Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

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Leitbild

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Die Helmut-Schmidt-Universität ist eine der beiden Hochschulen in Deutschland, die dem wissenschaftlichen Studium und der akademischen Bildung von Offizieren dienen. Sie steigert die Attraktivität des Offizierberufs und ist zugleich Impulsgeber und Leistungsträger für die Streitkräfte.

Die Helmut-Schmidt-Universität nimmt ihre Aufgaben durch Forschung, Lehre und Weiterbildung in der vom Träger und der Freien und Hansestadt Hamburg verbürgten Autonomie wahr. Sie stärkt mit ihrer Forschungsinfrastruktur den Wissenschaftsstandort Hamburg.

Sie entwickelt das Studien- und Weiterbildungsangebot nach dem Stand der Wissenschaften sowie dem Bedarf an Führungskräften in Militär, Wirtschaft und Gesellschaft weiter. Dabei betont und erschließt sie in Forschung und Lehre Möglichkeiten der Interdisziplinarität von Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften, auch um das Profil der Absolventen im nationalen und internationalen Wettbewerb zu schärfen und deren Zukunftschancen zu verbessern. Das gilt nicht zuletzt bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Helmut-Schmidt-Universität zeichnet sich durch Offenheit nach innen und außen aus und lässt sich von dem Ziel leiten, Bildung durch Wissenschaft für das 21. Jahrhundert zu vermitteln.

Studium an der HSU

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Im Durchschnitt sind an der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) etwa 1.900 Studierende in neun Studiengängen eingeschrieben. Zur Zeit können folgende Fächer studiert werden: Betriebswirtschaftslehre, Elektrotechnik, Geschichtswissenschaften, Maschinenbau, Pädagogik, Politikwissenschaften, Rechnergestützte Ingenieurwissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen.

Die neuen Studiengänge Psychologie und Logistikmanagement befinden sich derzeitig in der Konzeptionsphase.

Obwohl sich das Studium an einer Universität der Bundeswehr inhaltlich nicht von öffentlichen Hochschulen unterscheidet, gibt es doch einige Besonderheiten:


  • Intensives Studium

Ein Studienjahr an der HSU besteht aus drei Trimestern mit jeweils 12 Wochen Dauer und einer sich daran anschließenden dreimonatigen vorlesungsfreien Zeit, in der Prüfungen absolviert und Industriepraktika abgeleistet werden müssen. An der HSU ist nicht nur die vorlesungsfreie Zeit deutlich kürzer als an öffentlichen Hochschulen, sondern auch die Zahl der Trimesterwochenstunden höher. Dies erfordert eine höhere Leistungsfähigkeit der Studenten, die über Aufnahmeprüfungen sichergestellt wird.

  • Vollwertiger Universitätsabschluss in dreieinhalb Jahren

Die Regelstudienzeit beträgt für alle Studiengänge zehn Trimester. Das entspricht dreieinviertel Jahren. Spätestens nach vier Jahren muss das Studium abgeschlossen sein. Da das Studium nach Hamburger Hochschulrecht erfolgt, ist der Diplom- oder Magisterabschluss dem an öffentlichen Universitäten gleichgestellt.

  • Materielle Absicherung

Um es den Studierenden an der HSU zu ermöglichen, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren, bekommen sie ein Gehalt gezahlt. Dies macht sie von ihren Eltern oder eventuellen Nebentätigkeiten unabhängig.

  • Campus-Universität

Die Studierenden brauchen auch keine Zeit mit der Suche nach einer „Studentenbude“ zu verbringen. Sie leben in komfortablen Wohnheimen direkt auf dem Campus. Dort befinden sich neben den Einrichtungen für Forschung und Lehre auch die Bibliotheken, die Mensa und die Sportanlagen. Das sorgt für kurze Wege und spart viel Zeit, die effektiver für das Studium aufgewendet werden kann.

  • Kleingruppenkonzept

Auch das Studium in kleinen Gruppen ist fester Bestandteil des ehrgeizigen Studienkonzepts an der Helmut-Schmidt-Universität und trägt dazu bei, dass das Studium in der Regelstudienzeit zu schaffen ist. Die meisten Lehrveranstaltungen (außer einigen Vorlesungen im Grundstudium) finden in Gruppen mit nicht mehr als 25 Teilnehmern statt.

  • Überdurchschnittliche Ausstattung

Damit das Trimestersystem funktioniert und die knappe Regelstudienzeit eingehalten werden kann, ist eine besonders gute personelle und materielle Ausstattung unabdingbar. Das Betreuungsverhältnis ist hier ungewöhnlich gut: Auf je 19 Studenten kommt ein Professor.

  • Studium Generale und Fremdsprachenausbildung

Fakultative fächerübergreifende Studienanteile gibt es zwar auch an öffentlichen Universitäten. An der HSU ist das Nebenfachstudium aber obligatorisch - und ein Teil der Diplom- oder Magisterabschlussprüfung. Darüber hinaus nehmen die Studierenden an studienbegleitenden Sprachkursen in Englisch oder auch anderen Fremdsprachen teil.

  • Zivile Studierende an der HSU

Seit einiger Zeit ist es auch möglich, gegen Zahlung einer Studiengebühr an der HSU zu studieren, ohne Offizier der Bundeswehr zu sein. Die Studiengebühr sowie die notwendige materielle Absicherung der Studierenden wird im Rahmen von Industriestipendien gewährleistet. Für die Industriepartner liegt die Attraktivität darin, dass sie ihren Nachwuchsführungskräften ein effizientes und hochwertiges Studium ermöglichen und sie gleichzeitig über Praktika und Diplomarbeiten an das Unternehmen binden können. Insbesondere im Bereich der Ingenieurwissenschaften wird dieses Modell von der Industrie nachgefragt. Ein Beispiel für ein Studien-Stipendium ist die Förderung durch die Jungheinrich-Stiftung. Weitere Informationen können unter stipendium@hsu-hh.de angefordert werden.

Forschung an der HSU

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Im Bereich der Forschung nimmt die HSU – im Gegensatz zur Lehre – keine Sonderrolle in der deutschen Hochschullandschaft ein.

Die über 100 (zivilen) Professoren in den vier Fachbereichen Elektrotechnik, Maschinenbau, Wirtschafts- und Organisationswissenschaften und Pädagogik sowie ihre knapp 300 Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Assistenten kommen fast ausschließlich von anderen Hochschulen oder aus der Industrie an die HSU und wechseln vielfach auch wieder dorthin zurück. Dies gewährleistet einen regen Austausch mit Wissenschaft und Praxis.

In der Auswahl der Forschungsthemen sind die Professoren wie an jeder anderen Hochschule vollkommen frei.


Weblinks

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