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Studieren im Land der Azteken

Studieren in Mexiko? Beim Nachdenken über einen Aufenthalt im Ausland kommt einem diese Idee eher selten. Der traditionelle Weg führt immer noch in Länder wie die USA, Kanada oder Frankreich. Doch Mexiko ist nicht zu unterschätzen. Allein die Schönheit dieses vielfältigen Landes macht jeden wahrgenommenen Nachteil bei weitem wieder wett. Und mit Universitäten wie der Tec de Monterrey muss Mexiko sich sicherlich international nicht verstecken.
 

Was ist die "Tec"?
 Die "Tec" ist ein Universitätssystem mit rund 30 Standorten in Mexiko. Eigentlich heißt das System Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey. Dies bedeutet sinngemäß "Technologisches Institut und Universität von Monterrey". Dort, im industriellen Norden von Mexiko, wurde die Uni auch gegründet. Heute kann man in fast jeder größeren Stadt von Mexiko an einem "Tec"-Standort studieren.
 

Guadalajara – kein Moloch
 Mich hat es nach Guadalajara verschlagen, mit 3,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Mexikos. Und für ein Studium in Mexiko ist das auch eine gute Wahl. Man begegnet nicht den Nachteilen von Monterrey, der eher industriellen, US-amerikanisch geprägten Metropole des Nordens. Oder den Problemen von Mexiko-Stadt, dem Moloch von rund 20 Millionen Einwohnern mit hoher Kriminalität. Guadalajara, im Bundesstaat Jalísco gelegen, ist eine dieser geschichtsträchtigen Kolonialstädte Zentral-Mexikos. Der benachbarte Ort Tequila erzählt die traditionelle Geschichte von Mexikos Nationalgetränk.
 

Hier spielt die Musik
 Die Mariachis von Guadalajara musizieren im historischen Stadtzentrum. Sobald man in Guadalajara lebt, versteht man den stolzen Ausspruch der Einheimischen: Jalísco es México - Jalisco ist Mexiko. Im Kontrast dazu: Firmen wie IBM, HP oder Flextronics machen die Stadt zum Silicon Valley von Mexiko. Und man kann nicht nur am Tec de Monterrey mit modernster Ausstattung studieren, auch andere Hochschulen wie die Universidad de Guadalajara oder die IPADE Business School bieten sich für Studenten an.
 

Uni mit Schwimmbad
 Der Campus der Tec liegt am Stadtrand der Metropole, und nach der ersten Besichtigung weiß man auch warum. Es fehlt wohl nur noch das Fußballstadion vom Monterrey-Campus, um alle Träume zu erfüllen. Sonst ist alles da: modernste Sportanlagen inklusive Schwimmbad, große Computerräume, Hörsäle verschiedenster Größen und Variationen. Der absolute Höhepunkt sind allerdings die campusweiten Freiarbeitsplätze. In Kombination mit dem permanenten Frühlingswetter von Guadalajara und mitgebrachten Laptops macht es Studieren zu einer wahren Freude.
 

Nicht ohne Leistungsdruck
 Das Studium in Mexiko ist dem amerikanischen System sehr ähnlich. Dozenten arbeiten viel mit Fallstudien, als Literatur verwenden sie meist amerikanische Textbücher. Hausarbeiten, Lesekontrollen, Anwesenheitspflicht, Bewertung von Mitarbeit – das System zwingt zur Leistung. Aber aus Sicht eines Deutschen in einer neuen Umgebung ist das optimal. Nach etwa einem Monat ist das Schul-Spanisch auch auf Vordermann. Auf dem Weg dorthin ist man wahrscheinlich über einige Schwierigkeiten gestolpert. Ein beliebtes Beispiel: Mexikaner kennen die zweite Person Plural (vosotros, ihr) nicht, stattdessen wird der Einfachheit halber die dritte Person (ustedes, sie) verwendet. Das macht zwar grammatikalisch alles einfacher, kann für unbedarfte Ausländer aber zu lustigen Verwechslungen führen.
 

Fiesta Mexicana – hossa!
 Neben dem Studieren sollte man natürlich das Feiern nicht vergessen. Und das ist eigentlich auch nicht möglich. Mexikaner sind erstens sehr gastfreundlich. Und zweitens gibt es immer irgendeinen Grund zum Feiern. Angefangen bei den Fiestas de la Patria zur Unabhängigkeit, über die Fiestas del Octubre bis zu den Cervantinos in Guanajuato. Ja, die Wurzeln der Fiestas del Octubre liegen im Münchner Oktoberfest. Und die Cervantinos sind eine Woche ausgelassener Feiern zu Ehren von Miguel Cervantes in der wunderschönen Universitätsstadt Guanajuato.
 

Eine Rundfahrt, die ist lustig...
 Was fehlt noch auf der List des neugierigen Auslandsstudenten? Natürlich: das Reisen. Und da kommt nun der unschlagbare Vorteil von Mexiko ins Spiel: Seine Größe. 5,5 Mal die Landmasse von Deutschland, drei Klimazonen umfassend. Reich an Historie, erzählt von Azteken und Maya-Ruinen. Im Gegensatz dazu: Kolonialstädte wie Guadalajara, Guanajuato oder Zacatecas. Spirituelle Erlebnisse während der Tage der Toten (Días de los Muertos) in Real de Catorce, der verlassenen ehemaligen Minenstadt im Bundesstaat San Luís Potosí. Oder umwerfende Eindrücke bei der Fahrt mit der Dampf-Lok El Chepe von Los Mochis nach Creel zur Kupferschlucht (Barranca de Cobre) – 39 Brücken, 86 Tunnel, 2,500 Meter Höhenunterschied. Oder ruft vielleicht doch der Strand? Auf in den Nachtbus von Guadalajara nach Puerto Vallarta! Die weißen Sandstrände von Mexikos Pazifik-Küste warten...
 

Vamos, amigos
 Man sollte es aber nicht bei gelegentlichen Spritztouren belassen, die ganze Weite Mexikos lässt sich eigentlich nur mit einer größeren Tour zum Ende des Aufenthalts erfassen. Der Süden Mexikos bietet sich dabei als ideales Ziel an, und Oaxaca, Chiapas und Yucatán sind es wirklich wert. Einheimische Indigenas, Gebirge, Schluchten, Regenwälder, Ruinen und Karibikinseln sorgen für einmalige Erfahrungen. Also, los geht’s: Auf zum Studium nach Mexiko!
 

Noch Fragen? Unter christian.funke@ebs.edu kannst du Christian eine Mail schreiben.

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