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Promovieren auf höchstem Niveau

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Das Promotionsprogramm des Institute of Management Accounting and Control der WHU konnte sich im Bereich Controlling zum sechsten Mal in Folge Platz eins sichern. Als Doktorand:in arbeitest du an spannenden und hochrelevanten Forschungsthemen wie der digitalen Transformation des Finanzwesens, Nachhaltigkeit & Green Controlling oder der Rolle des CFO und profitierst von engen Kontakten zu führenden Unternehmen und einem einzigartigen Datenzugang.

Als Doktorand:in am Institute of Management Accounting and Control stärkst du nicht nur deine Problemlösekompetenz sowie dein analytisches Denken, sondern forschst vom ersten Tag an deiner qualitativen oder quantitativen Fragestellung. Nutze hierbei den Kontakt zu spannenden Praxispartnern aus dem Institutsnetzwerk oder den einzigartigen Datenzugang des WHU Controller Panels und suche für deine Dissertation Antworten auf Fragen wie beispielsweise:

  • Wie wird Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Controlling und das Managen von Organisationen verändern? Wie reagieren Controller auf Automatisierungsprozesse ihrer eigenen Tätigkeit?
  • Wie können wir Emotionen oder auch Ideen wie Nachhaltigkeit mess- und steuerbar machen? Wo stößt der Wunsch nach Steuerung und Management an seine Grenzen?
  • Wie können Unternehmen Performance Management flexibel und adaptiv gestalten? Und welche positiven sowie negativen Effekte können wir dabei beobachten?
  • Wie können CFOs und Controller Transformationsprozesse im Unternehmen steuern?

Hierbei wirst du von zwei erfahrenen Fakultätsmitgliedern betreut, die dir zusammen mit Doktorandenkollegen und internationalen Forschern kontinuierliches Feedback auf dem Weg zu einer erfolgreichen Promotion mitgeben. Auch Diskussionen mit internen und externen Experten, Vorträge auf Konferenzen, sowie optionale Auslandssemester im renommierten Partnernetzwerk bringen die eigene Dissertation voran. Steigere deine Expertise durch die Teilnahme an ergänzenden Doktorandenkursen und -seminaren – und das alles auf internationaler Ebene!

Bewerbungsprozess und Anforderungen

Wenn du in die engere Wahl kommst, wirst du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Der/die ideale Bewerber:in ist neugierig, geht mit Leidenschaft an Themen heran, denkt hochgradig analytisch und kritisch und hat einen sehr guten Masterlevel-Abschluss in BWL, Soziologie, Psychologie, Maschinenbau, Mathematik oder angrenzender Wissenschaften.

Studiengebühren und -finanzierung

Für interne Doktorand:innen fallen keine Studiengebühren an. Für deine Mitarbeit am Institut in einem der vier praxisbezogenen Institutsteams (dem Center for Controlling and Management, der Herausgeberredaktion der "Controlling & Management Review", dem WHU Controller Panel oder dem Student Affairs Team) während deiner Dissertation bekommst du ein Gehalt für eine 60-Prozent-Stelle.

Zusammensetzung der Lehrkräfte und Teilnehmer:innen

Die Mitglieder:innen der WHU-Fakultät sind allesamt hochqualifizierte Akademiker:innen mit einem breiten Fachwissen, welche intensiv zukunftsorientiert forschen. Dies bildet die Grundlage für eine exzellente Managementausbildung. Ihre Forschungsergebnisse lassen die Professor:innen durch praktische Bezüge in den Unterricht einfließen. Erfahre mehr über die WHU-Fakultät sowie das Promotionsprogramm des Institute of Management Accounting and Control.

Die Direktoren des Instituts sind Prof. Dr. Marko Reimer und Prof. Dr. Utz Schäffer, welche die zahlreichen Forschungs-, Lehr-, und Praxisaktivitäten der beteiligten Hochschullehrer:innen, Mitarbeitenden und Doktorand:innen bündeln.

Start und Dauer

Das Promotionsprogramm kann jederzeit gestartet werden und dauert ungefähr drei bis vier Jahre. Die Institutssprachen sind Englisch und Deutsch.

Karriere

Eine abgeschlossene Promotion vom Institute of Management Accounting and Control der WHU ist ein Türöffner für eine erfolgreiche internationale Karriere: Im akademischen Bereich arbeiten Alumni in Top-Business Schools wie der Copenhagen Business School, der ESSEC Business School, der Frankfurt School of Finance and Management, der HEC Paris, der Monash Business School, der Michigan State University, der Stockholm School of Economics und der Rotterdam School of Management. Andere haben eine Karriere in der Industrie eingeschlagen, unter anderem bei Unternehmen wie McKinsey, Volkswagen, Henkel, AXA, Siemens, Bayer, Porsche und vielen anderen.

