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Studieren an der Weltklasse-Uni

Princeton University in New Jersey USA [Quelle: unsplash.com, Joshua Jen]

Quelle: unsplash.com, Joshua Jen

Die private Princeton University (PU) in den USA ist Teil der Ivy League und gehört damit zu den renommiertesten Elite-Universitäten weltweit. Eine Aufnahme ist zwar enorm schwer, doch wer es schafft, kann mit besten Berufsaussichten rechnen.

Die Princeton University (PU) ist eine private Universität mit besonderem Schwerpunkt auf Spitzenforschung und Lehre im Undergraduate-Bereich (in Deutschland vergleichbar mit dem Bachelor). In beidem gehört die Universität mit Sitz in Princeton, New Jersey, zur Weltklasse. Sie gehört zu den acht Universitäten der Ivy League, die in allen Rankings auf US- und internationalem Niveau, wie z.B. dem Shanghai-Ranking einen der vordersten Plätze einnimmt. Undergraduate-Studenten in Princeton profitieren gleichsam wie Postgraduate-Studenten aus Deutschland von den Ressourcen einer Weltklasse-Forschungs-Institution. 

Studium an der Princeton University

Grundstudium

Die ersten zwei Jahre studiert man am College in einem Studium Generale, ohne sich speziell auf bestimmte Fachbereiche festzulegen. Erst in der zweiten Hälfte belegen Studenten Majors und Minors. Undergraduate-Kurse in den Geisteswissenschaften sind traditionell Seminare oder wöchentlichen Vorträge mit Diskussionen in einem zusätzlichen Seminar, dass als "Precept" bezeichnet wird, für das pro Sitzung im Schnitt 100 Seiten gelesen werden müssen. Zum klassischen Examen kommen ein oder zwei umfangreichere Stück unabhängiger Forschung, die bekannt sind als "Junior-Papiere."

Master-Programme

Da deutsche Studenten meist für ein Jahr in die USA zum Studieren kommen, eignen sich am besten die Graduierten-Kurse in denen meist gleichaltrige Kommilitonen sitzen. Die Amis schließen ihr vierjähriges Studium bereits mit 22 ab – und kommen nach ein paar Jahren zurück zum Master, den in Princeton aber nur rund ein Viertel aller Studenten machen. Die Akzeptanz des "Undergraduate" ist in den USA vollwertig – nicht wie der Bachelor in Deutschland, der von vielen Firmen wenig oder gar nicht bisher anerkannt wird. Princeton bietet Postgraduierten-Forschung mit Degress in folgenden Fächern:

  • Mathematik
  • Physik
  • Astronomie und Plasma-Physik
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Geowissenschaften
  • Geschichte
  • Politologie
  • Psychologie
  • Philosophie
  • Englisch
  • Theologie

Manko bleiben jedoch eine medizinische Fakultät, Law School und Business School, die PU ausnahmsweise nicht zu bieten hat. Die bekannteste Schule ist die Woodrow Wilson School für öffentliche und internationale Angelegenheiten. Gegründet in 1930 und 1948 umbenannt nach Universität und US-Präsident Woodrow Wilson.

Die Graduate School bietet Programme in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik an. Die Doktoranden-Ausbildung steht allen Disziplinen offen. Wenngleich die Studierenden, die ihren Bachelor bereits in der Tasche haben, die Master-Studiengänge Architektur, Engineering, Finance und Public Affairs (an der Woodrow Wilson School zum Sprungbrett in den öffentlichen Sektor) bevorzugen.

Promotions-Programme

Auch bieten sich an der PU exzellente Promotionsstudiengänge in den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften an. Wobei hier besonders die Fächer Politik, Theologie und Makrobiologie empfohlen werden, denn die PU ist anders als Harvard (Law School und Business School) bekannt für die Geisteswissenschaften und Spitzen in Naturwissenschaft: Der Forrestal Campus verfügt über spezielle Einrichtungen zum Untersuchen von Plasma-Physik und Meteorologie.

