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Studieren in Brasilien

Alles zum Studium in Brasilien.

Contemporary Art Museum, Niteroi Brasilien
Contemporary Art Museum, Niteroi (Quelle: www.pixelquelle.de)
Wasserfälle von Iguacu
Wasserfälle von Iguacu (Quelle: www.pixelquelle.de)
Canoa Quebrada
Canoa Quebrada (Quelle: www.pixelquelle.de)

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mit Fußball und Badehose in die Vorlesung? Samba auf dem Professorenpult? Caipirinha im Unicafé? Das sind vielleicht die ersten Vorstellungen, die sich ein Student von einem Auslandsstudium in Brasilien macht. Zu dem Klischee gesellen sich vielleicht auch noch Bilder von Straßenkindern, die in den Elendsvierteln, den so genannten Favelas, ein bettelarmes Dasein fristen.

Ausflug ins fünftgrößte Land der Erde

In Deutschland herrscht über Brasilien und Lateinamerika generell noch ziemlich viel Unwissen. Kaum jemand weiß zum Beispiel, dass das fünftgrößte Land der Erde zu den zehn führenden Industrienationen gehört. Brasilien ist für deutsche Direktinvestitionen traditionell ein wichtiger Standort. Auch der kulturelle und wissenschaftliche Austausch ist seit langer Zeit sehr rege.

Warum nicht mal Brasilien?

Die meisten denken beim Auslandsstudium erst an Länder wie die Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder die USA. Aber warum eigentlich nicht Brasilien? Gibt es überhaupt die Möglichkeit, in diesem faszinierenden Land auf dem lateinamerikanischen Subkontinents ein Auslandsstudium zu absolvieren? Welche Universitäten, welche Städte bieten sich an? Gibt es Stipendien für ein Studium dort? Wie ist das Leben auf einem brasilianischen Campus? Wie gut müssen meine Sprachkenntnisse sein?

Was will ich denn?

Wer sich nach Studienmöglichkeiten in Brasilien erkundigt, wird zunächst einmal ernüchtert: Austauschprogramme zwischen deutschen und brasilianischen Universitäten sind äußerst selten. Den Studienaufenthalt muss man also vollkommen eigenständig organisieren. Wichtig ist dafür natürlich erst einmal zu wissen, was man konkret in Brasilien vorhat.

In der Vielfalt liegt die Würze

Die brasilianischen Bundesstaaten unterscheiden sich im Entwicklungsniveau erheblich. Hinzu kommen die völlig unterschiedlichen Lebensverhältnisse in den Großstadtmetropolen auf der einen und den vielen kleineren Städten und dem Inland auf der anderen Seite. Auch die Hochschullandschaft ist sehr heterogen. Neben den öffentlichen gibt es eine Vielzahl privater Universitäten von sehr unterschiedlichem Niveau.

Hochschullandschaft

Sao paulo
Sao Paulo (Quelle: www.pixelquelle.de)

Du hast an einer brasilianischen Hochschule studiert? Stelle sie den anderen e-fellows vor!

Brasilianer sind freundlich, hilfsbereit und meist recht unbürokratisch. Deshalb sollte man keine Scheu haben, sich in gebrochenem Portugiesisch oder gar auf Englisch an die Unis zu wenden. Interessierte können sich an der jeweiligen Universität über die Besonderheiten des gewählten Studienortes informieren. An allen Hochschulen gibt es ein "departamento das relações internacionais" oder eine allgemeine Abteilung, die sich um internationale Beziehungen kümmert.

Der richtige Studienort

Attraktive Städte sind das kulturell faszinierende São Paulo und das landschaftlich kaum zu überbietende Rio de Janeiro. In diesen Städten befinden sich auch die landesweit berühmtesten Universitäten mit den am besten ausgestatteten Bibliotheken. Dem letzten Punkt kommt besonderes Gewicht zu. Denn die Bibliotheken sind in Brasilien leider oft miserabel bestückt. Neue Bücher aus dem laufenden oder vorigen Jahr sind fast nicht erhältlich.

Wichtig: Der Ruf und die Kosten

Was die Wahl der geeigneten Universität betrifft, spielen zwei Faktoren die entscheidende Rolle: Renommee und Kosten. Die brasilianische Hochschullandschaft kann grob in die kostenlosen öffentlichen und die teilweise recht teuren Privatuniversitäten unterteilt werden. Um Studiengebühren zu sparen, versuchen Brasilianer an öffentliche Universitäten zu gelangen. Deshalb ist hier der Konkurrenzkampf um einen Studienplatz besonders groß und der Eingangstest (vestibular) gilt als besonders schwierig. Die besten Studenten sammeln sich also an den öffentlichen Universitäten, die landesweit auch den besseren Ruf haben.

Öffentliche Hochschulen in Brasilien

Als Gaststudent, der sich für einige Kurse (matérias isoladas) einschreiben möchte, musst du den 'vestibular' nicht bestehen. Öffentliche Universitäten stellen daher eine attraktive Option dar. Besonders bekannt sind die öffentlichen Hochschulen in den unten aufgelisteten Städten.

