einrichten können. (Wie allgemein bekannt ist, empfiehlt sich vor dem Bezahlen irgendeines Betrages oder der Leisten einer Unterschrift schließlich immer, die Wohnung bzw. das Zimmer selbst gesehen zu haben.)

International Office

Vor allem auch die Administration seitens der Westminster Universität ist, was die Austauschstudenten anbelangt, überaus professionell und hilfreich. Schon vor Beginn des Auslandssemesters erhält man im wöchentlichen Rhythmus Informationsblätter per E-Mail zu sämtlichen relevanten Themen (von Allgemeinen Informationen über Taxinutzung bis zur Versicherung) was die Vorbereitung erleichterte. Man kann sich natürlich auch alle Informationen selbst beschaffen, keine Frage, aber wenn der Service schon gegeben wird, warum dann selbst noch zusätzliche Zeit dafür investieren?

Tipp: Unbedingt am „Social Programme“ des International Office teilnehmen (ein Paket an Ausflügen und Veranstaltungen). Das kostet zwar erst einmal etwas Geld - ca. 240 Pfund (ca. 280 Euro, Stand: 2009) - aber letztlich würde ein Besuch der vielen Orte und Besichtigungen bei individueller Planung bei weitem nicht zu solch günstigen Konditionen möglich sein (die auch noch von Reiseleitern begleitet werden). Zusätzlich ist das eine großartige Chance unkompliziert mit anderen Austauschstudenten von überall auf der Welt in Kontakt zu kommen. Ich habe davon persönlich sehr profitiert.

Hochschulsport

Die Hochschule verfügt über ein eigenes Fitnessstudio, das absolut zentral gelegen ist (3 Minuten vom Oxford Circus) und über mehrere Turnhallen, in denen eine Vielzahl an Kursen für zahlreiche Sportarten angeboten wird. Die Mitgliedschaft beim Hochschulsport kostet für ein Semester ca. 100 Pfund (116 Euro), und erlaubt eine unbegrenzte Teilnahme an Sportkursen sowie die ständige Nutzung des Fitnessstudios. Die Mitgliedschaften lassen sich auch nur für einzelne Monate buchen und außerdem ist es auch möglich, nur für die Termine eines (oder mehrerer) Sportkurse(s) zu bezahlen, wenn man diese tatsächlich besucht. Eine flexible und serviceorientierte Hochschulverwaltung machte sich auch bei der Bibliotheksnutzung bemerkbar: Die Bibliothek hat unter der Woche rund um die Uhr geöffnet.

Weblinks