Université de Genève

Historisches und Statistik

Jean Calvin gründete im Jahr 1559 das theologische und humanistische Seminar Academie de Genève. Im Zeitalter der Aufklärung spielt diese Akademie eine wichtige Rolle, Genf galt als das protestantische Rom (u.a. durch die führenden Reformatoren Calvin, Knox, de Bèze und Farel). Die Akademie wurde durch weitere Fächer, vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich, erweitert und 1873 in eine Universität umgewandelt.

Die Universität Genf hatte im Studienjahr 2004/2005 14.685 eingeschriebene Studenten, darunter etwa 59 % Frauen. Der Ausländeranteil beträgt etwa 38 %. Die UniGE ist, gemessen an der Studentenzahl, die zweitgrößte Universität der Schweiz.

Alle Informationen rund um den Studienbeginn in der Schweiz findest du hier.

Organisation

Die UniGe ist in die Fakultäten Naturwissenschaften, Medizin, Rechtswissenschaften, Geisteswissenschaften, Wirtschaft und Sozialwissenschaften, Psychologie und Erziehungswissenschaften, Protestantische Theologie aufgegliedert. Daneben besitzt sie eine Übersetzungschule (ETI), ein Institut für Architektur, sowie interfaktultäre Institute und Zentren: das Institut für Europawissenschaften: Institut Européen de l'Université de Genève (IEUG), das Institut d'histoire de la Réformation, Centre universitaire d'informatique, Centre universitaire d'écologie humaine et des sciences de l'environnement, Centre universitaire d'étude des problèmes de l'énergie, Centre interfacultaire de Gérontologie sowie das Centre Interfacultaire en Sciences Affectives (CISA).

Weiterhin gibt es drei autonome Institute, die in enger Verbindung mit der Universität stehen: Internationale Studien: Institut universitaire de Hautes Etudes Internationales (IUHEI), Entwicklungsstudien: Institut universitaire d'études du développement (IUED) und Ökumenische Theologie: Institut Oecuménique de Bossey.

Internationales und Kooperationen

Die UniGe ist Teil der League of European Research Universities (LERU) sowie der COIMBRA-Gruppe. Sie arbeitet mit etwa 350 Universitäten in 80 Ländern zusammen, und bietet diverse Austauschmöglichkeiten für Studenten im Rahmen von Erasmus an. Daneben kooperiert die UniGe mit internationalen Organisationen in Genf wie dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes, dem ILO oder dem CERN.

Weblinks

Université de Genève

LERU

--Smueller 11:40, 7. Mai 2006 (CEST)