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Die Mischung macht's

Die volle Palette von Training on the Job, Weiterbildung und Freizeitveranstaltungen erlebte Markus bei seinem Praktikum bei Clifford Chance [Quelle: sxc.hu User: cagdelhi]

Die volle Palette von Training on the Job, Weiterbildung und Freizeitveranstaltungen erlebte Markus bei seinem Praktikum bei Clifford Chance [Quelle: sxc.hu User: cagdelhi]

Wo ich mein Praktikum gemacht habe

 Mein Praktikum habe im Büro von Clifford Chance in Frankfurt am Main absolviert.
 

Meine Abteilung

 Ich war Praktikant in der Abteilung Tax. Das entsprach meinem Wunsch, denn ich möchte Steuerrecht an der Universität als Schwerpunkt wählen.
 

Zeit und Dauer

 Das Praktikum habe ich vom 18. Februar bis 16. März 2008 absolviert.
 

Wie ich an das Praktikum gekommen bin und welche Vorkenntnisse ich mitbrachte
 Ich bin durch eine Initiativbewerbung zu diesem Praktikum gekommen. An Vorwissen brachte ich die allgemeinen juristischen Kenntnisse eines Jurastudenten im vierten Semester mit.
 

Der erste Tag

 Mein vierwöchiges Praktikum bei Clifford Chance begann mit einer interessanten Einführungspräsentation von Dr. Peter Burckhardt. Dabei brachte er nicht nur Daten und Fakten des Unternehmens zur Sprache. Er erläuterte auch kurz die einzelnen Rechtsgebiete, in denen Clifford Chance tätig ist. Vor allem beeindruckte mich, dass das Unternehmen in fast allen denkbaren Rechtsgebieten Beratung anbietet. Es hat also "Full Service"-Charakter. Danach besichtigte ich bei einem Rundgang das Büro, das in den oberen Stockwerken des Frankfurter Büro Centers in Frankfurt am Main liegt. Im Anschluss lernte ich die Abteilung Tax kennen. Sehr schnell fühlte ich mich integriert. Bedenken angesichts meiner geringen Steuerrechtskenntnisse räumte mein Mentor Dr. Stefan Menner schnell aus.
 

Training on the job

 Zentrales Element meines Praktikums war die Mitarbeit an Mandaten. Meistens hatte ich dabei mit Einkommenssteuer zu tun. Schnell wurde mir klar, dass umfassende Rechtskenntnisse zwar hilfreich sind; entscheidend ist jedoch die Fähigkeit zum juristischen Denken. Denn jeder Sachverhalt barg neue Probleme, in die ich mich zunächst einarbeitete und für die ich anschließend gründlich recherchierte. Dabei halfen mir der problemlose Zugang zu Internet-Datenbanken und die umfangreiche Hausbibliothek sehr. Dort fand ich fast jeden gängigen Kommentar. Meine Ergebnisse trug ich entweder mündlich vor oder fasste sie schriftlich in Memos zusammen. Spannend waren englischsprachige Memos, in denen ich für ausländische Mandanten die Ergebnisse meiner Recherchen aufbereitete.
 

Workshops, Schlüsselqualifikationen und Legal English

 Neben der Arbeit an Mandaten gehörten regelmäßige Fortbildungen und Veranstaltungen zu Schlüsselqualifikationen zum Praktikum. Besonders gefallen haben mir ein Workshop zu Präsentationstechniken und die Veranstaltung "Legal English". Dabei übte ich, ein Anschreiben mit Lebenslauf auf Englisch zu verfassen. Es war gar nicht so leicht, auf alle Unterschiede zwischen deutschen und US-amerikanischen Bewerbungen hinsichtlich Form und Schwerpunkten zu achten.
 

Markus geht an ... äh, in die Börse

 Unvergesslich bleiben die zahlreichen Freizeitveranstaltungen. Gleich zu Beginn lernten wir Praktikanten uns bei einem Stammtisch für die Mitarbeiter der Kanzlei gegenseitig kennen. Später nahm ich an einer Führung durch die Deutsche Börse teil und besuchte mit meinen Kollegen das Museum für Angewandte Kunst.
 

Arbeitsklima und Integration

 Das Arbeitsklima empfand ich als durchweg positiv. Clifford Chance vermeidet starre Hierarchien. So konnte ich als Praktikant mit Partnern und Associates auf Augenhöhe über juristische Fragen diskutieren. Darüber hinaus nahmen sich die Anwälte viel Zeit für mich. Sie hörten meinen Überlegungen interessiert zu und beantworteten meine Fragen so, dass ich die Antwort verstand. Für meine Arbeit gaben sie mir regelmäßig hilfreiches Feedback. Von Anfang an fühlte ich mich daher als vollwertiger Mitarbeiter integriert.
 

Mein Fazit und Empfehlungen für andere

 Das Praktikum wurde für mich zum unvergesslichen Erlebnis. Anspruchsvolle und spannende Aufgaben und Abwechslung durch Fortbildungen und Freizeitveranstaltungen motivierten mich, auch einmal mehr Zeit als vorgesehen in der Kanzlei zu verbringen. Allen, die die Vorurteile gegenüber großen Wirtschaftskanzleien kennen, sei gesagt: Sie sind unbegründet. Im Gegenteil: Das Praktikum bei Clifford Chance gab mir einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines Wirtschaftsjuristen und ist für mich eine große Hilfe bei der Wahl meines Studienschwerpunkts. Außerdem erlernte ich ein völlig neues, aber sehr effizientes wissenschaftliches Arbeiten, das ich anschließend erfolgreich bei einer Hausarbeit an der Universität anwenden konnte. Eine solche Bereicherung solltest du dir nicht entgehen lassen. Ich kann ein Praktikum bei Clifford Chance daher jedem angehenden Juristen empfehlen.

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