Bibliotheken

Die Uni-Bibliothek (benannt nach "Firestone") beherbergt über zwölf Millionen Werke, darunter sechs Millionen Bände. Die Firestone-Bibliothek ist eine der größten Universitätsbibliotheken der Welt. Nur der Vatikan und die Kongressbibliothek in Washington D.C. sind größer, dafür aber nur mit Genehmigung zugänglich. Deswegen ist Firestone mit Harvard die größte "Open-Stack"-Bibliothek weltweit, die eine Hochschule bieten kann. Senior-Studenten können sich in einigen Abteilungen für geschlossene blaue "Carrels" bewerben, die ähnlich einem U-Boot im Keller in der Hauptbibliothek eine private Lagerhaltung von Büchern und Materialien ermöglicht, gesichert durch ein Zahlenschloss und Metalltüren – gegen den Lärm beim Studieren.

Umgebung der Universität

Anreise

Princeton liegt etwa eine Stunde mit dem Zug und Auto von New York City (Direktverbindung Princeton Junction – Penn Station, Midtown Manhattan. Zum Fliegen: Newark benutzen!) entfernt. Philadelphia (Nicht empfehlenswert als Docking-Station aus Frankfurt) ist mit dem Auto in einer halben Stunde – mit drei Zügen aber in 90 Minuten zu erreichen.

Architektur

Entworfen von berühmten Architekten erstreckt sich der Campus auf zwei Quadratkilometern mit Parks und einer großen Anzahl von Gebäuden im Neo-Gothic-Stil. Die meisten wurden im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert gebaut. Ältestes Gebäude auf dem Campus ist die Nassau Hall. Ein Unikat und Revival der Antike sind die Nachbildungen griechischer Tempel (Whig und Clio Halls). Moderne Gebäude gibt es vor lauter Oxford-Feeling der Neo-Gothic kaum. Wenige finden sich im Osten und Süden des Campus.

Landschaft

Princeton hat viel Grün auf dem Campus. Stahl-Magnat Andrew Carnegie fügte diesem das Wasser hinzu, damit die Elite-Studenten so wie im britischen Cambridge "punten" können (in Tübingen nennt man es "stochern"). Neben dem Carnegie-See, der künstlich für Princeton gebuddelt wurde, erstrecken sich der Delaware- und Raritan-Kanal aus dem Jahre 1830. Hier kann man über 100 Kilometer Fahrradfahren (in den USA ungewöhnlicher als z.B. im westfälischen Münster) und abends wie morgens Joggen, bei dem auch Frauen mit Hund zu sehen sind. Ein festes Indiz dafür, dass diese Gegend "safe" ist.

Sicherheit

Obwohl Princeton selbst eine Insel der Glückseligen sein mag, so ist die Umgebung zwischen den beiden Großstädten, der Metropole New York und Philadelphia, nicht ungefährlich. Der Reichtum der Princetonians hat schon manchen Dieb angelockt. Deswegen gibt es eine Campus-Polizei, "Princeton Public Safety", die sowohl Leute festnimmt und ermittelt, oder aber Besoffene von Partys ausnüchtert (auch das kommt an einer Eliteschule vor, wenn auch deutlich weniger als an den großen staatlichen Stätten).

Geschichte

Ursprünglich gegründet in 1746 in Elizabeth, New Jersey bekam die PU 1896 ihren jetzigen Namen. Princeton ist die vierte Hochschule, die in den USA gegründet wurde. Harvard rangiert stolz als älteste Uni. Die Princetoner Universität wurde im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Universitäten (im Gleichklang der Ivy League) auch aus religiösen Motiven gegründet. Damals hatte sie eine enge Bindung an die Presbyterian Church. Heute gibt es keine religiösen Forderungen mehr an die Studenten, obwohl rund die Hälfte der Princetonians auch heute noch mehr konservativ-christlich geprägt sind.

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