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Die Finalisten im Interview

Lukas, Oriana, Marie und David haben 2017 am Finale der KICC in Lissabon teilgenommen [Quelle: KPMG]

von links nach rechts: Lukas, Oriana, Marie und David [Quelle: KPMG]

Oriana und Lukas haben 2017 als Teil eines vierköpfigen Teams am KICC-Finale in Lissabon teilgenommen. Im Interview sprechen sie über ihre Erfahrungen und erzählen, warum echtes Teamwork für die Competition so wichtig ist.

Mit Kreativität, analytischem Denken und vor allem mit Teamwork haben es Oriana, Lukas, Marie und David während der KICC 2017 bis ins Finale nach Lissabon geschafft. Wir wollten von ihnen wissen, warum sie an der KICC teilgenommen und wie sie sich vorbereitet haben. Gesprochen haben wir dazu mit Oriana und Lukas.

Oriana, wie seid ihr eigentlich auf die KICC aufmerksam geworden?

Oriana: Marie hat die KICC Anzeige zuerst auf Facebook entdeckt. Dann haben wir uns im Detail auf der KPMG-Website über die KICC informiert.

Und wie habt ihr euch in eurem Team zusammengefunden?

Lukas: Im September 2016 sind wir zusammen an der Kühne Logistics University in Hamburg in den Masterstudiengang Global Logistics & Supply Chain Management gestartet. Dort haben wir uns auch alle das erste Mal gesehen. Im Laufe des ersten Semesters haben wir in diversen Projekten zusammengearbeitet.

Oriana: Ja, das Zusammenfinden hat sich ganz von selbst ergeben. Wir hatten nicht nur Erfahrungen als Team an der Uni gesammelt, sondern auch in der Freizeit viel Zeit miteinander verbracht. Während der KICC ist unsere Freundschaft dann noch enger geworden.

Wie habt ihr euch auf die Bearbeitung der Cases vorbereitet?

Lukas: Da wir kurz vor der nationalen Runde mitten in diversen Uniprojekten steckten, ist der Zeitdruck bei der Vorbereitung relativ groß gewesen. Wir haben versucht, uns anhand verschiedener, im Internet verfügbarer Case Studies einen Plan zum Erstellen einer Case-Analyse zu erarbeiten und haben uns Strategien für die Präsentation überlegt.

Oriana: Wir haben uns auch Tipps von unseren Professoren geholt, die zum Großteil Erfahrung in der Beratung haben und wir haben auf den Webseiten von KPMG zu aktuellen Trends und Themen recherchiert, die Gegenstand der Case Competition sein könnten.

Wie kann man sich die Case Studies vorstellen, an denen ihr während der KICC gearbeitet habt?

Oriana: Es werden traditionelle Business Cases mit aktuellen Themen und Trends bearbeitet. Im Vordergrund standen hierbei Entscheidungen über die strategische Ausrichtung von Unternehmen in verschiedenen Branchen oder die (Weiter-)Entwicklung neuer Geschäftsfelder. 

Lukas: In jedem Fall gab es Hintergrundinformation zu der Branche, dem Unternehmen und allen weiteren Aspekten, die zur Bearbeitung der Case Study notwendig waren.

Wie herausfordernd waren die Cases an sich?

Oriana: Der entscheidende Faktor bei fast allen Cases war die Zeit. In zwei bis drei Stunden eine Analyse der Situation zu erstellen, Ideen und Lösungen für mögliche Empfehlungen zu entwickeln und in der gleichen Zeit eine ansprechende Präsentation zu erstellen, ist keine leichte Aufgabe. Je weiter wir im Wettbewerb kamen, umso schwieriger wurden die Cases.

Habt ihr einen Tipp? Was war für die Bearbeitung der Cases besonders wichtig?

Lukas: Das wichtigste ist Teamwork! Um am Ende der eher knappen Bearbeitungszeit ein Ergebnis präsentieren zu können, muss man sich im Team ständig untereinander abstimmen.

Oriana Ich würde sagen, dass auch Kommunikationsfähigkeiten, Kreativität, analytisches Denken und eine schnelle Auffassungsgabe uns sehr geholfen haben. Der sichere Umgang mit PowerPoint und gute Sprachkenntnisse sind da selbstverständlich.  Die KICC findet nicht nur im Finale, sondern auch in den Vorrunden auf Englisch statt. Zur Vorbereitung auf das nationale Finale in Berlin und das internationale Finale in Lissabon hat KPMG für uns diverse Trainings organisiert. So konnten wir zum Beispiel mit Hilfe von Videoanalyse an unseren Präsentationsfähigkeiten arbeiten. Das hat uns sehr geholfen und kommt uns natürlich auch im Studium und im beruflichen Alltag sehr zu Gute.

So konntet Ihr also auch für euren beruflichen Alltag viel aus der KICC mitnehmen. Was war für euch der größte Lernerfolg?

Oriana: Das ist schwierig an einem Einzelerfolg festzumachen. Durch die Teilnahme haben wir uns in so vielen Bereichen sowohl persönlich als auch fachlich weiterentwickelt. Für die Zukunft sind wir nun umso besser vorbereitet, Unternehmen in strategischen sowie operativen Entscheidungen zu beraten.

Lukas: Wir haben das Consulting Business kennen gelernt und eine enorme Motivation durch KPMG und hier besonders durch den CEO John Veihmeyer erhalten, die im Alltag, in der Uni und bei der Arbeit sehr unterstützt.

Meint Ihr, dass die Case Studies auch den Arbeitsalltag bei KPMG widerspiegeln?

Lukas: Ich würde schon sagen, dass das Tagesgeschäft bei KPMG thematisch sehr gut in den Cases abgebildet ist, denn das Lösen von strategischen Entscheidungsproblemen und die Beratung in den verschiedensten Bereichen und Branchen ist das Kerngeschäft im Consulting bei KPMG. Im Daily Business kann es auch sehr gut vorkommen, dass ein Zeitdruck bei der Bearbeitung entsteht. Der Unterschied ist nur, dass man natürlich im "echten Tagesgeschäft" mehr Zeit hat die Detailanalyse und Auswertung und teilweise auch die Expertise anderer Teams bei KPMG mit einbezieht.

Das klingt so, als hättest du das Geschäft bei KPMG schon ein bisschen kennen gelernt?

Lukas: Ja, wir konnten währen der KICC sehr viele wertvolle Kontakte bei KPMG knüpfen. Für mich persönlich hat die Teilnahme den Einstieg bei KPMG im Consulting eröffnet, wo ich nun seit März 2017 tätig bin.

Vielen Dank Euch beiden!

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