Vorsicht bei privaten Unis in Brasilien

Es gibt einige interessante private Universitäten. Man sollte allerdings genau darauf achten, ob es sich um eine anerkannte Institution handelt. Denn besonders in Rechts- und Wirtschaftswissenschaften gibt es eine Vielzahl privater Hochschulen, bei denen all die Studenten reicher Eltern landen, die den 'vestibular' einer renommierten öffentlichen Universität nicht bestanden haben. Entsprechend niedrig ist dann auch das Niveau der Kurse.

Zeigt her eure Bewertungen!

Jährlich bewertet das brasilianische Bildungsministerium (Ministério da Educação) öffentliche und private Fakultäten. Die Bewertung basiert auf einem Test, dem sich die Studenten der verschiedenen Fakultäten jährlich unterziehen müssen, dem so genannten "provão". Die Studenten werden im Vergleich zu den anderen Studenten des Fachbereichs mit den Noten A (weit überdurchschnittlich) bis E (weit unterdurchschnittlich) eingestuft. Je besser die Studenten abschneiden, desto besser dürfte die Qualität der Ausbildung an der Hochschule sein. Allerdings erhält die Bewertung keine Informationen über Ausstattung und Infrastruktur der Universität, wie Bibliotheken oder Labore. Wegen der teilweise miserablen Bibliotheksausstattung sollte man deshalb zusätzlich unbedingt mittels des jeweiligen Online-Katalogs prüfen, ob aktuelle Bücher in den Fachbereichen vorhanden sind. Besonders gute Bewertungen bekommen unter den privaten Unis die Katholische 'Pontifícia Universidade Católica' (PUC), die es in fast jeder größeren Stadt gibt. Die PUC in Rio, São Paulo, Belo Horizonte, aber auch in anderen Städten ist sehr zu empfehlen.

Professor als Nebenjob

Die Gehälter für Professoren an öffentlichen Unis sind mit maximal etwa 2.000 Euro pro Monat sehr gering. Professoren unterrichten deshalb meist nur wegen des Renommees an öffentlichen Hochschulen. Parallel arbeiten sie an den viel besser bezahlenden Privatuniversitäten oder in der Wirtschaft. Als Konsequenz dieser Entwicklung kann es an öffentlichen Unis passieren, dass sich der Professor für die Studenten überhaupt keine Zeit nimmt oder gar nicht zur Vorlesung kommt.

Sprachliche Voraussetzungen

Die größte Hürde für ein Auslandsstudium in Brasilien dürfte für viele die Sprache sein. Nur wenige Studenten lernen an der Universität Portugiesisch oder bringen schulische Vorkenntnisse mit. Ein Vorteil ist jedoch, dass du als Student aus Europa an einer brasilianischen Universität eine echte Rarität darstellst. Vielleicht auch deshalb behandeln dich Professoren und Kommilitonen ausgesprochen freundlich. Manchmal gibt es sogar Professoren, die dir anbieten, im ersten Semester einen Großteil der Prüfungen in Englisch oder Französisch zu schreiben.

Romanisten im Vorteil

Die portugiesische Sprache lernst du im Land wirklich schnell. Oft bist du der einzige Ausländer im Bekanntenkreis und kannst deshalb Tag und Nacht Portugiesisch üben. Viele Brasilianer sind der englischen Sprache nicht mächtig und so bist du gezwungen, portugiesisch zu sprechen. Wer schon eine romanische Sprache wie Italienisch, Spanisch oder Französisch beherrscht, wird sicher keine besonderen Schwierigkeiten mit dem Portugiesischen haben. Nur rudimentäre Kenntnisse dieser Fremdsprache sind also wirklich kein Grund, den Traum vom Studium in Brasilien nicht zu verwirklichen.

Du möchtest Portugiesisch lernen?

An vielen deutschen Unis gibt es Fremdsprachen-Kurse verschiedener Niveaus für eingeschriebene Studenten. Das Gute daran: Sie sind meist gratis und du musst keine weiten Wege dafür in Kauf nehmen. Erkundige dich danach beim Sprachenzentrum deiner Uni oder bei der Fakultät für Romanistik. Gibt es an deiner Uni keine solchen Kurse, helfen dir die untenaufgelisteten Sites weiter.

Studienaufbau

Begonia Tamaya
Begonia Tamaya (Quelle: www.pixelquelle.de)

Du möchtest in Brasilien ein Voll- oder Aufbaustudium (Mestrado) absolvieren oder einen Doktortitel erwerben? Dann kommst du an einem schwierigen Aufnahmetest nicht vorbei.

Fachwissen allein reicht nicht

Je nach Studiengang werden dabei Fachwissen aber auch profunde Allgemeinkenntnisse in Mathematik, Naturwissenschaften, Portugiesisch, Englisch oder brasilianischer Geschichte abgefragt. Der Aufnahmetest für Graduationsstudienplätze heißt "vestibular" und entspricht in Schwierigkeitsgrad und Umfang etwa dem deutschen Abitur. Bei Bewerbungen um eine Postgraduation musst du eine anspruchsvolle Fachprüfung bestehen. Das Problem: Meist gibt es viel mehr Bewerber als Studienplätze.

