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Zum Abschluss auf die IAA

Sportwagen Auto (Quelle: sxc.hu/xaio)

Sportwagen Auto (Quelle: sxc.hu/xaio)

Teil 3: Hennings Zeit bei Bosch neigt sich dem Ende zu. Deshalb muss er einige Projekte abschließen oder an Kollegen übergeben. Trotzdem steigt er noch bei der Musterkoordination ein. Und am Ende der Woche wartet ein Besuch auf der IAA.

Montag, 14. September

 Da zu viele Mitarbeiter im Urlaub sind, fällt der abteilungs-
 interne jour fixe heute Morgen aus. Meine letzten zwei Wochen bei Bosch in Abstatt sind angebrochen und ich nutze die Zeit, ein paar administrative Dinge zu meinem Austritt zu klären. Danach erstelle ich eine interne Präsentation zu Typteilenummern. Bei Bosch bekommt jedes Teil eine Nummer, damit es klar identifizierbar ist. In der Präsentation soll für andere Mitarbeiter erklärt werden, welche Art von Mustern welche Nummern bekommen. Während ich an der Präsentation arbeite, werden immer wieder inhaltliche Änderungen bekannt. So muss ich doch die eine oder andere Änderungsschleife drehen.
 

Dienstag, 15. September

 Heute habe ich Zeit, mich wieder meinem ursprünglichen Projekt zu widmen: der Ermittlung der Musterkosten. Hauptsächlich bereite ich hier die bereits vorhandenen Informationen auf. Da meine Zeit im Unternehmen sich dem Ende nähert, muss ich jetzt alle Unterlagen in eine eindeutige und für die Kollegen nachvollziehbare Form bringen. Am späteren Nachmittag habe ich einen Termin mit einem Kollegen, der aktuell eine Aufgabe aus meiner Sales-Kundenteam-Zeit betreut. Da er noch einige Fragen hat, besprechen wir das Thema und ich erläutere ihm meine Ideen und Vorgehensweise.
 

Mittwoch, 16. September

 Vormittags weist mich ein Kollege in die Musterkoordination per SAP ein. Damit wird überwacht, wann die Prototypen aus dem Werk zum Kunden gelangen, ob es in den Zwischenschritten im Werk Verzögerungen gibt, die den Endtermin beim Kunden gefährden, und was man dagegen machen kann. Es ist wirklich optimal, dass ich so viele Teilbereiche und damit verbunden so viele verschiedene Aufgaben kennenlernen kann. Am Ende des Tages übernehme ich dann einige Aufgaben im operativen Geschäft der Musterkoordination.
 

Donnerstag, 17. September

 Bis zum Mittag unterstütze ich meine Kollegen bei der Musterkoordination. Nachmittags geht es dann vom operativen Geschäft in die Theorie. Zwischenzeitlich habe ich einige überarbeitete Kostenmeldungen aus den Werken erhalten. Leider sind die Werte für mich noch nicht ganz plausibel. Zuerst nehme ich nochmals mit den Werken Kontakt auf und versuche, mir durch Rücksprachen ein besseres Bild zu machen und die Vorgänge nachzuvollziehen. Da ich für meinen Gruppenleiter einen plausibel gestalteten Preisvorschlag machen soll, versuche ich im Anschluss, die Daten aufzuarbeiten und meine Gedanken und Vorgehensweise verständlich festzuhalten.
 

Freitag, 18. September

 Heute habe ich mir Urlaub genommen, da ich die Gelegenheit habe, die IAA zu besuchen. Zum Ende meiner Zeit im PreMaster Programm ist das für einen "Car-Guy" wie mich ein echtes Highlight.
 
 Nächste Woche brechen meine allerletzten Tage hier in Abstatt an. Zusammenfassend kann ich festhalten, dass ich sehr froh bin, mich trotz Arbeitsangeboten für das PreMaster Programm entschieden zu haben. Die Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der ESP-Entwicklung haben mir eine klare Vorstellung davon gegeben, was ich später machen möchte und in welche Richtung mein Master-Studium gehen soll. Die Möglichkeit, die verschiedenen Facetten eines Top-Unternehmens kennenzulernen, und vor allem den Spaß, den es gemacht hat, möchte ich nicht missen.

 

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