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Was e-fellows und Blaupunkt gemeinsam haben

Bosch rief – und die e-fellows kamen

Am 14.04.2005 veranstaltete Bosch ein Live-Event in Hildesheim. Grund genug für interessierte e-fellows, aus ganz Deutschland anzureisen. Der Standort Hildesheim bot geradezu ideale Voraussetzungen, da hier gleich zwei Werke des Bosch-Konzerns auf einem Fleck nebeneinander und miteinander existieren. So war nicht das Bosch-Werk, sondern der Geschäftsbereich Car Multimedia mit dem Blaupunkt-Werk unser Gastgeber. Das Unternehmen, gehört schon seit langer Zeit zum Stuttgarter Konzern und ist wie der Mutterkonzern international aufgestellt.

Die Vorstellungsrunde

Simone Hetkamp, Personalreferentin bei Blaupunkt, moderierte die Veranstaltung. In der Vorstellungsrunde wurde schnell klar: Hier trafen Studenten unterschiedlichster Studienrichtungen und Studienorte auf einen erfolgreichen Weltkonzern, vertreten durch Mitarbeiter beider örtlicher Werke. Des weiteren war auch Vera Winter vom Traineereferat der Stuttgarter Konzernzentrale anwesend. Ergänzt wurde die Runde von Anja Elligsen, die den organisatorischen Teil auf Seiten von e-fellows.net übernommen hatte. Bevor jedoch das Gespräch untereinander aufgenommen wurde, lernten wir erst einmal den Blaupunkt-Standort kennen.

Unterwegs in elektrostatischer Schutzkleidung

Die Werksführung beschränkte sich auf den Bereich der Navigationsgerätefertigung. Walter Pöttrich, ehemaliger Mitarbeiter von Blaupunkt, erklärte detailliert Produkte und Herstellungsverfahren. Geerdet und in elektrostatischer Schutzkleidung bestaunten wir Maschinen modernster Technik mit einem kaum zu beschreibenden Präzisionsgrad. Der Schutz war nicht für uns, sondern für die Produkte, die durch die im Körper befindliche elektrische Spannung bei Berührung sofort unbrauchbar wären. Blaupunkt beschäftigt ungefähr 2.400 Mitarbeiter in Hildesheim, in der Fertigung sind jedoch nur noch rund 600 Mitarbeiter tätig. Dagegen arbeiten rund 1.000 Forscher und Entwickler an den nächsten Generationen von Autoradios und Navigationsgeräten mit dem blauen Punkt, welche sowohl direkt an Automobilhersteller als auch an Handelsunternehmen geliefert werden.

Die Produkt-Palette

Über die Produkte der Zukunft berichtete Dr. Martin Giersbeck, der den Bereich Fahrerinformationssysteme bei Blaupunkt leitet. Den aktuellen Produkten wurden die Trends der Zukunft gegenübergestellt. Projizierte und wechselbare Displays mit Nachtsichtfunktion statt physischer Anzeigenadeln, integriert komplett lieferbare Fahrerbedienungskonsolen für Autohersteller statt einzeln entwickelter Komponenten. Blaupunkt hat die Weichen für die Zukunft gestellt.

Wege zu Bosch

Welche Wege wir e-fellows einschlagen können und welche Weichenstellungen nötig seien, um Bestandteil der großen Bosch-Familie zu werden, wurde von Achim Bangel, Personalreferent bei Bosch, vorgestellt. Sein Vortrag über Karriere- und Einstiegsmöglichkeiten traf auf interessierte Zuhörer, da ein großer Teil der anwesenden e-fellows den Abschluss nah vor Augen hat. Direkteinstieg, Doktoranden- oder Traineeprogramm, Online-Bewerbung oder Bewerbungsmappe – gezielte Fragen wurden souverän, ehrlich und offen beantwortet. Zwei Trainees ergänzten die Runde und erweiterten wiederum die Perspektive. Ein schon zu diesem Zeitpunkt vollkommen gelungener Tag konnte nun in entspannter und kommunikativer Atmosphäre ausklingen. Bei Snacks und Getränken boten sich vielfältige Gelegenheiten für Gespräche aller Art, die auch intensiv genutzt wurden.

Ach ja –

Was Blaupunkt mit e-fellows zu tun haben könnte? Blaupunkt hieß nicht immer Blaupunkt. In der ersten Zeit des Unternehmens wurden Produkte mit besonders hoher Qualität von den Mitarbeitern mit einem blauen Punkt gekennzeichnet. Schon bald wollten die Kunden nur noch Geräte mit einem blauen Punkt kaufen. Und welcher Student wollte nicht ein e-fellow von so hoher "Qualität" sein, dass alle "Kunden" nur ihn haben wollen?

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