Università degli Studi di Roma Tor Vergata

Stadt

Über die ewige Stadt an sich muss hier wohl nichts mehr geschrieben werden. Hier daher nur ein paar kulinarische Anregungen:

Aperitivo

Unter "Aperitivo" (oft auch englisch und inhaltsleerer "Happy Hour") versteht man die wohl aus Norditalien stammende Gewohnheit, sich zu einem Aperitif mit Freunden zu treffen, wobei neben den Getränken kleine Snacks bis hin zu verschiedenen Nudelgerichten gereicht werden, die man durch etwas höhere Getränkepreise mitbezahlt. Je nach Lokal darf man sich einmal einen Teller füllen oder erwirbt mit seinem Getränk eine Art "Essens-Flatrate".

Im Folgenden ein paar empfehlenswerte Anlaufstellen:


Typisch Italienisches (verschiedene Pasta, Gemüse, Antipasti) gibt es bei "Pompi" (eigentlich eher aus anderem Zusammenhang bekannt, dazu unten), dazu Cocktails.

Regionale Spezialitäten und feinen Wein aus dem Piemont gibt es bei "Fafiuché".

Wer Mozzarella, insbesondere den aus Büffelmilch, liebt, sollte in einer der Mozzarella-Bars von Obikà vorbeischauen. Zu verschiedenen Pasta- und Gemüse-/Antipasti-Variationen mit Mozzarella-Anteil werden Cocktails, aber natürlich auch Weine serviert.

Mainstream-mäßiger geht es bei "Gusto" zu, dort gibt es neben dem üblichen Pasta-Kram vor allem viel frittiertes Zeug, dazu Cocktails, Weine und ein bisschen Bier.

Im Übrigen hat auch das "Dorf" Roms Trastevere natürlich in Bezug auf Apertivi einiges zu bieten.

Pizza

Wer mal in der Altstadt unterwegs ist und Lust auf eine Pizza bekommt, dem kann "Pizzarito"/"Pastarito" empfohlen werden. Die Authentizität kann man zwar aufgrund des Franchise-Konzepts hinterfragen, das Angebot ist allerdings deutlich besser als die Touristen-Nepp-Läden um die Ecke und natürlich auch um einiges preiswerter.

Die zur Autogrill-Gruppe gehörenden "Spizzico"-Restaurants gehen dagegen deutlich in Richtung Fastfood und sind daher nicht so zu empfehlen.

In der Gegend um San Giovanni/Re di Roma sollte man auf jeden Fall der "Mosca matta" einen Besuch abstatten. Die Preise sind vernünftig und die Pizzen mehr als reichlich, allerdings sollte man keines der (im Verhältnis zu den Einzelpreisen) überteuerten Menüs nehmen, sondern sich sein persönliches "Menü" selbst zusammenstellen.

Eis

Wenn man für einige Zeit in Italien weilt, darf auch dieses Kapitel natürlich nicht fehlen. Der Standard-Tipp für Rom ist "Giolitti", angeblich wohl auch die älteste Eisdiele Roms. Die Preise sind allerdings relativ hoch. Deutlich besser und auch pfiffiger sind die verschiedenen Eissorten und Herstellungsarten in der quasi nebenan gelegenen "Gelateria Della Palma". Das mit Abstand beste Eis in Rom gibt es allerdings im bei der Metro-Haltestelle Vittorio Emanuele gelegenen Palazzo Del Freddo von Giovanni Fassi. Nett ist hier auch, dass es zu jedem Eis ein Tüpfelchen Sahne gratis obendrauf gibt. Für in der Gegend um San Giovanni/Re di Roma wohnende ist der Laden außerdem zu Fuß zu erreichen.

Tiramisù

Obwohl dieses typisch italienische Dessert wohl in beinahe jedem Restaurant auf der Karte steht, befindet sich das "Königreich des Tiramisù" nur bei "Pompi".

Dort gibt es neben der "klassischen" Version u.a. eine mit Erdbeeren, Pistazien oder Bananen. Zum sofortigen Verzehr gibt es Einer-Portionen, die man am Bartresen mit dem dazugehörigen typisch italienischen Plastiklöffel bekommt, nachdem man sich die Quittung an der Kasse "erkauft" hat.

Für mehr als eine Person gibt es allerdings in Zweierschritten auch tiefgefrorene Portionen. Hierzu wendet man sich an den freundlichen Mitarbeiter neben den Eisschränken, dem man mitteilt, welche Sorte man gerne hätte und wieviele Portionen es sein sollen. Daraufhin bekommt man von diesem einen Zettel, den man an der Kasse zum Bezahlen abgibt, um dann mit der Quittung das fertig verpackte Tiramisù abzuholen.

Universität

Die Universität liegt nicht gerade sehr zentral im Süden Roms außerhalb des Autobahnrings "GRA" und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mit der Metro-Linie A über die Endstation Anagnina und dort startende Busse (je nach Fakultät die Linien 20X oder 500) zu erreichen. Da die Gegend um die Fakultäten nicht gerade zu den schönsten Roms zählt, erscheinen bei der Wohnungssuche die verschiedenen Quartiere entlang der Metro-Linie A als vorzugswürdig.

Vorlesungen

In einigen Vorlesungen wird im Rahmen der Prüfung zwischen den Studenten, die die Veranstaltung besucht haben, (sog. "frequentanti") und solchen, auf die dies nicht zutrifft, unterschieden. Teils werden Erleichterungen hinsichtlich des Prüfungsstoffes gewährt, teilweise wird auch ein völlig anderes Prüfungsprogramm vereinbart.

In solchen Vorlesungen kann es daher Sinn machen, an den Veranstaltungen regelmäßig teilzunehmen. Die italienischen Studenten machen von diesen Angeboten allerdings relativ wenig Gebrauch, viele wohnen auch relativ weit von der Universität entfernt und kommen daher nur zu den Prüfungen.

Empfehlenswert sind die (juristischen) Veranstaltungen zu "Diritto musulmano e dei paesi islamici" sowie zum "Diritto agrario".

Weblink