Der Weg zum Studienplatz ist steinig

Brasilianische Studenten bereiten sich nicht selten ein Jahr und länger auf diese Zugangsprüfungen vor und besuchen teure private Vorbereitungskurse. Der Erwerb eines ordentlichen Studienplatzes ist also schon für Brasilianer eine ausgesprochen schwierige, zeitaufwändige und kostspielige Angelegenheit. Wer als Ausländer seinen beruflichen Lebensmittelpunkt nicht in Brasilien plant, sollte sich gut überlegen, ob sich der Aufwand für ein Studium dort lohnt.

Die Anerkennung von Studienleistungen

Man kann sich in Brasilien Studienleistungen aus Deutschland anrechnen lassen. Mit der erfolgreichen Teilnahme an Ergänzungskursen kannst du dann zusätzlich zum deutschen ein brasilianisches Universitätsdiplom erwerben. Dabei kannst du entweder ein in Deutschland begonnenes Studium in Brasilien beenden (transferência externa) oder aber einen deutschen Studienabschluss vollständig anerkennen lassen (reconhecimento de diploma). Zuständig für diese Anerkennung sind die öffentlichen Universitäten.

Aufbaustudium und Promotion

Es gibt in Brasilien in allen Fachrichtungen eine ganze Reihe von verschiedenen Aufbaustudien. Bei den meisten kann man in zwei Jahren einen "Mestrado" oder MBA erwerben. In erster Linie bieten die öffentlichen Universitäten Aufbaustudien an. Aber auch die katholische "Pontifícia Universidade Católica", die es in jeder großen Stadt gibt, bietet gute Postgraduierten-Programme. MBA-Programme gibt es zudem an vielen privaten Business-Schools. Hier sollte man sich vorher genau über den jeweiligen Ruf informieren.

Schnell und spezialisiert zum Ziel

Die Programme der Aufbaustudien sind in der Regel sehr gut organisiert und inhaltlich auf ein ganz spezifisches Fachinteresse zugeschnitten. In einem ersten Studienabschnitt müssen spezielle Kurse besucht und "créditos" erworben werden. Danach schreibt man eine wissenschaftliche Arbeit (dissertação de mestrado). Eine schnellere Variante zu dem meist zweijährigen "Mestrado" oder MBA ist eine Spezialisierung (especialização), die nur ein Jahr dauert. Es handelt sich dabei um eine Art abgespeckten "Mestrado", bei dem man ebenfalls zuerst Kurse besucht und dann eine Arbeit schreibt.

Per Kooperation zum Aufbaustudium

Der Zugang zu einem Aufbaustudium ist sehr einfach, wenn es eine spezielle Kooperation mit der deutschen Heimatuni gibt. Dies dürfte in Natur- und Ingenieurwissenschaften wesentlich häufiger vorkommen als bei den Wirtschafts-, Rechts- oder Geisteswissenschaften. Sonst läuft der normale Weg über eine schwierige Zugangsprüfung, bei der Fachwissen abgefragt wird. Wer des Portugiesischen nicht absolut mächtig ist, wird diese Zugangshürde kaum überwinden. Allerdings ist es gut möglich, dass man als Ausländer eine unbürokratische Sonderbehandlung bekommt. Brasilianische Unis sind sehr am wissenschaftlichen Austausch mit den USA und Europa interessiert. Deshalb ist es gut möglich, dass man auch ohne Bestehen der offiziellen Zugangsprüfung einen Studienplatz bekommt. Man sollte hierfür zuerst Kontakt zur jeweiligen Fakultät oder einem Professor aufnehmen. Gibt die Fakultät bereits grünes Licht, hilft sie dir auch, einen Studienplatz zu bekommen.

Die Promotion

Eine Promotion an einer brasilianischen Universität erscheint nicht unbedingt ratsam. Meistens ist das vorherige zweijährige Aufbaustudium (Mestrado) Voraussetzung für die Immatrikulation zu einem Promotionsstudiengang. Die Promotion selber dauert wiederum bis zu vier Jahre. Grund: Ebenso wie im Mestrado musst du in einem ersten Studienabschnitt durch Vorlesungen und Seminare zuerst genügend "créditos" verdienen, bevor du die wissenschaftliche Arbeit schreibst. Insgesamt dauert deshalb eine Promotion in Brasilien bis zu sechs Jahre. Schon aus diesem Grund ist sie für einen deutschen Studenten eine eher unattraktive Option.

Und was bringt's?

Außerdem werden die Promotionsstudienplätze grundsätzlich über eine schwere Zugangsprüfung vergeben. Zwar gibt es bei der Promotion in einigen Fällen Sonderlösungen für Ausländer, die dir den Zugangstest erspart. Trotzdem bleibt eine Promotion an einer brasilianischen Uni für Deutsche eher uninteressant. Das Studium für ein brasilianisches Universitätsdiplom dauert lange und erhöht außerdem nicht unbedingt die Karrierechancen in Deutschland.