Kontakt

WHU Promotion Kontaktperson
Dr. Carsten Lucaß
E-Mail: carsten.lucass@whu.edu
Telefon: +49 261 6509-473
Zur Website

Drei schnelle Fragen:

  • Dein persönliches Motto: Leben und leben lassen
  • Als du ein Kind warst, wolltest du … werden: Polizist
  • Was ist deine Superkraft im Beruf? Ich bin noch jung, das kommt schon noch

Marc, was ist das Thema deiner Doktorarbeit?

In meiner Doktorarbeit habe ich den Einsatz von Analytik und Informationstechnologie in der Unternehmenssteuerung erforscht. Da ging es etwa um Dashboards, Softwareentwicklung, und die Gewinnung geschäftsrelevanter Erkenntnisse aus größeren Datenmengen. "Data Analytics" nennen manche das. Wie sollte das organisiert werden? Welche Technologien spielen da eine Rolle? Wie unterstützt das eine effektive Strategieumsetzung? Neben diesen betriebswirtschaftlichen Fragen, spielen aber auch sozio-kulturelle Fragen eine wichtige Rolle in meiner Arbeit: Warum verspüren Menschen „Lust“ mit Dashboards zu arbeiten und zu experimentieren. Und wie verändert Technologie die Rolle und Identität von Akteuren in Organisationen. Das sind so Fragen, um dies es da ging.

Besonders spannend fand ich dabei den Praxisbezug. Am Institut für Management und Controlling (IMC) forscht niemand im Elfenbeinturm. Über das Institutsnetzwerk habe ich – wie viele Mitdoktoranden – gleich zu Promotionsbeginn Kontakt zu einem renommierten Unternehmen bekommen. Dort konnte ich Experten interviewen, Meetings observieren, mit den Leuten zu Mittag essen. Näher dran am Forschungsgegenstand geht kaum. So ein Datenzugang ist ein ungeheurer Vorteil bei einer Doktorarbeit. Außerdem hatte ich die Chance, internationale Konferenzen zu besuchen und auch zwei Forschungsaufenthalte zu absolvieren, an der London School of Economics in UK und der NHH in Norwegen. Das sind natürlich alles Faktoren, die helfen, auch als Nachwuchsforscher bereits das Interesse der internationalen Forschungsgemeinschaft zu wecken.

Warum hast du dich für eine Promotion am IMC der WHU entschieden?

Wenn man in der Praxis mit Unternehmensteuerung und Controlling zu tun hat, kommt man am IMC auf Dauer eigentlich kaum vorbei. Ich wollte in einem guten Programm promovieren. Daher stand das IMC mit seiner Verbindung von wissenschaftlichem Anspruch und Praxisnähe, dem Renommee der Fakultät, und den spannenden und aktuellen Themen rund um die Unternehmenssteuerung für mich ganz oben auf der Liste. Die thematische Offenheit ist dabei gleichzeitig sehr groß: die Doktoranden am Institut forschen quantitativ und qualitativ unter anderem an Schnittstellen zwischen Steuerung und Nachhaltigkeit, Digitalisierung, der Rolle des CFO, sogar Emotionen. Die Themen sind also nicht nur hochgradig aktuell, sondern auch sehr interdisziplinär.

Deshalb, und gerade auch vor dem Hintergrund der starken Nachfrage nach dem Programm, war es für mich natürlich ein besonders schöner Moment, als ich damals die Zusage erhielt. Das IMC erhält Bewerbungen aus aller Welt. Das trägt zu einem wirklich diversen, produktiven Forschungsumfeld bei. Das kann man ja auch an den aktuellen Doktoranden und vielen Alumni ablesen. Da kennt sich irgendjemand immer bereits mit einer bestimmten Methode, Unternehmen, oder Forschungsgebiet aus. Wenn ich jetzt am Ende zurückschaue, denke ich, das hilft ungemein, gerade auch am Anfang.

Inwiefern denkst Du, ist dir der Doktortitel in deinem (künftigen) Job nützlich?

