Partner von:

Erfahrungsbericht Mentorenprogramm bei KPMG

Karrierechancen ausloten - Infos sammeln: 1st Munich Jobathlon

Karrierechancen ausloten - Infos sammeln: 1st Munich Jobathlon

Nachdem ich mich ganz zu Beginn des Mentoren-Programms schon einmal ohne Erfolg beworben hatte, erhielt ich auf meine zweite Anfrage im Juni 2002 eine sehr nette Antwort von meinem Mentor Christoph Ditting. Die war gleich verbunden mit einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch. Das ist zu Beginn einer solchen Zusammenarbeit meines Erachtens unabdingbar: Egal, wie aussagekräftig das Motivationsschreiben und die Unterlagen auch sind, wirklicher Kontakt kann nur persönlich angestoßen werden.
 

Ziele und Erwartungen beim Mentoring
 Während dieses Treffens stellten wir uns gegenseitig noch einmal vor und besprachen vor allem unsere Ziele und Erwartungen beim Mentoring. Für mich waren und sind die wichtigsten Gründe eine zusätzliche Meinung zu haben, die unabhängig ist von Universität, Kollegen, Freunden und Verwandten. Außerdem kann ich mit dem Mentorenprogramm von den Wirtschafts-Erfahrungen anderer profitieren. Als Student einer geisteswissenschaftlichen Disziplin ist es relativ schwierig einzuschätzen, welchen Wert meine Arbeitskraft und Kenntnisse in der Wirtschaft haben und welche Positionen ich damit anstreben könnte.
 

"Da kenn ich den Personaler..."
 Konkrete Tipps oder sogar Jobangebote habe ich mir von diesem Kontakt von Anfang an nicht erwartet. Eher eine recht allgemeine Einschätzung meiner Situation auf dem Arbeitsmarkt, die meiner Meinung in der Tat auch viel schwerer zu bekommen ist als Ratschläge à la "Bewirb dich doch mal bei XY, ich kenne dort den Personaler...".
 In meiner jetzigen Situation möchte ich mich langsam um den ersten Job bemühen. Insgesamt bin ich sehr froh, die Vielfalt der Möglichkeiten gezeigt zu bekommen. Und vor allem immer wieder aus berufenem Munde zu hören, dass das Wichtigste die Verwirklichung der eigenen Vorstellungen ist und nicht das Erfüllen der Erwartungen anderer. Bevor ich mir zum Beispiel Gedanken über die Auswirkungen einer Promotion auf meinen Bewerberstatus mache, muss ich mir sicher sein, dass ich überhaupt Lust dazu habe. Gerade bei solchen Fragen möchte ich auf den Ratschlag meines Mentors nicht verzichten.
 

Wichtig: unabhängige kritische Meinung
 Natürlich nehme ich auch gerne seine konkreteren Angebote an wie zum Beispiel das Gegenlesen meiner Bewerbungsunterlagen. Insgesamt sind wir uns aber beide einig, dass die Hilfestellung weder in einer persönlichen Lebensberatung besteht noch auf einer privaten Ebene ablaufen sollte. Das Wichtigste ist eine kritische und unabhängige Meinung zu Karrierefragen. Insofern bin ich über den Kontakt sehr glücklich und sehe keinerlei Veranlassung, den Mentor zu wechseln - auch wenn sich die Kommunikation momentan größtenteils auf E-Mails beschränkt. Für wirklich wichtige Fragen ist glücklicherweise immer ausreichend Zeit.

nach oben

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.