Alternative "Matérias isoladas"

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Faultier (Quelle: www.pixelquelle.de)

Für deutsche Studenten und Doktoranden gibt es eine ausgesprochen interessante Alternative zum klassischen Weg über die Aufnahmeprüfung (vestibular): Bist du an einer deutschen Universität entweder als ordentlicher Graduationsstudent oder als Doktorand eingeschrieben, kannst du dich problemlos an den meisten brasilianischen Fakultäten in so genannten "matérias isoladas" immatrikulieren.

Ich bin so frei!

Konkret bedeutet das: Wer schon einen Studien- oder Promotionsplatz an einer deutschen Universität hat, kann an vielen brasilianischen Hochschulen ohne Aufnahmetest in einer Art Ergänzungsstudium Fächer belegen und Scheine erwerben. Meist genießt du in diesem Fall sogar die Freiheit, Fächer aus verschiedenen Jahrgängen und manchmal auch Studiengängen beliebig zu kombinieren. Wenn du die Klausuren am Ende jedes Semesters bestanden hast, bekommst du ein Zertifikat. Darin ist genau aufgelistet, welche Fächer mit welcher Note belegt wurden.

Ins Ausland für die Abschlussarbeit

Möglich ist zum Beispiel, nach dem vierten Semester in Deutschland für ein Jahr nach Brasilien zu gehen, sich dort für Vorlesungen und Seminare einzuschreiben (matérias isoladas) und die jeweiligen Scheine zu erwerben. Für den Schein musst du pro belegtem Fach und Semester drei bis vier schriftliche oder mündliche Prüfungen ablegen. Eine andere Option besteht darin, am Ende des Hauptstudiums nach Brasilien zu gehen und dort die Diplom- oder Magisterarbeit zu schreiben. Wer sich nämlich in seiner Abschlussarbeit vertieft mit bestimmten Aspekten der brasilianischen Wirtschaft, Gesellschaft, Politik oder der Wissenschaft (Tropenmedizin!) beschäftigen möchte, kann gezielt Vorlesungen und Seminare zu seinem Forschungsinteresse besuchen und parallel seine Diplom- oder Magisterarbeit schreiben.

An der Quelle

Das hat den Vorteil, für die Arbeit leichter an Fachliteratur oder empirische Daten aus dem Land heranzukommen. Eine gute Variante bietet sich so auch für Doktoranden, die zum Beispiel rechtsvergleichend zu Brasilien arbeiten möchten. Sie können während ein oder zwei Semestern gezielt Fächer belegen und parallel an ihrer Doktorarbeit basteln. Besonders interessant für Promotionsstudenten ist der Besuch einiger der inhaltlich sehr interessanten Fächer für Postgraduierte. Die dazu angebotenen Vorlesungen und Seminare sind oft von hohem Niveau.

Immatrikulationsbedingungen

  • Zuerst einmal müssen in dem von dir gewählten Fach freie Plätze vorhanden sein. Dies ist eine Grundvoraussetzung, die man nicht unterschätzen darf. Studienplätze sind in Brasilien heiß umkämpft. Weil aber in die Hörsaale meist nicht mehr als 60 Studenten hineinpassen, legen die Fakultäten für jedes Semester fest, wie viele Plätze für Studenten von "matérias isoladas" zur Verfügung stehen.
  • Du musst nachweisen, dass du an einer deutschen Hochschule als Student oder Doktorand immatrikuliert bist. Vorlegen solltest du dazu einen tabellarischen Lebenslauf und Kopien von Universitätsdiplomen wie der Zwischenprüfung oder dem ersten Staatesexamen. Außerdem musst du eine genaue Auflistung der bereits besuchten Vorlesungen und Seminare einreichen. Ein solcher "histórico escolar" enthält pro bereits absolviertem Semester die jeweils belegten Fächer mit der Anzahl der Semesterstunden sowie der Note. In deutschen Jura- oder Magisterstudiengängen gibt es die "histórico escolar" nicht. Für Brasilianer ist es daher nicht unbedingt leicht verständlich, dass man in vier Jahren Jurastudium vielleicht nur acht Scheine erworben hat. Deshalb ist es gut, sich selbst eine entsprechende Liste zusammenzustellen und sie an der eigenen Heimat-Universität unterschreiben zu lassen.
  • Wer als Promotionsstudent die angesprochenen Kurse des Mestrado oder Dotorado besuchen will, muss außerdem sein Abschlusszeugnis (zum Beispiel Erstes Juristisches Staatsexamen) vorlegen.
  • Auch der Reisepass mit dem notwendigen Visum für das Studienjahr muss vorgelegt werden.
  • Du schreibst dich zu Beginn jedes Semesters ein, also Anfang Februar oder Anfang August. Es gibt feste Daten für die Einschreibung in den "matérias isoladas". Du kannst sie im "departamento de registro e controle" der Universität oder im Internet erfahren.