Zunächst einmal, denke ich, sollte ja in erster Linie die Neugier an der Sache die Promotion antreiben. Aber natürlich resultiert in vielen Fällen auch ein beruflicher Nutzen, selbst wenn man konventionelle Erfolgsmaßstäbe wie Gehalt oder Position einmal ausklammert. Für mich gehört zentral dazu, tiefe Expertise in einem Thema aufzubauen sowie neue Perspektiven zu erfahren und anzuwenden, das finde ich einfach wirklich spannend. Natürlich lernt man nie aus, klar. Aber ich finde es einfach klasse, wenn man dann am Ende sein Wissen teilen und damit da draußen dann auch wirklich etwas bewirken kann. Von den mehr als 250 Alumni, die das IMC mittlerweile hat, würde da vermutlich kaum jemand widersprechen.

Was muss ein Doktorand/eine Doktorandin an Fähigkeiten mitbringen?

Eine Promotion ist natürlich, besonders wenn sich ein Programm an internationalen Standards messen lässt, ein echter Marathon. Dabei kann man ganz unterschiedliche Stärken ausspielen, aber ich denke es gibt schon einige Kerneigenschaften, ohne die es schwer wird. Dazu zählen für mich ganz vorne Neugier und dieser innere Drang, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen, und auch der Spaß an der Erkenntnis und Diskussion. Daneben sehr gut ausgeprägte analytische Fähigkeiten, viel Eigenantrieb und Durchhaltevermögen.

Gerade am IMC wird man damit aber natürlich nicht allein gelassen. Gleich zu Beginn etwa werden zwei erfahrene Betreuer aus der Fakultät zugewiesen. Es gibt einführende Kurse, die speziell auf neue IMC-Doktoranden zugeschnitten sind. Und: immer viele hilfsbereite Mitstreiter, die schon zwei, drei Schritte weiter sind. Das gilt auch für die WHU insgesamt, wo gegenseitige Unterstützung und der vielbeschworene "WHU Spirit" groß geschrieben werden. Aber die Schritte gehen muss man dann natürlich selbst. Jemand meinte mal, man lernt, wie man eine Doktorarbeit schreibt, indem man eine Doktorarbeit schreibt. Dem stimme ich voll zu.

Was zeichnet eine Promotion an der WHU (insbesondere am Institut für Management und Controlling) aus?

Aus meiner Sicht ist das wirklich diese effektive Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, die ich in der Systematik und Tiefe über die Jahre eigentlich nirgendwo anders wirklich gesehen habe. Für angehende Doktoranden bedeutet eine Promotion am IMC: Promotionsprojekte mit renommierten Praxispartnern, ein einzigartiger Datenzugang über das WHU Controller Panel, Betreuung durch erfahrene Fakultätsmitglieder mit echtem Interesse am Promotionserfolg der Doktoranden, finanzielle Sicherheit über die gesamte Promotionsdauer, sowie eine Kultur des offenen Austauschs und besseren Arguments. Wenn man so gefördert, aber ganz klar auch gefordert werden will, ist das als Gesamtpaket schon klasse.

Welche Tipps hast du für Promotionsanwärter, die sich (vorerst) gegen die Privatwirtschaft entscheiden?

Da die Promotion, egal ob am IMC oder anderswo, ein langwieriges, forderndes Vorhaben ist, sollte man zuerst einmal seine Motivation gründlich prüfen. Nicht jeder muss promovieren. Das gilt vermutlich heute noch mehr als früher, gerade auch mit Blick auf die zunehmende Verbreitung des MBA. Andererseits gilt: Eine Promotion kann eine tolle Chance zur persönlichen Weiterentwicklung sein. Die Arbeit in der Privatwirtschaft läuft, in gewissen Grenzen, sicher nicht so schnell weg. Aber später noch zu promovieren, und es ordentlich zu tun, können wachsende berufliche und familiäre Verpflichtungen schnell unmöglich machen.

Wer sich schon entschlossen hat, dem rate ich, Programm und Betreuer sorgfältig zu wählen. In jedem Fall sollte man mit Alumni über ihre Erfahrungen sprechen. Für eine Bewerbung im Promotionsprogramm des IMC sollte man sich zunächst gründlich mit den Institutsaktivitäten befassen. Das schließt auch ein, mal in aktuelle Publikationen zu schauen. Grundsätzlich gilt: passend zur Interdisziplinarität der Themen werden nicht nur Betriebswirte, sondern etwa auch Ingenieure, Politikwissenschaftler und Soziologen rekrutiert. Insofern ermutige ich Studierende aus allen Disziplinen, sich zu bewerben. Hoffentlich also: Bis bald in Vallendar!

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