Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Überblick

Das Mercator Kolleg fördert leistungsstarke Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen, die eine verantwortliche Tätigkeit in internationalen Einsatzfeldern anstreben. Während des 13-monatigen Programms arbeiten die Teilnehmer in zwei bis drei internationalen Organisationen. Im Mittelpunkt steht dabei ein selbst entworfenes Projekt zu Themen der internationalen Zusammenarbeit, etwa der Außen- und Sicherheitspolitik, der Wirtschaftspolitik, der technisch-naturwissenschaftlichen Zusammenarbeit oder auch der Entwicklungszusammenarbeit. Neben diesen Arbeitsphasen finden Fortbildungsseminare zur internationalen Politik sowie zur Entwicklung von Führungskompetenzen statt.

Die Studienstiftung und die Stiftung Mercator führen und entwickeln mit dem Mercator Kolleg für internationale Aufgaben das 1995 von der Robert Bosch Stiftung eingerichtete „Stiftungskolleg für internationale Aufgaben“ fort, das die Robert Bosch Stiftung seit 2001 in gemeinsamer Trägerschaft mit der Studienstiftung und in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt durchgeführt hat.

Programmziel

Ziel des Programms ist die Stärkung der Präsenz deutschsprachigen Personals in Führungspositionen Internationaler Organisationen sowie die Qualifizierung von international denkenden und handelnden Nachwuchsführungskräften. Während des 13-monatigen Programms arbeiten die Kollegiaten in zwei bis drei Internationalen Organisationen (UN- und EU-Institutionen, OECD, OSZE, Weltbank, NATO), oder in global tätigen NGOs, Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsunternehmen. Eine von den Kollegiaten selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen. Das Programmjahr beginnt jeweils im September. Das monatliche Stipendium beträgt 1.250 Euro. Darüber hinaus stehen weitere Fördermittel für Auslandsaufenthalte und Sprachkurse zur Verfügung.

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