Genaue Angaben über die Voraussetzungen zur Immatrikulation in "matérias isoladas" erhält man an der jeweiligen Universität, meist im "departamento de registro e controle acadêmico". Oft gibt es die notwendigen Informationen auch im Internet auf der Homepage der Universität.

Visum und Immatrikulation

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Kathedrale

Als Ausländer stellt sich bei der Immatrikulation ein kleines Problem: Die Einschreibung erfolgt meist wenige Wochen vor Semesterbeginn. Zu diesem Zeitpunkt benötigt man aber bereits ein Visum mit Studienerlaubnis. Dafür wiederum ist aber der Nachweis über die Zulassung zum Ergänzungsstudium notwendig. Ebenso ist es für die Bewerbung um ein Stipendium äußerst hilfreich, wenn du zum Zeitpunkt der Stipendienbewerbung schon einen Nachweis über die mögliche Immatrikulation an der brasilianischen Gastuniversität vorlegen kannst. Je weiter du geplant hast, desto eher wirst du gefördert.

Früh bestätigen lassen

Leider laufen Bewerbungsfristen für ein Stipendium in der Regel mehr als ein Jahr vor Studienantritt ab. Das ist natürlich viel früher, als die eigentliche Einschreibung in Brasilien überhaupt möglich ist. Deshalb ist es hilfreich, wenn du schon recht früh eine Bestätigung der brasilianischen Universität in der Hand hast, die bescheinigt, dass du im Studienjahr XY an der Fakultät bestimmte Fächer als "matérias isoladas" belegst. Wie ist das nun aber möglich, wenn du dich für "matérias isoladas" erst wenige Wochen vor Semesterbeginn einschreibst?

Kleiner Kniff bringt große Hilfe

Hier hilft einem das jedem Brasilienkenner vertraute "jeitinho brasileiro" (etwa als "Kniff" oder "kleiner Dreh" zu übersetzten). Wenn man sich nämlich schon mehr als ein Jahr vor der eigentlichen Einschreibung an die brasilianische Gastuniversität wendet, dann kann man seinen Fall erklären. Nach einem gewissen argumentativen Aufwand müsste man dann das Zertifikat erhalten. Dies liegt nicht nur daran, dass Brasilianer höchst hilfsbereit sind und formale Regeln nicht die gleichen unüberwindbaren Barrieren wie in Deutschland bedeuten. Es gibt einfach nicht besonders viele Studenten aus Deutschland, Europa und den USA. Die Universität freut sich mit anderen Worten über das entgegenbrachte Interesse und wird deshalb formale Hürden umgehen.

Zeugnisse in Portugiesisch

Bei dieser ersten Kontaktaufnahme sollte gleich geklärt werden, welche der Dokumente du ins Portugiesische übersetzen musst. Einige Universitäten wie die "Pontifícia Católica de Minas Gerais" in Belo Horizonte zeigen sich in formalen Fragen ausgesprochen flexibel und fordern keine offiziellen Übersetzungen. Dies kann aber von Hochschule zu Hochschule variieren.

Aufenthaltsbestimmungen

Bis zu maximal 90 Tage kannst du ohne Visum nach Brasilien kommen. Der Reisepass muss bei Ankunft in Brasilien für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen mindestens noch sechs Monate darüber hinaus gültig sein. Verlängerung bis zu weiteren 90 Tagen sind vor Ort möglich. Es kann sein, dass du einen Nachweis der Rück- oder Weiterreise erbringen musst. Manchmal wird auch ein Nachweis über ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes gefordert.

Schnelles Visum

Wer länger als 90 Tage bleibt, muss das Visum beim zuständigen brasilianischen Konsulat in Berlin oder München beantragen. Die Adressen findest du im Netz unter http://www.brasilianische-botschaft.de. Ein Visum bekommst du häufig recht schnell. Manchmal klappt es innerhalb von acht Tagen. Wichtig ist, dass man innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nach Erteilung (zirka 90 Tage) einreisen muss. Einzelheiten kannst du beim Konsulat selbst erfragen.

Langsamer Ausweis

Nach der Einreise hat man eine Frist von 30 Tagen, um sich bei der "Polícia Federal" seiner Stadt anzumelden. Dort bekommst du einen vorläufigen Personalausweis. Nur nebenbei gesagt: Nach über sieben Monaten wartete der Verfasser dieses Berichts noch immer auf seinen endgültigen Ausweis.

Studiengebühren und Stipendien

Öffentliche Unis sind kostenlos und deshalb auch besonders attraktiv. Es fallen nur Verwaltungsgebühren von etwa 100 Euro im Semester an.

Wer soll das bezahlen?

Die Preise der Privatunis variieren erheblich. Gerade auch zwischen den einzelnen Fächern: Naturwissenschaften, Ingenieurwesen, Informatik und Medizin sind wegen der teuren Ausstattung von Labors wesentlich teurer (bis zu 800 Euro monatlich) als Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Als Richtwert kann man für ein Vollstudium eine monatliche Belastung von 250 bis 300 Euro rechnen.

