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Erste Wahl Elite-Uni?

Universität Hochschule (Quelle: freeimages.com, mich_v_l)

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Das Studium an einer Adresse mit großem Namen und Praktika bei Top-Unternehmen gelten als Karriere-Sprungbrett. Aber es geht auch anders.

Jan Lisiecki hat geschafft, wovon viele Studenten träumen: Vor drei Jahren wählte ihn der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf als einen von zwölf Berufseinsteigern für sein internationales Trainee-Programm "Beyond Borders" aus. Dass Lisiecki letztlich den Zuschlag bekam, hatte verschiedene Gründe: Schon während seines Studiums hatte er sechs Monate lang als Praktikant im Marketing der Beiersdorf-Marke Nivea gearbeitet.

Außerdem absolvierte er Praktika bei namhaften Großkonzernen wie Procter&Gamble und Nestlé. Hinzu kommt: Der 29-Jährige hat an der Universität Mannheim Management studiert. Die Hochschule zählt zu den renommiertesten in diesem Feld und belegt in Hochschulrankings regelmäßig einen Top-Platz.

Lisiecki ist sicher: Diese Bildungs-Leuchttürme im Lebenslauf haben ihm geholfen, überhaupt die Aufmerksamkeit von Beiersdorf zu wecken. Das sieht auch Personalberater Christian Richter so: "Um in der Masse nicht unterzugehen, sollte der Lebenslauf sehr aussagekräftig sein", sagt er. "Wenn sich jemand ohne Vitamin B auf dem Arbeitsmarkt bewegt, können Abschlüsse renommierter Universitäten durchaus Vorteile verschaffen." Denn die meisten Personaler vermuten hinter großen Namen nun einmal eine höhere Qualität.

Hochschulrankings als Orientierung

Welche Namen dann tatsächlich Türen öffnen, ist abhängig von Branche und Beruf. Generell gilt: Wer sich für eine Hochschule mit gutem Ruf entscheidet, macht nichts falsch. Als Orientierung dienen Hochschulrankings, die auch Jan Lisiecki nutzte. In diversen dieser Rankings belegt die Universität Mannheim vordere Plätze, mitunter sogar den ersten.

Unter anderem werden Personalverantwortliche befragt, und viele von ihnen geben an, sehr gute Erfahrungen mit Mannheimer Absolventen gemacht zu haben. Geht es um technische Studiengänge, rekrutieren Personaler besonders gern Absolventen der RWTH Aachen und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Bei Jura und VWL wiederum liegt die Universität München regelmäßig auf vorderen Plätzen.

Wahl der Hochschule sagt viel über Bewerber aus

Dennoch verließ sich Lisiecki nicht nur auf die Tabellen. Er setzte zusätzlich auf Empfehlungen: "Während meiner diversen Praktika haben die Kollegen immer wieder von der Universität Mannheim gesprochen", erinnert er sich. Damit war die Entscheidung gefallen: Nach seinem Bachelor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg packte er seine Sachen und zog nach Mannheim, um dort einen Master anzuschließen. Der Schritt hat sich ausgezahlt: Inzwischen arbeitet er als sogenannter Brandmanager für die Beiersdorf-Marke Nivea Sun.

Personaler schätzen renommierte Hochschulen zum einen wegen der exzellenten Ausbildung. Zum anderen sagt die Wahl der Hochschule auch viel über den Bewerber aus: "Ein Absolvent einer Top-Universität steht für Durchsetzungsfähigkeit, Fleiß und ein fundiertes theoretisches Wissen", sagt Oliver Meywirth, geschäftsführender Gesellschafter bei der Beratungsgesellschaft Capitalheads. Allein schon wegen des dort herrschenden Konkurrenzkampfes müssten Absolventen diese Eigenschaften mitbringen.

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