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Erfahrungsbericht Christiane: McKinsey EuroAcademy 2008

Erfahrungsbericht Christiane: McKinsey EuroAcademy 2008

Name und Termin der Veranstaltung

 McKinsey EuroAcademy 2008 "Shape a New Europe" vom 21. bis 24. Februar 2008 in Kitzbühel/Österreich.
 

Warum ich an der Veranstaltung teilgenommen habe

 Als Promotionsstudentin und Mitarbeiterin am Lehrstuhl will ich den Kontakt zur Wirtschaft nicht verlieren. Außerdem interes- siert es mich, neben meiner sehr einseitigen Theorieforschung andere Blickwinkel zu gewinnen. Und das Motto "Shape a New Europe" hat mich förmlich zur Bewerbung gezwungen, ist es doch so aktuell wie kaum ein anderes Thema. Natürlich wollte ich die Veranstaltung auch dazu nutzen, die Mitarbeiter von McKinsey näher kennen zu lernen, ihre Arbeitsweise zu erleben und diese mit anderen Unternehmensberatungen zu vergleichen. Vor allem ging es mir aber darum, eine Gruppe junger, dynamischer Studenten zu treffen, von denen jeder seine eigene Geschichte zu erzählen hat.
 

Internationales Flair

 Nachdem alle 120 Teilnehmer aus 29 Nationen die hübsch eingerichteten Zimmer der AlpineUniversity bezogen hatten, trafen wir uns in der Lobby, um erste Bekanntschaften zu machen. Zum Auftakt überraschte McKinseys Managing Director Ian Davis mit einer packenden Rede und seiner sympathischen Lockerheit. Ein neues Europa brauche eine neue Generation von Führungspersönlichkeiten, die mit Diplomatie und Gespür für die Menschen und ihre Situationen die Zukunft gestalten, so der Tenor seiner Rede.
 

Highlight mit Ex-Außenminister

 Am folgenden Tag erwarteten alle mit Spannung Joschka Fischer, der Einblicke in seine Zeit als Bundesaußenminister und einen Parforce-Ritt durch die europäische Geschichte bot. Von Nationalismus und den Weltkriegen über die Teilung in Ost und West, das Ende des kalten Krieges bis hin zu Schengen- Abkommen, Währungsunion und Unabhängigkeit des Kosovo war alles dabei. In der anschließenden Diskussionsrunde mit Julian Priestley (von 1997 bis 2007 Generalsekretär des EU-Parlaments), dem früheren Statoil-CEO Olav Fjell und Herbert Henzler unterstrich Fischer, wie wichtig es sei, dass Europa im mittleren Osten mehr Verantwortung übernehme.
 

Tages Arbeit, abends Feste...

 Nach der hochkarätigen Diskussionsrunde teilten sich die Teilnehmer in Gruppen auf. Wir beschäftigten uns mit Themen wie der politischen Struktur der EU, Wachstumsoptionen für Banken oder Marketingtrends. Die harte Denk- und Redearbeit wurde abends mit einem Gala-Dinner belohnt, bei dem wir mit McKinseys Deutschlandchef Frank Mattern über das deutsche Bildungssystem diskutierten.
 

Iglubau, Party und Skidoo-Fahren

 Der Tag darauf stand ganz unter dem Motto "Just have fun!". Verschiedene Wintersportaktivitäten standen zur Auswahl, darunter Skidoo-fahren, eine Husky-Tour oder eine Schnee- schuhwanderung. Auch beim Iglubau und Eisskulptur-Schnitzen konnte ich die Teilnehmer besser kennen lernen. Zur Stärkung fanden wir uns im Restaurant auf dem Hahnenkamm ein - in der Sonne und vor einem herrlichen Panorama. Am Abend erwartete uns ein weiteres Highlight: die "Fire and Ice Party", bei der wir die Eisskulpturen der anderen Gruppen bestaunen durften.
 

Fazit

 Das Wochenende in Kitzbühel war ein unvergessliches Ereignis. Neben dem faszinierenden Ambiente am Fuße des Hahnen- kamms habe ich vor allem die Internationalität und Dynamik der Gruppe genossen. Überrascht hat mich auch, wie locker die McKinsey-Mitarbeiter sind. Sie haben sich vollkommen in die Gruppe eingegliedert und jederzeit Fragen beantwortet.
 
 Die EuroAcademy ist keineswegs nur für Wirtschaftswissen- schaftler geeignet oder für Studenten, die an einem Einstieg in der Unternehmensberatung interessiert sind. Ich würde die Veranstaltung jedem empfehlen, der sich gerne mit Menschen aus den verschiedensten Ländern austauscht, oft auch auf akademischer Ebene - und allen, die Lust haben auf vier ereignisreiche Tage mit renommierten Referenten und sympathischen Menschen.

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