Mehr Kurse, mehr Kosten

Beim Studium der "matérias isoladas" richtet sich der Preis nach Anzahl der Kurse (zirka 300 Euro pro Kurs im Semester). Aufbaustudiengänge können wesentlich teurer sein.

Nichts für Sparer

Wichtig für die Entscheidung für oder gegen ein Auslandsstudium in Brasilien ist der Kostenfaktor. Lebenshaltungskosten werden in Brasilien zwar als wesentlich niedriger als in Deutschland angenommen, dies trifft aber nicht auf die Megacities wie Rio de Janeiro oder Sao Paulo zu. Die reicheren und damit sichereren Viertel stehen sowohl in Mieten als auch in den Lebenshaltungskosten, deutschen Städten in nichts nach. Hier liegen selbst mit günstigem Wechselkurs die Lebensmittelpreise über deutschem Niveau. Ein Student wird pro Monat in den meisten Fällen dieselbe Summe an Geld benötigen wie in Deutschland. 600 bis 900 Euro im Monat wird man auch in Brasilien brauchen. Telefon- und Transportkosten schlagen deutlich zu Buche, da es nur selten so etwas wie das deutsche Monats- oder Semesterticket gibt. Hier ist es ratsam, sich bei den brasilianischen Kommilitonen nach Tipps umzuhören. In Brasilien wird einem bei freundlichem Auftreten jedoch in den meisten Fällen sehr freundlich geholfen.

Nichts ist umsonst

Außerdem möchtest du während deines Brasilienjahres ja auch etwas vom Land kennenlernen. Selbst kleine Wochenendreisen drücken dann doch ziemlich auf die Monatskasse. Hinzu kommen beim Besuch einer Privatuniversität die Studiengebühren. Diese betragen pro belegtem Kurs rund 300 Euro pro Semester. Wer also vier Fächer belegen will, muss mit mindestens 1.200 Euro pro Semester rechnen. An den öffentlichen Universitäten sind für die Einschreibung nur Verwaltungsgebühren von 50 bis 100 Euro fällig.

Stipendien helfen weiter

Nebenjobs bekommst du als Student in Brasilien nur schwer und wenn, sind sie sehr schlecht bezahlt. Stundenlöhne von weniger als 3 Euro sind keine Seltenheit! Ein Stipendium ist also eine willkommene Geldquelle. Links findest du weiter unten aufgelistet.

Leben und Studieren in Brasilien

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Südbrasilianischer Dschungel (Quelle: www.pixelquelle.de)

Öffentliche Sicherheit in den großen Städten ist in Brasilien ein ernstes Problem. Dabei liegt die Gefahr hauptsächlich darin, dass man als Ausländer nicht weiß, wo es gerade gefährlich ist. So kann ein Bummel im absolut überfüllten Stadtzentrum wegen gewaltbereiter Straßenkinder gefährlicher sein, als eine einsame Straße in der Peripherie. Deshalb sollte man sich unbedingt bei Einheimischen über gefährliche Ecken und Viertel informieren und deren Ratschläge einhalten. Sonst gilt: Vernünftige Vorsicht walten lassen und sich nicht durch ständige Angst den Studienaufenthalt vermiesen. Dunkle Ecken, Favelas (Elendsviertel) und öffentliche Verkehrsmittel sind bei Nacht strikt zu meiden!

Täglich drei bis vier Stunden im Stau

Die Punkte Gewalt und Verkehrsstau solltest du bei deiner Studienortwahl mit berücksichtigen. Gewaltkriminalität ist in allen großen Städten ein Risikofaktor. Die Gefahr ballt sich jedoch ganz extrem in Rio und São Paulo. Insbesondere in São Paulo kommt der unerträgliche Verkehrsstau hinzu, der einen täglich bis zu drei oder vier Stunden in öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln sitzen lässt.

Wie wärs mit was Ruhigerem?

Deshalb sollte man sich ernsthaft Gedanken über alternative Studienorte machen: Studieren kannst du auch in den wesentlich reicheren Städte im Süden wie Porto Alegre oder dem landschaftlich sehr schönen und klimatisch angenehmen Florianópolis oder in Campinas im Bundesstaat São Paulo mit der berühmten öffentlichen Universität UNICAMP. Der Verfasser selbst hat sein Ergänzungsstudium in Belo Horizonte verbracht - einer Stadt, die für Touristen vielleicht nicht besonders attraktiv erscheinen mag. Zum Studieren und Leben ist sie aber aufgrund des angenehmen Klimas, der Größe (2,2 Millionen Einwohner) und der geringeren Gewaltkriminalität sicher keine schlechte Wahl.

Zeitraubend und überfüllt

Öffentliche Verkehrsmittel in Brasilien rauben einem viel Zeit. Sie sind außerdem völlig überfüllt und besonders in Rio und São Paulo bei Nacht ziemlich gefährlich. Wer länger in Brasilien bleibt, sollte über den Kauf eines Autos nachdenken. Gebrauchtwagen sind zwar im Vergleich zu Deutschland sehr teuer. Doch kann man den Wagen nach einem Jahr meist wieder gut loswerden. Und Benzin ist in Brasilien im Vergleich zu Deutschland sehr billig.

Bezahlbare Alternative

Auf Langstrecken ist das brasilianische Bussystem sehr gut ausgebaut und auch bezahlbar. Inlandflüge werden ebenfalls immer billiger (Belo Horizonte - Rio ab 35 Euro pro Strecke). Zum Reisen in der Umgebung ist ein eigener Pkw natürlich bequemer, besonders wenn man die Naturparks kennen lernen will.

Lebenshaltungskosten

Brasilianische Studenten wohnen aus finanziellen und kulturellen Gründen (enge Familienbindung) meist bei den Eltern. Die Mehrheit der jungen Leute zieht erst dann bei den Eltern aus, wenn die Hochzeitsglocken läuten. Konkret gehen deshalb nur diejenigen in Wohnheime, WGs (repúblicas) oder Einzelwohnungen, die keine andere Wahl haben. Zum Beispiel, weil es in ihrem Heimatdorf keine Uni gibt. Dieser Umstand hat bedeutende Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt.

Wohnheim: nicht für alle offen

Zwar gibt es in jeder der Hauptstädte in den Bundesstaaten Studentenwohnheime. Häufig ist der Zugang allerdings auf sozial bedürftige Studenten (carentes) beschränkt. Für ausländische Studierende ist es deshalb nur dann leicht, einen Wohnheimplatz zu bekommen, wenn spezifische Programme der Unis zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs mit dem Ausland bestehen. Manchmal gibt es auch konkrete Kooperationen zwischen Gastuni und der deutschen Heimatuniversität.

Gute studentische Infrastruktur

In Brasilien sind die Städte umso mehr durch Universitäten und das Studentenleben geprägt, je kleiner sie sind. Klassische Studentenstädte wie Campinas (Bundesstaat São Paulo) mit der bekannten Universidade Federal de Campinas (UNICAMP) oder die kleine wunderschöne Kolonialstadt Ouro Preto (Bundesstaat Minas Gerais) mit ihrer für Bergbau- und Ingenieurwesen berühmten Hochschule bieten für Studenten deshalb eine sehr gute studentische Infrastruktur. Dort sind Wohnheimplätze leicht zu haben.

Wie wärs mit einer WG?

Ähnliches gilt für Wohngemeinschaften. Die "repúblicas" etwa in Ouro Preto sind legendär. Hier hausen vier bis zehn Studenten auf engstem Raum zusammen. Man wird als Ausländer sicher ohne Schwierigkeiten eine Wohnung finden. Dagegen ist das Leben in den Metropolen wie Rio, São Paulo oder Belo Horizonte wesentlich anonymer. Auch kann die Suche nach einem Zimmer durch die hohe Nachfrage nach Wohnungen in begehrten Vierteln, wie der Copacabana in Rio erschwert werden. Viele brasilianische Studenten teilen sich deshalb und wegen der höheren Mieten ein Zimmer. Hier muss man für sich entscheiden, wie viel Privatsphäre einem wichtig ist. Als ausländischer Student kann man jedoch trotzdem schon vor der Ankunft in Brasilien ein Zimmer einer WG organisieren. Hierzu meldet man sich idealerweise auf einem einschlägigen Portal für WGs an (siehe Seitenende).

So wird teilweise die Anlage eines persönlichen Profils gefordert - parallel kann man die Anzeigen nach passenden Angeboten durchsuchen. Da teilweise auch ältere Brasilianer ihre Wohnungen, insbesondere in den teuren Vierteln großer Städte wie Rio, untervermieten, sollte sowohl das Profil, als auch das Anschreiben auf Portugiesisch sein. Ein interessantes Profil mit dem Angebot eines Sprachaustausches kann ein attraktiver Pluspunkt in vielen WGs mit überwiegend brasilianischen Mitbewohnern sein, weshalb man trotz Abwesenheit den Zuschlag bekommen kann. Wichtig ist es, nicht auf etwaige Mietvorauszahlungen (teilweise per Western Union) einzugehen - dahinter verbergen sich oft betrügerische Absichten.

Eine weitere Alternative ist die Suche nach Wohnungen auf Facebook, da viele Vermieter diesen Kanal für sich entdeckt haben, um ihre Wohnungen an ausländische Studenten vermitteln zu können. Hier lohnt sich dennoch der Vergleich des Mietpreises - häufig werden hier deutlich höhere Mieten verlangt. Es kann jedoch ein komfortabler Weg sein, da man wahrscheinlich auch mit anderen ausländischen Mitbewohnern die Wohnung teilen wird und sich so auf Englisch verständigen kann.
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Favela in Brasilien (Quelle: www.pixelquelle.de)

Mietkosten

Freundschaften werden in Brasilien recht schnell geschlossen. Wer offen auf andere zugeht, wird auch ein WG-Zimmer finden. Ein- bis Drei-Zimmer-Appartements kann man schon für 100-250 Euro bekommen. Sie sind meist unmöbliert. In jeder Stadt gibt es jedoch Second-Hand Läden (Topa Tudos). Dort kannst du sehr billig einfache Gebrauchtmöbel kaufen. Wer möbliert wohnen will, muss für ein bis drei Zimmer 200-450 Euro hinblättern. In Rio de Janeiro und Sao Paulo sind die Mieten höher. Ein-Zimmer-Wohnungen sind selten auf dem Markt. Ein kleiner Vorteil bei der Wohnungssuche besteht in Brasilien darin, dass nicht der Mieter, sondern der Vermieter den Makler bezahlt.

Billig ist oft gefährlich

Bei der Wohnungssuche variieren die Preise zwischen den Vierteln erheblich. Weit außerhalb der Stadt, direkt im lärmenden Zentrum oder gleich neben einer Favela ist das Wohnen natürlich viel billiger, aber auch viel gefährlicher. Wer sicher wohnen will, und das ist dringend anzuraten, sollte sich schon ein reicheres Wohnviertel aussuchen. Viele Gebäude haben ihren eigenen 24-Stunden Wachdienst sowie hohe Zäune mit Alarmanlage.

Medizinische Versorgung in Brasilien

Die gesetzliche Krankenversicherung deckt die Kosten für die medizinische Versorgung in Brasilien nicht. Deshalb ist es gut, in Deutschland eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Der Verfasser hat eine über den DAAD bekommen (Kosten etwa 50 Euro pro Monat), die fast alles abdeckt (Zahnarzt, Brille mit Einschränkungen und anderes). Der Abschluss einer Versicherung in Brasilien ist möglich, aber nicht ratsam. Die ganz einfache Grundversorgung bei Schnupfen und Husten ist auch für Ausländer gratis. In jedem Viertel gibt es hierfür einen "posto de saude". Wird es aber ernster oder muss man gar ins Krankenhaus oder zum privaten Arzt, macht dieser keinen Finger krumm, bevor man keinen Vorschuss bezahlt hat. Es ist übrigens durchaus üblich, dass man bei Einlieferung erst einmal einen Scheck in Höhe von 200 Euro und mehr als Sicherheit hinterlegen muss. Hier sollte man gut aufpassen, was man unterschreibt.

Vorsicht vor Gelbfieber

Neben den Standardimpfungen ist die Impfung gegen Gelbfieber unbedingt anzuraten. 2001 gab es zum Beispiel im ganzen Bundesstaat Minas Gerais eine Epidemie. Das Malaria-Risiko variiert von Region zu Region. In der Nähe des Amazonas ist es am größten. In jedem Fall ist es gut, sich gegen Mückenstiche zu schützen. In den ärmeren Regionen - besonders im Nordosten oder Amazonasgebiet - sollte man beim Essen aufpassen: Leicht kann man sich dort eine Durchfallerkrankung einfangen. Vorsicht ist hier besonders mit Leitungswasser geboten.

Tipps für die richtigen Impfungen

Außerhalb der Großstädte ist die medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet. Wenn man auf bestimmte Medikamente angewiesen ist, sollte die Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Neben anderen Tropenkrankheiten treten in verschiedenen Gebieten auch Cholera und Dengue-Fieber auf. Empfehlungen zum Gesundheitsschutz und Reisemedizin findest du unter http://www.safetravel.ch oder beim Centrum für Reisemedizin. Viele deutsche Krankenkassen bieten einen Zuschuss zu den angefallenen Impfkosten an. Hier lohnt es sich nachzufragen und sich über die Gefahrenregionen und die Impfempfehlungen beraten zu lassen.

Weblinks für Brasilien

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Dom Bosco Kirche

Allgemeine Links und Informationen

Portugiesisch-Kurse: Infos und Sprachkurse

Bekannte öffentliche Hochschulen in Brasilien

Studium mit Links

Stipendien für dein Auslandsstudium

  • Erich-Egner-Stipendium der Hermes Stiftung: Das Stipendium wird seit 1996 vergeben und hat zum Ziel, Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften das Studium an der Universidade de São Paulo (Brasilien) oder der Universidad Nacional de Córdoba (Argentinien) finanziell zu erleichtern.
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) - die bedeutsamste Förderquelle zur Finanzierung eines Auslandsstudiums in Brasilien. Der DAAD vergibt Studien- und Promotionsstipendien sowie inzwischen auch Kurzstipendien für Abschlussarbeiten.
  • BE MUNDUS - mit 1000-2500 Euro/Monat (+ zusätzliche Kostenübernahme der Reise, Versicherungen und Studiengebühren) wohl eines der höchstdotierten Stipendien im Rahmen des Erasmus Mundus Programms der Europäischen Union für einen Studienaufenthalt oder Forschungsvorhaben an einer brasilianischen Universität.

Zeitungen

Geographie, Land und Leute

Weblinks